Regelwerkvorstellung und Kritik

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René W.
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Regelwerkvorstellung und Kritik

Beitrag von René W. » Mi 5. Jun 2019, 21:08

Nach dem Skara hat eine Spielerin, die recht frisch in Phoenix ist eine Kritik auf Youtube verfasst. Ach ja, das Regelwerk beschreibt sie auch :roll:

https://www.youtube.com/watch?v=wbE_IFC ... e=youtu.be
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René W.
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Re: Regelwerkvorstellung und Kritik

Beitrag von René W. » Fr 7. Jun 2019, 07:49

https://www.youtube.com/watch?v=tQ_-hZZ ... pp=desktop

Und hier noch eine Stellungnahme. Passt wohl am besten hier hinein. ISt auch ein kleine Feedback zum Skara und auch ein wenig Regelwerksdiskussion.
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Marcus Schöning
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Re: Regelwerkvorstellung und Kritik

Beitrag von Marcus Schöning » Fr 7. Jun 2019, 19:04

2 Starke Videos.

Es ist mir eine absolute Freude mit euch zu spielen. Deswegen verdient Ihr in meinen Augen auch auch Antworten.

Dies ist eine ganz persönliche Meinung uns spiegelt in keiner Form eine Orga Meinung oder die Meinung der Regelwerkschreiber wieder.

Ich spiele Phoenix seit 1998. Damals noch in der Blättersammlungsfassung.

Jan, Matthias und ich haben Phoenix gerade deswegen gewählt weil die Welt geschlossen ist und das Regelwerk ziemlich präzise fast jede Spielhandlung regelt.

Dazu gehört auch der Kampf. Ja, ich weiß die Schadensruferei mag auf Neulinge befremdlich wirken, aber das ist eben Phoenix. Das Spielsystem ist so wie es ist nicht anders darstellbar, lediglich der Verzicht auf Schläge mit einem Schaden, der löst keine Schwierigkeiten aus. Ich denke damit haben wir gesehen, dass es funktioniert....auch wenn ich mich 2x in der Endschlacht bei der Austeilung von einem Schaden rufend erwischt habe. Man kennt es nicht anders.

Charaktertod. DAS was ihr ansprecht ist letztlich sogar genau der Punkt warum wir über all die Jahre fast ausnahmslos nur Phoenix gespielt haben. Man stirbt! Das gehört zu Phoenix einfach dazu. Es gibt mehrere Möglichkeiten auch einen Charaktertod rückgängig zu machen. Gerade das ist der Reiz und es gibt viele viele Möglichkeiten im Phoenixsystem zu sterben. Hier liegt für mich aber der Reiz, auch wenn ich viel Zeit in meine Charaktere investiert habe und auch Geld. (Ich habe die Tendenz immer kurz vor oder direkt nach Erreichen meiner Charakterziele ungeplant zu sterben). Der Freiherr ist in einer unvergesslichen Szene gestorben. Der Tod von Kahlen war doof, aber die Totenmesse hat so großartig dafür entschädigt. Ich mag es tatsächlich so wie es ist und behaupte einfach mal, dass die meisten es ähnlich sehen. Aber ich spreche hier nur für mich.

Konvertierung: Ganz blödes Thema. Ich vertrete hier den Standpunkt, dass es so bleiben sollte wie es ist. Wenn man Phoenix spielt lässt man sich darauf ein. Und der Charakter hat eben nicht in der Schlacht Von-was-weiß-ich den bösen Dämonenkönig von Schlund getötet. Den gibts nicht in der Phoenixwelt. Und auch der angesprochene Drache...gibts nicht. Phoenix honoriert das Erleben IN der Phoenixwelt. Sollte euer Baron teilnehmen wollen wird er seine Erfahrung in der Phoenixwelt sammeln müssen. Das gebietet letztlich die Fairness gegenüber allen. Gerade beim Unterschied zwischen Viel- und Weniglarper (so wie ich) kommt es sehr schnell zu einem starken auseinander driften der Fähigkeiten.Mein Priester ist mittlerweile bei knapp 100 EP angelangt dafür brauch ich Jahre und ich schätze das wert. Ein Viellarper kann das selbst mit halbierten EP in einem Jahr erreichen. Des Weiteren liegt glaube ich auch noch ein OT Grund mitbegründet. Es gab früher glaube ich mal Konvertierungen, was schamlos ausgenutzt wurde, seitdem hat das ein Ende gefunden.

Und zuletzt: Wir sind zwar alt....aber soooo alt sind wir dann doch nicht :lol:

Ich lasse mich natürlich gerne auf Diskussionen ein und verstehe auch die Tragik die vor allem bei einem Spielertod entstehen kann und auch der Tragik in einem Pesthauch zu sterben (Mein Bettlerschamane ist mit 7 LP an einer zerplatzenden Welt mit 10 Schaden direkt gestorben. Mein Lemur beim Kartenspielen aufgrund einer falschen [und völlig rassistischen] Beschuldigung.) Der Tod gehört zur Phoenixwelt und sollte nur insoweit vom Spieler beeinflussbar sein, als dass er eben Mitspieler hat die ihn zurückbringen. Das ist absolut möglich. Gläubige Fardeaner die was auf sich halten habens da gehörig schwer, aber das sind IT Gründe.

Marcus

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Re: Regelwerkvorstellung und Kritik

Beitrag von Eggenwirth » Mi 14. Aug 2019, 12:20

Schön das ihr euch die Arbeit macht und auf die Kritik eingeht, einige Sachen kann ich auch nachvollziehen.
Finde aber persönlich das wir der Sache zu viel Energie widmen, seit ihrem Videoupload gestern ist das Thema für mich jedenfalls erledigt.

Wer eineinhalb Stunden braucht um eine Gürtelschnalle anzubringen, alle 4 cm eine einzelne Niete in den Gürtel zu bringen und das ganze als Videoanleitung online stellt hat ein echtes Problem mit seiner Selbstreflexion.

PS. Die Qualität der Arbeit war so mies, das hätte mein Sohn mit seinen 11 Jahren besser hingekriegt :lol:
Harald Siegthorson

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