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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
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 Verfasst: 21.09.2015 - 13:56
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Nach 16 Stunden Schlaf raffe ich mich mal zu einem Feedback auf: Ein wirklich spannendes Spiel, welches allerdings noch deutlich mehr Potential besessen hätte, vor allem verglichen mit seinem Vorgänger Finsternis. Sehr gelungen war dieses mal allerdings die Legendenkenntnis. Ich hatte das erste mal das Gefühl etwas wirklich nützliches bekommen zu haben (ganz davon abgesehen, das ich den mysticus schon lange gerne mal besessen hätte).

Die Bedrohungslage war das ganze Spiel über vorhanden, was allerdings ein wenig durch den Umstand gemindert wurde, das wir von Anfang an Waffen hatten, die ihnen Schaden zufügen konnten. Irgendwie kam bei mir dadurch nie das Gefühl eines Horror Spiels auf, da wir uns immer zum Kampf stellen konnten und nie in Panik fliehen mussten.
Die Idee hinter dem Setting fand ich aber in jedem Fall spannend, vor allem war es möglich einmal so ziemlich alle vorhandenen Geistertypen kennen zu lernen. Die nächtlichen Begegnungen mit einem Geist, welcher sich vor das Bett stellt, dich anbrüllt und dir Schaden zufügt ist schon mal eine Erinnerung wert.

Eine sehr schöne Idee war auch das Buch "Alleine Spielen". Zu beobachten wie Raffiki seinem Fokus Geist (Mümmel ^^) dabei zusehen muss wie jemand versucht ihn zu braten ist schon gemein. Aber Mümmel wusste sich ja ordentlich zu wehren ;) . Die anschließende Besetzung Rafikkis durch Ludmilla war auch ein echtes Highlight. Selten habe ich eine so spannende Diskussion über Magie und Spährentheorie geführt (Danke Andi und Jendrik!!).

Auch die Sammelalben mit dem Bildern Berühmter Monsterjäger war ein großartiges Detail, vielleicht sogar das schönste auf diesem Spiel.

Mein Persönliches Highlight war natürlich die Runenbibliothek im Turm. Wir hätten deutlich weniger Arbeit gehabt, wenn nicht gleich leute die Schrifften gegriffen und runter gebracht hätten, denn dadurch ging uns die Sortierung verloren. Aber in jedem Fall hatte ich viel Spaß mit dem übersetzen der sicherlich 50 Runen Schrifftrollen, sowie den noch deutlich mehr vorhandenen in anderen Sprachen gehaltenen texte. Hierbei ein besonderer Dank an alle die sich daran beteiligt haben, insbesondere bei Ordra (richtig geschrieben?) , Amir und Sam, welche bei mir Runenkenntnis gelernt haben und den kram zumindest Zeitweise flüssig lesen können mussten.

Auch interessant waren die Prüfungen für das Öffnen der Hüllen, welche den kalten Stein geschützt haben. Ich hatte insgesammt, allerdings mit einem höheren Schwierigkeitsgrad gerechnet.

Orga: Ihr wahrt fast immer Present und konntet die Situationen klären. Das einzige mal wo man euch gebruacht hätte war nach dem Aufruf "Gehorsam ist eine Tugend!" Da haben wir lange warten müssen, was mit den betroffenen los war, nachdem wir sie KO geschlagen hatten. Schade war im übrigen, das ihr nie von den wirklich Angst erzeugenden Mechanismen gebrauch gemacht habt, namentlich "Witterung!" und der Nordseetröte für Slow Motion. Fehlte mir sehr. Würde mich freuen wenn das nächste Spiel dieser Art wieder Horror lastiger wird. In jedem Fall vielen Dank für das Schöne Spiel und ich würde mich freuen irgendwann eine weitere Fortsetzung zu erleben!

NSC: Ihr wart wie immer das Herzstück der Geschichte. Von Lopin über die Geisterkönigin bis Lopez, ihr wart Spitze. Allerdings muss ich an einigen Stellen sagen, das ihr als Monster insbesondere mit dem Klauenhänden ziemlich fieses Stakkato losgelassen habt. Wäre nicht notwendig gewesen, ihr wart auch so definitiv hart genug. Ich habe Kolten früher umfallen sehen als euch. Insgesammt habt ihr jedoch ein wirklich schönes Spiel abgeliefert und uns dadurch ebenfalls eins bereitet.

