Feedback Das Fragment

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Marcus Rödiger
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Feedback Das Fragment

Beitrag von Marcus Rödiger » Mo 1. Apr 2019, 08:01

Das Fragment
Nun da ich etwas geschlafen habe möchte ich gerne mein Feedback zum Spiel „Das Fragment“ mit euch teilen.
Als erstes gilt mein Dank an die Orga und NSC’s die dieses wundervolle Spiel ermöglicht haben. Das Gelände war top und das „geheime“ Konzept toll und innovativ.

Ich hatte zuerst bedenken das dieses Konzept funktioniert jedoch ist es für mich zu hundert Prozent aufgegangen. Nach anfänglichen Verzögerungen durch interne Machtkämpfe konnten wir uns voll auf die Geschehnisse welche die Orga sich ausgedacht hat konzentrieren. Das Ziel, ein Fragment hinter einem magisch verschlossenen Tor zu bergen war schnell klar, auch dass wir die Hilfe eines besonderen Wesens brauchten, um dieses Tor öffnen zu können. Doch was wir dafür tun mussten will ich ohne Einschränkungen als das Außergewöhnlichste was sich jemals eine Orga ausgedacht hatte beschreiben. Der Plot war herausfordernd und begann mit einem großen „Knall“. Als sich nach einem Ritual, welches wir von Feenwesen erhalten hatten, das Portal öffnete und den Weg in eine andere Welt freigab konnte noch kein Spieler ahnen, welche Folgen dieses haben würde. Erst als eine Gruppe von Abenteurern erstaunt aus dem Portal herauskamen und sie sich bei der ersten Befragung als eine Gruppe eines Barons „Schweinstein“ aus dem Land Westmynd zu Mittellande vorstellten, wurde das Ausmaß unserer Taten klar. Ohne zu zögern unternahm eine kleine Gruppe der Akloner Fraktion die Initiative und betrat das Portal. Es sah sehr lustig aus, wie die Orga die schwer gerüsteten Ritter in die Autos presste und sie zum anderen Congelände fuhr. Ich selber hatte nie die Gelegenheit die Portalreise mitzumachen, aber einer aus der Gruppe sagte, dass die viertel Stunde Autofahrt zum Gelände des anderen Cons in Ordnung war und sie dort von der anderen Orga super betreut wurden. Nach einer schnellen Charakterkonvertierung wurden Sie durch das Portal nach Westmynd entlassen und mussten Sich mit den anderen Spielern auseinandersetzen. Ich bin froh, dass unsere Leute es nach vielem hin und her doch geschafft haben, dass Katzenwesen in Westmynd zu finden, in unsere Welt zu bringen und es überzeugten, mit uns gemeinsam, dann das Tor zum Fragment zu öffnen. Schade finde ich, dass die Abenteurer Fraktion um Baron „Schweinstein“ Ihren Auftrag bei uns nicht geschafft haben, da Sie beim aufeinandertreffen zwischen uns Spielern und einer großen Gruppe von Untoten und Dämonen nicht, wie die anderen, den Rückzug antraten, sondern sich wagemutig in die Schlacht warfen um wenig später festzustellen wie schnell einen der Tot ereilen kann.
Trotzdem fand ich das Konzept äußert innovativ und freue mich, dass wir jetzt eine dauerhafte Möglichkeit haben zwischen verschiedenes Kampanien hin und her zu reisen.

Danke auch für die tollen Kostüme und den Kliffhänger am Ende mit dem schwarzen Eis.

Ich hatte meinen Spaß und freue mich auf das nächste Mal.

Grüße
Marcus

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Frank Bauer
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Frank Bauer » Mo 1. Apr 2019, 10:16

