RAIKAL - IN SCHERBEN | 18. bis 21. Mai 2023

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RAIKAL - IN SCHERBEN | 18. bis 21. Mai 2023

Beitrag von Phönix Gremium »

IN SCHERBEN - Ein Spiel des Phönix Gremiums

Wirtschaftliche Güter und Einfluss werden in Raikal auf der Grundlage von Talent, Anstrengung und Leistung erreicht und nicht etwa einfach übertragen oder weitergegeben. Auch Reichtum allein ist wenig hilfreich, wenn man ihn nicht verteidigen kann. Das Ringen der großen Familien Raikals um Macht und Einfluss hat dem Land eine erstaunliche Stabilität gegeben, denn es gibt keine Vakanzen. Jeder Gewinn muss erstritten werden und kaum ein Streit wird begonnen, wenn man nicht sicher ist, ihn gewinnen zu können. Dies führte aber nicht zu Stillstand, sondern zu ständigen, mehr oder minder offenen und teils ritualisierten Auseinandersetzungen. Vor allem war aber auch ein Ergebnis, dass selbstzerstörerische Bürgerkriege ausblieben. Die Familien Raikals sollten nicht mit Blutsfamilien verwechselt werden. Es handelt sich eher um eine selbstverwaltete soziale, ökonomische und paramilitärische Organisation, deren Größe, Macht und Betätigungsfeld massiv variieren.

Die größten und mächtigsten Familien stellen Vertreter für den Tarkanischen Rat der Acht. Der Rat lenkt die Geschicke Raikals, dem Land der aus Haralin verbannten Elfen, wobei jede der acht mächtigsten Familien ein Ratsmitglied stellt.

Nun hat der Rat der Acht eines der längsten Treffen der jüngeren Geschichte beendet. Die Familien der Ratsmitglieder sowie deren Gefolge brachen direkt nach Abschluss in geschäftiges Treiben aus. Anschaffungen aus aller Herren Länder werden getätigt, Ressourcen aufgestockt, Gefallen eingefordert und untereinander Pfründe im Einvernehmen oder auch im Zwist neu abgesteckt. Den Grund für diesen Aufwand scheinen nur die Ratsmitglieder selbst zu kennen.

Bereits das Ratstreffen war ungewöhnlich. Es wurde nicht von einer der acht Familien einberufen und es fand hinter Schloss und Riegel statt. Die traditionsreiche Fürstenfamilie von Narwon verlor ihren Sitz und Fürst Fatheasam von Narwon sein Leben. Das allein ist nicht ungewöhnlich, aber es geschah nicht mittels der "üblichen" eleganten Methoden, sondern anscheinend vor aller Augen (Unsere Zeiten 24. März 5038 ¹). Seinen Platz nahm die außerhalb Raikals bis dato vollkommen unbekannte Familie Naefaren ein.

Inmitten dieser Aktivitäten tun sich verlockende Möglichkeiten und Angebote für diejenigen auf, die bereit sind, sie zu ergreifen. In einem ungewöhnlichen Zug haben gleich mehrere Ratsfamilien ihre Vertreter ausgesandt, um mit alten und potentiellen neuen Partnern und internationalen Gesandten zu sprechen. Wer sich angesprochen fühlt, sei willkommen, die Möglichkeiten der Kooperation zu erkunden.

Für das Treffen hat Fürst Niamawaen von Leniakan seine Burg Tôr zur Verfügung gestellt. An der westlichen Grenze Raikals gelegen, gilt sie als eine der bedeutendsten Grenzübergänge des Landes. Lange Zeit hat sie das Ländereck zwischen Raikal, Haralin, Murash und den Orklanden überwacht, doch zur Hoch-Zeit der dunklen Bedrohung, als Kolte auf Haralin marschierte, wurde die Burg fast vollständig geräumt und erst im Rahmen jüngerer Grenzstreitigkeiten zwischen Raikal und Haralin (Unsere Zeiten 6. Juni 5037 ²) wieder besetzt.

Raikal gilt als durchtriebene Seefahrernation. Sie handelt vor allem mit Diamanten und Sklaven, verfügt aber über wenige weitere Ressourcen. Gehandelt wird in Währungen aller Nationen sowie in Beute, die auf den Fahrten der gefürchteten Raikaler Freibeuter gemacht wurden.

In Scherben auf der Tannenburg in Nentershausen, vom 18. bis 21. Mai 2023 lädt Charaktere mit nachvollziehbaren Grund ein, auf Burg Tôr des Raikaler Fürsten Niamawaen von Leniakan zusammenzukommen. Für die Planung der Con und dem Umgang mit den einzelnen Charakteren benötigen wir von Euch eine Information zu Eurem Reisegrund und Eurem Anliegen bis 6 Wochen vor der Veranstaltung.

Weitere Informationen zur Con folgen in Kürze.