SC: Ihr wart Spitze! Die zusammenarbeit mit dem meisten von euch hat Reibungslos funktioniert und alle Persönlichen differenzen unter den Charakteren konnten auf ein Minimum beschränkt werden, allein schon durch die bedrohungslage. Ich habe selten so "freundliche" Lemuren erlebt. Wird mir sehr positiv in Erinnerung bleiben. Auch das Essen was die beiden Lirer serviert haben wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Viel Spaß hatte ich auch mit den Frontreportern der Akut. Ihr solltet auf mehr Spielen auftreten!
Mein besonderer Dank geht an jene mit denen ich diesmal viel zu tun hatte. Ganz vorne weg Rafikki, die Hexenjäger, Marius, Aureel, Amir, Bruder Franz, Ordra, Messing, die beiden schon genannten Lirer, den beiden Frontreportern, Sam & Alle die mich in irgendeiner Form angespielt haben. Nicht unerwähnt sei natürlich Karl, welcher seine Fallen wirklich großartig gegen unsere Freunde(!) eingesetzt hat. Ich freue mich auf die kommenden Spiele und hoffe euch da alle wieder zu sehen!

Location: Die Mühle war schön, wenn auch das Gebiet sehr begrenzt war. Die Weitläufigkeit des Gebietes von "Finsternis" war deutlich passender für so ein Spiel. Die Inneneinrichtung war schön und vor allem die mangelnde Beleuchtung war eine Bereicherung.

Gefallene: Dieses Spiel erinnerte mich auf jeden fall einmal wieder daran, das Sterben in Phönix allgegenwärtig ist. Es knüpft an die Sterberate von Finsternis an und fast alle die mit dem Leben davon gekommen sind, haben mindestens eine permanente Erinnerung wie knapp es war. Ich bin mir sicher das ich lange nicht alle gefallenen aufgezählt bekomme, aber ein paar fallen mir sicher ein. Darunter Aureel, Lopin, Karl, Messing, Sam, zwei der Hexenjäger, Cidris, die Gruppe aus Sheldiria / Helingard und die beiden Lirer. Ich hoffe, das gerade letztere als Neuspieler trotz allem noch mal auf ein Phönix Spiel kommen, denn ihr wart eine echte Bereicherung! Ich bin sicher, die überlebenden werden euer aller Opfer nicht vergessen und einige wurden auch angemessen Beerdigt.

Fazit: Alles in allem ein sehr schönes Spiel, aber bei der unglaublich langen Vorbereitungszeit (mit der in meinen Augen nicht nötigen Frühzahler Aktion) wäre noch deutlich mehr drinn gewesen.

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"Träumst du noch? Oder schläfst du schon..." ~ Der Nachtmahr

"Hier, dieser Trank bringt euch in die Geisterwelt...." ~ Morsus Mortis

Beschrifftung einer Schloss-Falle: 20 TP Schaden in 7 km Umkreis...


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 Verfasst: 22.09.2015 - 13:11
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Hallo Zusammen,

ich versuche auch ein Feedback zu geben.

Orga:
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Ihr wart fantastisch. Immer anwesend, entspannt und ruhig. Alle Fragen und Situationen wurden erklärt und entschärft. Also (5 von 5 Sterne)

Ambiente
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Für die Möglichkeiten die vorhanden waren, sehr gut gemacht. Gute Deko und Requisiten Also (4 von 5 Sterne)

NSCs
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Vielen Dank für euren Einsatz. Es hat spaß gemacht. Ihr wart alle fantastisch. Besonders Sebastians Alchemist mit seine alchemistische IONEN Theorie, selten so gelacht. (4/5 Sterne).

SCs
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Alle waren sehr gut, Kooperativ und Freundlich. Die Hexenjäger, Die Limuren, Aber vor allem die beiden Lirer (Ich will eure Kontaktdaten). Umso mehr bin ich trarig über die beide Verluste. (5/5*)

Settings und Plot
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Alles war stimmig. Bis auf die letzte 20 Minuten. Es war sehr knap kalkuliert gewesen. Es herrschte Informationhidding. Ich und alle die gefallen sind haben nur gehört, dass Marie da ist und mehr nicht, während wir mit Verteidigung von unserem Posten beschäftigt waren. Das ist auch der Grund von soviele Verluste.