Moin zusammen,
Die Traumfabrikanten haben vor zwei Jahren mit dem "Klingenwacht" eins der besten Spiele abgeliefert, auf denen ich als Spieler war. Die Latte hing also hoch für das "Fragment".
Um es gleich vorwegzunehmen -ganz haben sie die Qualität der Klingenwacht nicht erreicht, aber es war nah dran.
Gorgast war eine gute Location für das Spiel. Vielleicht hätte man das Potenzial der Location noch etwas besser nutzen können.
Ganz toll und liebevoll war die Ausstattung. Vor allem die ungezählten Propagandaplakate waren super und haben sehr zur richtigen Stimmung eines Legionskastrums beigetragen.
Am besten hat mir die stimmungsvolle und schön geschriebene Geschichte der VI. Legion gefallen, die sich in den Tagebüchern von Ducem Varenus, Lagermeister Marcellus und der Niete Fabius entspann. Was für ein Drama. Und ich finde es immer toll, wenn man mit der ganz alten Phönix-Geschichte konfrontiert wird, die wir uns vor 20 Jahren mal ausgedacht haben, in diesem Falle die Schenkung der Region Fornhall an die Orks durch Dorgul.
Die Idee mit den Lemuren und ihren unterschiedlichen Kasten fand ich auch gut. Allerdings erscheint es mir, als wenn ihr bei der guten Grundidee auch etwas Potenzial verschenkt habt. Was die Hintergründe der Lemuren betrifft, ist doch sehr vieles im Unklaren geblieben und das sehr sang- und klanglose Abziehen der Lemuren, nachdem sie ihren Schädel hatten, war irgendwie unbefriedigend. Damit meine ich nicht, dass ein Kampf besser gewesen wäre, aber irgendein Aha-Effekt in Bezug auf die Lemuren hat gefehlt.
Insgesamt gab es einige Ungereimtheiten im Plot, die die Begeisterung etwas trüben. Die magischen Steinplatten, die wir mit viel Mühe zertrümmert haben, waren schon lange da, als Ducem Varenus das Castrum für Laikeria zurück eroberte. Aber weder er noch Marcellus erwähnen diese in ihren Tagebüchern. "Hach, da sind magische Steinplatten, aber die sind bestimmt nicht wichtig!", oder was??? Eine andere Frage war, warum die Lemuren 750 Jahre gebraucht haben, um auf den Schädel aufmerksam zu werden? Und dass mit viel Brimbamborium 4 Kisten aus Shai Anarat eingelagert wurden, von denen dann nur noch eine (die mit dem Schädel) da war, hat uns völlig verwirrt.
Aber na ja, das sind die Haare in der Suppe, die ansonsten sehr gut gewürzt war.
Besonders gut hat mir das Spiel im Mittelteil gefallen. Von Freitagmorgen, als so langsam die ganze Tragweite der Geschichte zu erahnen war, bis Samstagmittag, als ich endlich das letzte Tagebuch gelesen hatte. Einige spannende Ansätze sind etwas versandet, wie die Versuche an den Orks und das Laikirtin. Da hätte man vielleicht noch mehr draus machen können.
Zum Schluß fiel der Spannungsbogen leider etwas ab.
Sehr gut fand ich unsere Laikerianische Fraktion. Eine super Mischung aus alten Bekannten und sehr engagierten, neuen Spielern. Und alle haben vorbildlich an einem Strang gezogen.
Überhaupt war die Idee mit den zwei Fraktionen gut. Der ständige Spagat aus Zusammenarbeit und Wettlauf um die Geheimnisse des Kastrums hat Spaß gemacht.
Fazit: Komplexe Story, tolle Ausstattung, die richtige Location für die Story, souveräne Orgaleistung auf dem Spiel, ein paar kleinere Abzüge in der B-Note der Story-Plausibilität.
Ich würde mich sofort wieder anmelden, wenn ihr ein Spiel organisiert.

Jonas Hollensteiner
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Jonas Hollensteiner » Mi 3. Apr 2019, 13:56

Salve/Ave Mitbürger*innen und Bürger*innen in spe aka Aufständige der abtrünnigen Provinzen,

Ich möchte mich meinen Vorschreiben anschließen und selber ein paar Zeilen schreiben.

Als erstes einen Riesen Dankeschön an die Orga und die unermüdlichen NSC’s! Ich hatte wunderbares Rollenspiel und herrliche Kämpfe! Dabei habe ich es paradoxer weise mal geschafft zu überleben, auch wenn es ein Missverständnis war. Egal, ich hoffe ihr bespielt Laikeria noch einmal! Ich hatte großen Spass an dem Setting. Danke auch für die vielen Informationen im Vorfeld, um eine gute Vorbereitung zu ermöglichen!