Unsere Zeiten:
¹ https://www.phoenixlarp.de/props/biblio ... Zeiten.pdf
² https://www.phoenixlarp.de/props/biblio ... Zeiten.pdf
Zuletzt geändert von Phönix Gremium am Mo 28. Nov 2022, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Raikal - In Scherben | 18. bis 21. Mai 2023

Beitrag von Phönix Gremium »

Hallo liebe Spielerschaft,

die Anmeldung für Raikal - In Scherben ist seit einigen Tagen freigeschaltet! Es handelt sich um ein Phönix-Carta Liverollenspiel ab 18 Jahren.

Anmeldung über die Phönix Datenbank:
http://db.phoenix-carta.de
Solltet ihr Probleme bei der Anmeldung haben, setzt euch bitt mit uns in Verbindung. Wir finden dann garantiert eine Lösung.

Wann:
18. bis 21. Mai 2023

Wo:
Tannenburg in Nentershausen
Tannenberg 2
D-36214 Nentershausen

Kosten:
Spieler € 169
NSC (nur nach Rücksprache) € 100

Auf der Veranstaltung erfolgt eine Verpflegung mit reichhaltigem Frühstück und einfachem, warmen Abendessen.

Die Unterbringung erfolgt in Euren eigenen Zelten, oder in den Großgruppen-Räumen der Burg. Es gibt keine Betten, Eure Schlafgelegenheit müsst ihr selbst mitbringen.

Wir bieten Gelegenheit für eine große Vielfalt an Spielerkonzepten, der Einladung von Fürst Leniakan zu folgen. Mit Rücksicht auf den bespielten Hintergrund bitten wir Euch, uns zur Vorbereitung frühzeitig Informationen zukommen zu lassen, was sich hinter Eurem Gruppen- / Charakter-Konzept verbirgt. Um den Phönix-Hintergrund in sich schlüssig zu halten, konvertieren wir nicht aus anderen Systemen oder Welten, helfen euch aber gerne dabei, euren Charakter anzupassen.

Spielkonzept Sklave:
Das Setting des Spiels befindet sich in Raikal, auf Einladung einer Elfen-Fürsten-Familie. Raikal hat eine lange Tradition im Sklavenhandel und viele Aufgaben des elfischen Lebens lässt man durch Sklaven erledigen. Das Konzept Sklave (+5 EP Nachteil) meint üblicherweise Sklaven in Diensten einer bestimmten Spielergruppe. Auf unserem Spiel könnt ihr das Konzept eines ungebundenen Sklaven bespielen, der dann im Spiel verkauft wird. Sklaven in Raikal wissen häufig viel mehr, als man annimmt.

______

Neuigkeiten aus Raikal und Haralin:
Aus Raikal verlautet, dass in der Burg Tôr eine einzigartige Entdeckung gemacht wurde. Angeblich deuten Hinweise darauf, dass unter der Burg die sterblichen Überreste von Ravil, dem Stammvater Haralins, ruhen. Dieser hatte nicht nur den ultorianischen Glauben in Haralin begründet, sondern auch die Gründer des Reiches Raikals ins Exil getrieben. Die Ankündigung der Familie Leniakan, seine Überreste bergen zu lassen, birgt entsprechenden politischen Sprengstoff. Man erhoffe sich Aufklärung darüber, wie das Exil der Raikal-Elfen sich wirklich abgespielt hat.

Hochkönig Divelion Laianharalin VIII, der in der Vergangenheit stets eine versöhnliche Rolle gegenüber Raikal eingenommen hatte, machte deutlich, dass eine Bergung der Überreste ohne die Beteiligung Haralins eine Beleidigung darstelle, die nicht hingenommen werden könne. Damit reiht er sich mit in die strikte Haltung des Hohepriesters Thurnaviel Lataniusior gegenüber Raikal ein.

Die Fürstenfamilien aus Raikal haben zudem präzisiert, welche Kooperationen sie sich wünschen: Fürst Leniakan kündigte an, dass er vor allem Fachleute sucht, die dabei unterstützen können, das Grabmal zu öffnen. Angesprochen seien hier beispielsweise Minenarbeiter, Archäologen, Grabräuber und Wachen. Es stellte sich heraus, dass zwei weitere Familien vor Ort sein werden, die unabhängig Ziele von Leniakan verfolgen. Die Familie Ianmenor wünscht sich Kontakt zu Kunstarbeitern und Artefaktschmieden, sowie zu Personen, die sich mit den Phänomenen des sogenannten Magieschwunds und der umgangssprachlichen Magierpest beschäftigen. Die Familie Thar wiederum wünscht sich vor allem internationale Kontakte sowie Kontakte zu Künstlern und der interessanten Idee der sogenannten freien Presse, um Raikals Platz in der Welt neu zu definieren und neue Handelsoptionen auszuloten.

Euer PHÖNIX-Gremium
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