Danke an alle anderen Spieler*innen. Im speziellen, den anderen sechs der Migthy Five, für ein traumhaftes Spiel mit so vielen schönen und exotischen Gängen; dem Koch und seiner Crew, für die stete Unterstützung mit Essen, erster, zweiter und großer Hilfe; dem unwirklichen Schmiedepaar aus Zwerg und Eiselfe die mit ihrer laikerianischen Interpretation des lirischen Industrie Minimal meine Rüstung stets in Schuss gehalten haben; allen Ques-, Lik-, und restlichen Toren auf der laikerianischen (richtigen) Seite! Wir haben (vermutlich) alles, die abtrünnigen Provinzler nichts. Was mich zu eben diesen bringt. Anton wir sollten uns noch einmal über das Militärmuseum auf neutralem Boden unterhalten! Hotze ich habe es immer noch nicht verstanden warum die akloner Gesandtschaft einen tulderoner Pädagogen braucht… obwohl :lol:

Zur Con:
Ich hatte großen Spass und bin voll auf meine Kosten gekommen! Konnte zwar keine magischen Dinge “abgreifen”, dafür aber viele Kleinigkeiten, die offensichtlich mit viel Liebe zum Detail hergestellt wurden. Die laikerianischen Streichholzschachteln mit den blauköpfigen Hölzern, einfach großartig! In die Militärorden habe ich mich auf Anhieb verguckt und ich ärgere mich ein wenig nicht alle Arten gefunden zu haben. Allein deshalb würde ich mich sofort zur nächsten Expedition anmelden!
Zum Plot wurde alles wichtige geschrieben. Mir persönlich hat es enormen Spass gemacht die Steinplatten zu zertrümmern, obwohl ich immer dachte das Monster frisst mich sofort mit Haut und Haaren. Mehr von solchen Mechaniken; es wäre toll gewesen wenn in den Boxen noch etwas zu finden gewesen wäre.

Vielen Dank liebe Traumfabrik und allen Helfern und bis zum nächsten mal
Joni aka Rufus

ps.: Daniel ich hoffe du weisst wo der Blasebalg ist!
Meine Axt die singt ein Lied wenn ich sie schwinge,
meine Axt zerhackt deinen Schild und deine Klinge.
HAK HAK HAKMATAK HAKMATAK DE GRUMBALAK

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Nora Ziel
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Nora Ziel » Mi 3. Apr 2019, 16:05

Dann will ich auch mal ein paar Eindrücke festhalten.

Bei der Anreise wurde gleich klar das wir quasi in einer zwanzig Jahre alten laikerianischen Zeitkapsel gelandet waren.
Das Gelände, das generell eine wunderschöne und von der Aussenwelt abgeschnittenen Kulisse bildete war mit dutzenden laikerianischen Rekrutierungspostern dekoriert ("Dient der Legion über den Tod heraus") Die gesamte Atmosphäre war stimmig und sehr schön akustisch unterlegt.
Gleich zu Anfang wurde die fraktionsinterne Hierachie definiert; Michael als Magister war gewohnt großartig und Aufgaben wurden schnell delegiert.
Auch die Weitergabe von Informationen innerhalb der Gruppe funktionierte relativ gut und bis auf eine Ausnahme ohne anstrengende Vollversammlungen. Es gab Texte zu lesen, Räume zu erkunden und eine Reihe von unterschiedlichen Bedrohungen die dafür sorgten dass man sich nie gelangtweilt zurücklehnen konnte. Dank vorbildlicher laikerianischer Diziplin ließ sich sorgar problemlos eine Nachtwache organisieren.
Ich hatte als Heilerin mäßig viel zu tun, aber es gab eigendlich immer irgendwas zu tun oder jemand mit dem man sich unterhalten konnte, extreme Gruppenbildungen wie man sie von anderen Spielen kennt fand nicht statt.
Am Ende waren die wichtigsten Aufgaben erfüllt und dennoch viele Fragen offen; was hatte es mit dem seltsamen Selbstmord vor 780 Jahren auf sich, was waren die Schlangenmenschen und wo kamen sie her und was hatte es mit den lemurischen Aperaturen auf sich?
Insgesamt hatte ich ein sehr schönes Spiel auch wenn ich mir im Nachhinein viele Dinge durch den Kopf gingen die ich gern anders gemacht hätte.

Vielen Dank an die Traumfabrik Orga, die NSCs und alle Mitspieler; ich würde mich ebenfalls über eine Fortsetzung freuen.

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Andreas Neiling
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Andreas Neiling » Mi 3. Apr 2019, 16:32

Danke für dieses tolle Spiel. Das Setting und die Location passten richtig stimmig zusammen. Die Liebe zum Detail mit Bannern, Plakaten und jeder Menge Requisiten halfen einem sehr schnell die „normale Welt“ zu vergessen und in das Geschehen voll einzutauchen. Die Plotstränge waren reichhaltig und nicht alle Verbindungen und Lösungen wurden zusammengetragen oder gefunden, bzw. sind nicht bei mir angekommen. Angenehm überrascht war ich, über so viel zumindest für mich, neue Phönixe, die mit vollen Engagement das Spiel total bereichert haben. Die Kämpfe waren äußerst fair und die NSC`s allesamt motiviert und großartig ( und was sehr geil war- alle Spieler auch) – Danke. Auch Euch als Orga möchte ich Danken für den tollen Job (vor Ort und den Berg an Vorbereitungen den Ihr gestemmt habt) und freue mich schon auf Eure nächste Ankündigung :-)

Und als Titus möchte ich mich bedanken
- Für die hervorragende Stubengemeinschaft
- Für den laikirianischen Zusammenhalt unserer Expeditions
- Für die Waffenkameradschaft und die Schildwälle gemeinsam mit den Gerganes, Zwergen, Söldnern, Aklonern und Ruloniern gegen die Untoten & Dämonen, Orks und Schlangenwesen
- Für den Heiltrank der schönen "Aklonerin" - es kommt mir immer noch wie im Traum vor
- Und vieles mehr….
Ein Vorschlag : Ich hab so viel heldenhaftes und mutiges gesehen, aus unserer Gemeinschaft, das ein Jeder, den Einen oder anderen Orden mit Sicherheit verdient hat/hätte.
Falls das nicht möglich ist(mehr oder weniger Jeden zu belohnen/Orden)- wie wäre es, wenn das Banner bereichert würde, mit dem lakirianischen Adler der ein Fragment in den Klauen hält?-für unsere nächste Aufgabe:-P
Letzter Punkt: Natürlich gebe ich ordnungsgemäß an, das ich das 5 Steine magische Schwert, welches auf den Namen „Zwiebelstecher“ hört in meinem Besitz habe und auch bereit bin es abzugeben (Orgaentscheidung), sollte ich nach Reinhall zurückkehren, ins Atrium persönlich zu Quästor Milanus

Gezeichnet Titus der Alte
Glück ist wie Seife. Manchmal flutscht es einem einfach durch die Hände.

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René W.
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von René W. » Do 4. Apr 2019, 21:21

Huhu, ich darf mal aus der NSC sicht schreiben. Vorab melde ich mich für euer nächstes Spiel wieder sofort freiwillig als NSC und komme auch wieder gerne einen Tag früher um mit Sebastian wieder aufbauen zu dürfen. Das war schön und lustig.
Für uns gab es ein Potpourri an mannigfaltigen Rollen. Natürlich zuerst die wundervollen Lemuren, die ein Kollektiv waren, aber jeder seinen Dreck am Stecken hatte und mit jedem anderen verwoben war. Und keiner sollte aus Sicherheitsgründen alleine sein. Und man konnte sich so gut auseinander halten. Hat immer allzeit geklappt. NICHT!!! Das war nicht einfach, vor allem mit Robert als Aufpass Dim/Kor (Zensor) dabei).

Meine herrlichen Maschinen (mit hilfe der wenigen Spieler die drauf eingegangen sind, danke an euch) spät in der Nacht zum laufen zu bringen und zu sehen, was für tolle Bastelarbeit dahinter steckt, war eines meiner Highlights. Auch mit den zur Verfügung gestellten klamotten war ich sehr zufrieden, dafür das man Uniform für 10 Leute braucht. Im Dunkeln sahen die noch besser aus. Wir wurden teilweise sogar mit Waffen ausgestattet. Das was ich noch zusätzlich an equipment dabei hatte war sehr schön bereichernd, aber nicht zwingend nötig. Hut ab für euren Fundus.

Ich habe es genossen die Spieler als Lich in ihr Verderben zu singen und als SchlangenwesenOrks und weiteres Spieler zu Jagen. Hier nochmal meine ausdrückliche Entschuldigung an Ollie: Tode sollten schön sein. Deiner war es nicht. Mea culpa. Dennoch haben mich zu häufihges Berg auf/Berg ab Laufen und Rachegeistgeschreie und geflüstere echt geplättet und mir bis heute einige oktaven Stimmt gekostet.
Das Spiel mnit den Spielern UND den NSC war herrlich. Die Versorgung war ein Traum, danke liebe Melle.
Ich hatte nahezu immer eine Orga zur Verfügung und die haben meistens auch die gleichen Aussagen getroffen (als Zwischenhändler mit Shorty war es manchmal etwas uneinig).

Die anderen tollen Aspekte wurden schon geschildert. Schöne festrollen, gute Springerkonzepte, großartiges Team um sich durchzuwechseln. Voller Einsatz bis zum Limit von allen.

Dafür dass ich zwischendurch ordentlich auf die Rübe bekommen hab und auch einen Wurfdolch mit dem Gesicht gefangen habe wurde sich sofort entschuldigt. Das passiert. Nächstes mal einfach in die masken einen Helm integrieren Nikas. Das schaffst du bestimmt auch und dann bleiben die Monster länger stehen.

Ganz großes Kino UND ich hab den Plot mitbekommen und verstanden (NSC bonus. Kommt Team NSC hat er gesagt...)
Viele neue Gesichter abends mit dabei. Ich bin voll zufrieden. So hat sich der weite Weg sehr gelohnt.

Liebst

René

aka Gesar ten Gilwar Kaste der Schöpfung
und oberster Apparratebauer
(und ich habe gehört man hat mich den "Schleuser" genannt)
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

Doris
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Doris » Fr 5. Apr 2019, 10:14

Und noch eine Rückmeldung aus laikerianischer Spielersicht.
Zunächst schließe ich mich meinen Vorrednern an. Die Location und Dekoration waren super! Und diese Banner überall… Aber das wurde schon erwähnt 😉
Besonders möchte ich noch folgende Punkte hervorheben:

Unterkunft: In den Ankündigungen vor dem Con wurde uns mitgeteilt, dass es in den Kasematten kalt sein würde. Und dass es wenig Licht geben würde. Ganz herzlichen Dank für diese deutliche Vorwarnung! Denn dadurch konnte ich mich noch entsprechend ausrüsten. Ohne hätte ich ganz schön alt ausgesehen.

Duschen: obwohl es nur 2 Duschen gab, waren diese das ganze Con über voll in Ordnung! Ich hebe das hervor, weil einem manchmal das „Normale“ einfach entgeht. Die Aufteilung nach Uhrzeiten für Frauen & Männer bzw. gemischt fand ich gut und sie hat m. E. auch gut funktioniert (ich hoffe für die Männer war dann auch noch bzw. wieder warmes Wasser da). Ich fand die Duschen auch am Sonntag nicht übermäßig schmutzig, wenn man bedenkt, dass sie von uns allen schon 3 Tage benutzt wurden. Vielen Dank dafür an alle „Mitduscher“ 😊

Die zerschlagenen Kisten: Meine Güte! Die Schlange war ja riesig! Ich erinnere mich noch genau an die erschrockenen Ausrufe, als sie das erste Mal aufgetaucht ist. Und unbesiegbar war sie auch noch. Bei jeder Kiste, die zerschlagen wurde, konnte ich eigentlich immer nur hoffen, dass sich das Vieh in eine andere Richtung davon macht. Sowieso fand ich das Bedrohungsszenario bei den Kisten klasse! Meine Aufgabe als Gerganin war es, die Gegner, die beim Zerschlagen der Kisten aufgetaucht sind, aufzuhalten. Das fühlte sich bei den ersten beiden Kisten auch gut machbar an. Richtig bedrohlich wurde es dann, als bei der 3.? Kiste der Pesthauch kam, das Lied der Schmerzen aus einer anderen Kiste klingt mir immer noch in den Ohren und bei der vorletzten Kiste dachte ich: das schaffen wir nie! Vielen Dank an dieser Stelle an die Orga, die NSC und auch meine Mitstreiter, die mich nicht in einem Raum voll Gegner allein zurückgelassen haben. Das war ein riesen Spaß!

Die große Besprechung am Samstagnachmittag: Auf Cons habe ich häufig das Gefühl, dass ich nicht alle wichtigen Plotstränge mitbekomme und viele Dinge verpasse. Das ist ja auch ganz normal. Immerhin kann nicht jeder das entdeckte Tagebuch lesen, die geheime Tür öffnen etc. Umso dankbarer bin ich für die große Besprechung am Samstagnachmittag. Ich weiß, Besprechungen werden auch als anstrengend wahrgenommen, aber für mich war diese Kundgebung Gold wert. Denn die ganze Hintergrundgeschichte mit den Kisten, der Krankheit die sie verbreiten und was die Lemuren eigentlich wirklich wollen waren mir bis zu dem Moment so ziemlich entgangen bzw. unklar. (Zugegeben, als ich danach von der Schlange angespuckt wurde, hätte ich lieber nicht gewusst, dass sich dadurch meine Innereien zersetzen und vertrocknen ^^). Vielen Dank für diese globale Info, ich hätte den Plot sonst vermutlich IT nicht verstanden.

Abschließend möchte ich mich bei der Orga, den NSCs, meiner Gruppe und allen Mitspielern ganz herzlich bedanken! Dieses Con hat mir viele spannende Erlebnisse, schöne Gespräche und coole Erinnerungen gegeben. Danke sehr!

Liebe Grüße
Doris
aka Iona Vlavia
(die Wache mit dem laikerianischen Schild)

Rojan Lange
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Registriert: Mi 3. Apr 2019, 13:14

Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Rojan Lange » Fr 5. Apr 2019, 15:00

Hallo zusammen,

hier auch eine kurze Rückmeldung von mir.
Erst einmal möchte allen Beteiligten danken, insbesondere der Orga.
Das Spiel war großartig! Das Zusammenspiel in der laikerianischen Fraktion war hervorragend (verdammt hatte ich viel Spaß mit euch allen).
Und die Gestaltung des Geländes war traumhaft. Die vielen Details mit den Pamphleten,
Tagebüchern, Ausschreibungen etc. haben für eine Stimmung gesorgt, die eines alten Castrums würdig ist.

Ich fand das Konzept der verschiedenen Lager auch sehr gelungen. Man hat die Anspannungen
gespürt, die zwischen den Aklonern und den Laikerianern herrschte, obwohl man gezwungen war mit der "Gegenseite" zu kooperieren.
Die NSCs haben auch einen super Job gemacht, sowohl als Lemuren, Schlangenwesen und auch Orks.
Danke an dieser Stelle nochmal an Micha, der unsere Fraktion hervorragend zusammengehalten hat.
Hervorragend fand ich auch, als die laikerianischen Schmiede allesamt angefangen haben im Rhytmus den Hammer zu schwingen.
Das war einfach episch!

Ich freue mich schon auf das nächste Spiel der Traumfabrik und kann es kaum erwarten.

MfG
Rojan

MirjamKB
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Registriert: Mo 7. Aug 2017, 12:39

Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von MirjamKB » Mo 15. Apr 2019, 10:09

Moin an alle,
trotz ungeanhnter Schwierigkeiten in unserer Gruppe - Meister Sarr lag die Hälfte der zeit apathisch wegen (ot-)Krankheit darnieder - hatte ich ein sehr schönes Spiel.
Kaum erwähnt werden muss die wie üblich detailverliebte Ausstattung der - ausgesprochen coolen - festungsanlage.
Dinge die noch nicht erwähnt wurden (oder die ich nochmal bekräftigen möchte):
- Ich fand es toll, dass der Plot so vielseitig war und auch für die nicht klassischen Kämpfer- oder Magier-Charaktere Spielpotential zur freien Entfaltung da war. Auch als Chronist, Forscher, Handwerker (oder aber als Mensch der gern durch Tunnel kriecht) konnte man auf seine Kosten kommen und das Spiel bereichern.
- In der Laikerianerfraktion - von den Aklonern kann ich nichts genaues berichten - hatte ich das Gefühl, das die klassische Hierarchie und das unbedingte Gehorsam relativ gut umgesetzt wurden. Ich finde es zum Beispiel sinnvoll, eine Wache zu stellen, nicht nur aus konkreter Angst vor Bedrohung sondern aus laikerianischem Pflichtbewusstsein heraus. Danke an alle, dass das so gut geklappt hat.
- Die schon etwas moralisch anmutende Zwickmühle des "heilen wir Mitkämpfer mit unseren Steinen oder verbauen wir sie in ein Schwert" fand ich interessant - als nicht betroffene, versteht sich ;)
- Die Seuche fand ich nach allem, was mir Betroffene berichteten, gut gewählt, die Kranken hatten - teilweise- sehr schöne Handlungsanweisungen, die ihr Spiel nicht nur behindert sondern stellenweise auch bereichert hat.
- Der potentiell tödliche Ausgang der Seuche war eine gute Triebfeder, die gerade in den letzten Stunden - und Minuten - exponentiell viel Druck hinter unsere Spielentscheidungen brachte. Das fand ich sehr gut geregelt.
- Direkt dazu als Einschränkung: Es gab wohl teilweise unklarheiten darüber, ob bestimmte Charaktere nun tot oder lebendig bzw. innerhalb oder außerhalb der zeitlich gesetzten Frist waren, das hat natürlich etwas dramatik aus den jeweiligen (Nah-)todesszenen genommen.
- Die Lamien (?) waren gerade bei ihrem Erstangriff sehr beeindruckend; noch beeindruckender war dass sie uns im Stockfinsteren durch Dornen und in eine Fallgrube trieben - das kann man mögen, aber auch für etwas gewagte Kampfschauplätze halten ;)
- Danke an die Orga, alle NSC und alle Spieler, mit denen ich so schönes Spiel hatte; meine Gruppe natürlich allen voran.

Christina Sattler
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Christina Sattler » Sa 20. Apr 2019, 01:40

Aloha,

Die Location mit ihrem Außengelände und den zahlreichen Möglichkeiten ist für mich (erneut) ganz großes Kino gewesen. Fort Gorgast ist die lange Fahrt dorthin definitiv wert. Kälte und Staub hielten sich in erträglichen Grenzen. Die sanitären Anlagen waren für mich ausreichend. Ein kleines Licht zur Orientierung vor dem Abort hätte ich mir gewünscht, aber das ist mäkeln auf hohem Niveau.

Die Ausstattung, die ich zu Gesicht bekommen habe, war üppig und schön bis schauderhaft und zeichnete so ein atmosphärisches, lebendiges Bild von der verlassenen Feste.

Das Spielgeschehen
Aus meiner Sicht ein gut arrangiertes Spiel mit einem vielschichtigen und erforschenswerten Unterbau und genug Nervenkitzel. Die zwei Fronten Laikeria/Aklon, die sich in schönster Feindseeligkeit begegneten und die Lemuren, die uns dazu nötigten über jedes ihrer Stöckchen zu springen und teils unsere Kräfte zu bündeln, haben mir grundsätzlich gut gefallen. Das Ende – war mir zu abrupt.

Die Vergiftungen
Fand ich überraschend schön, denn man konnte damit spielen, den Verlauf mit den Aufklappkarten mochte ich sehr, besonders auch, dass es verschiedene gab.
Überhaupt nicht gut fand ich dagegen, dass es zum Ende hin unterschiedliche Aussagen/Vorgehensweisen/Unklarheiten über den Status Quo des tödlichen Verlaufs gab. Gerade wenn Charaktere durch so einen Spielmechanismus sterben müssen, sollte die Orga alle Betroffenen auf dem Zettel haben und sich auch einheitlich um diese kümmern.

Die somnitische Begleiterscheinung
Hat mir als das war sie war gefallen.

Die Lemuren
Waren schnieke anzusehen, aber spätestens nach Einbruch der Dämmerung schlicht kaum zu unterscheiden. Schade fand ich, dass die Lemuren ausschließlich als antagonistische und gängelnde Partei in Erscheinung trat, hier hätte ich mir mehr Bandbreite zum Einhaken gewünscht (Oder ich habe nicht alles mitgekriegt, was gut möglich ist)

Die hadraner Fraktion
Aus meiner Sicht war die laikerianische Fraktion sehr sexy. Gut strukturiert, ge- und entschlossen handelnd. Ein Mysterium, was sich hinter bewachten Türen wohl abspielt. Das Bild was ihr abgegeben habt, fand ich schön und beeindruckend.

Die akloner Fraktion
Puh. Hier wirds schwierig. Eine Fraktion aus Splittergruppen und teils völlig unterschiedlichen Interessen. Hier hätte die Orga sicherlich mit klarer Kommunikation im Vorfeld (zum Beispiel im Einzelgespräch bei Charakteren und Gruppen, die für das Setting nicht förderlich sind) ihr Feld besser abstecken und somit die Weichen besser stellen können. Ich habe viele unterschiedliche Charaktere in der akloner Fraktion gesehen, die klassischen Söldner habe ich dabei jedoch eher vermisst.

Der Söldnerplot als Triebfeder hat aus meiner Sicht nicht funktioniert. Das gefühlt die Hälfte der Anwesenden von vornherein gar nicht oder nur halbherzig hinter den Interessen des Hauptmanns standen, hat aus meiner Sicht seine Position sehr geschwächt und in Folge dessen auch die Spielbedingungen auf unserer Seite erschwert.

Ehrlich gesagt, hätte ich in besagter Taverne gewusst, dass ich mich für ganze fünf Silber Sold verdingen soll, um mich von Aklon aus auf eine Reise in die gesetzlosen Orklande zu begeben, mich mit Geschmeiß wie Laikerianern und Lemuren abplagen und von einer somnitischen Riesenschlange über den Hof jagen lassen muss... Ich hätte wahrscheinlich milde gelächelt und mich weiter meinem Würfelspiel hingegeben. Das Missverhältnis zwischen dem gebotenen Anreiz (der überdies auch noch im Spielverlauf in sich zusammenfiel) und dem erforderlichen Einsatz, der sich im Spielverlauf ergab, war aus meiner Sicht zu groß. Wenn man als Charakter dort war, der sich nicht einfach nur aus Bock auf Plot auf ebendiesen gestürzt hat, hatte man aus meiner Sicht ein Problem.

Vielleicht hätte man hier die Figur des Hauptmannes stärken und wahrscheinlich noch wichtiger, weitere Triebfedern (außer den Vergiftungen) in Gang setzen können, um den Zugang zum Plot ein wenig zu ebnen.

Soweit ich das überblicken kann, hatten wir als schlechtbezahlte akloner Söldnerfraktion kein Interesse daran die Laikerianer bei der Rückeroberung irgend eines ehemaligen Castrums in den Orklanden zu behindern, geschweige denn sie darin zu unterstützen. Auch das Lemuren- und das Schlangenproblem habe ich als ein eher lokales Wahrgenommen und mir daher irgendwann die Frage gestellt, ob es nicht besser für die eigene Gesundheit wäre, die Beine in die Hand zu nehmen.

Fazit
Als Lakeria-Only Setting ein tolles Spiel. Die Akloner Fraktion schien mir leider wie das fünfte Rad am Wagen. Ich denke, alle Seiten hätten gewonnen, hätte man das Spiel als reines Laikeriaspiel aufgezogen. Zumindest hätte sich die Chance für die Orga ergeben, noch mehr aus dem Setting herauszukitzeln, sowie auf Spielerseite ein Konzept zu wählen, dass dem Setting deutlich gerechter geworden wäre.

LG
Christina
aka Rosemarie von Toelz

Lena K
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Re: Feedback Das Fragment

Beitrag von Lena K » Di 4. Jun 2019, 21:20

Man sagt ja: Lieber spät als nie
Das Gelände:
Ich muss sagen das Gelände ist echt klasse und bietet echt viel Potential.
Und die Orga hatte dieses auch mit wirklich viel Liebe zum Detail geschmückt.
Besonders die überall aufgehängten Banner und Plakate gaben einem das Gefühl in eine kleine Zeitkapsel geraten zu sein.
Auch die verschiedenen kleinen Räume waren sehr schön gestaltet.
Die Schlange fand ich echt toll, besonders beim ersten Mal wo man sich einfach nur fragte, ob sie gar kein Ende hat.
Besonders zum Ambiente Beiträgen hat es auch noch, dass einige Spieler abends den Gang mit Teelichtern ausgeleuchtet haben - ein wundervolles Bild.

Die Gruppe:
Ich muss sagen, dass das Spiel in der gesamten laikerianischen Gruppe sehr viel Spaß gemacht hat. Man konnte zu jeden Zeitpunkt mit jeden spielen und es gab einen großen Zusammenhalt, was ich für die Anzahl an verschieben kleinen Gruppen sehr bemerkenswert fand.

Fazit:
Ein Lob an die Orga. Ich hatte ein schönes Spiel, obwohl ich vom Hauptplot relativ wenig mitbekommen habe, da mein Charakter sich bei relativ vielen Sachen rausgehalten hat.
Das Ende kam mir am Abend allerdings noch etwas abrupt mit der Abreise eines Teils der Spielerschaft. Danach war es sehr schwer ausfindig zu machen, wer jetzt noch im Spiel ist und wer nicht.

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