(4/5*)


Alles in Allem, Sehr gut. Freue mich auf nächstes Spiel.

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Wer ich bin?
Ich bin der Lichtbringer Ulturs,
Zorn des Varkaz,
und Sanftmut der Suavis,
Mein Name ist Cidris Ui Niamad. Merkt euch das.


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 Verfasst: 23.09.2015 - 15:15
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Ein wenig Feedback ist auch hier zu finden.

https://www.facebook.com/events/2535771 ... 142474933/

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Man soll den Tag nicht vor dem Kaffee loben!


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 Verfasst: 23.09.2015 - 17:49
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Ein großartiges Spiel!

Das Gelände war nicht optimal. Kann ich aber wegblenden wenn die Dekoration und Ausstattung stimmt. Das völlige Verbot von elektrischem Licht hat vieles abgetarnt und mit den LED Kerzen Nachts eine schöne Stimmung verbreitet. Tagsüber nicht ganz so schön aber verschmerzbar.

Unschön fande ich offene Regeldiskussionen mit der Orga direkt in den Szenen und die Zauberei. Immer wieder kam es leider in Kampfsituationen zu hastig dahin genuschelten Zaubersprüchen. Leute, da gehört viel mehr Show rein und eine deutliche, klare und laute Aussprache. Die Schildbrecher und Orkane müssen nicht im Sekundentakt gewirkt werden.

Die Betreuung der NSCs war perfekt. Leckeres Essen zu jeder Zeit. Detailliertes schriftliches Briefing vor dem Spiel und auf dem Spiel immer eine Orga zur Hand die nachhalf. Der Wellness Bereich im NSC Gebäude war großartig.

Der Plot war intensiv und hat den Spielern viel Platz für die wildesten Theorien gelassen. Wunderbar. Ich fande es Gruselig durch die dunklen Ecken zu gehen. Zu schade das nur wenige Spieler den dunklen Jakob getroffen haben. War für mich eine der grusligeren Dinge. Die Dunkelheit und zuvorkommende Spieler haben es diesem Geist zu einfach gemacht. Die Fahle Schwester war gemein und ich mochte Dreas und Tanjas Schreie im Gebäude sehr. Die Mutanten haben sich Körperlich verausgabt, schön das eine von ihnen Zeit hatten in den gut platzierten Fallen auszuruhen.

Lopez Auftritt war grandios schmierig und vorhersehbar auch gleich mit den Sympathien der meisten Spieler versehen. Danke an die NSC Crew und die wenigen Spieler, die mich immer wieder aufgebaut haben und natürlich auch immer wieder darauf hingewiesen haben wie sehr dem Lopin misstraut wird.

Einige haben mich auf mein OT Alkohol Problem angesprochen. Danke, ich habe mich wieder im Griff.


Tribunal, ich akzeptiere nicht das dies euer letztes Spiel gewesen sein soll!

Bilder und einen Zeitungsbericht gibt es auf der Bilder Website

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"Puuuh, das war knapp"


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 Verfasst: 23.09.2015 - 20:54
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Auch von mir ein großes Lob an die Orga. Das war mein erstes Spiel als NSC seit langem und ich muss sagen,
warum habe ich das nicht schon eher gemacht.

Vielen Dank für die großartigen Szenen, das leckere Essen und die nette Aufnahme in den alt eingesessenen
NSC Kreis.

Wer allerdings das Gerücht in Umlauf gebracht hat, dass ich irgendwelche Krankheiten verteilt hätte, gehört
eingesperrt. Und zwar zusammen mit einer NSC Horde nach Kartoffel Gratin! :)

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"Puuuh, das war knapp"


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 Verfasst: 25.09.2015 - 19:32
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Schönes Spiel

Das Ambiente im Haus war einfach großartig und trug sehr zur "Horror" Stimmung bei. Donnerstag und Freitag haben mir sehr gefallen, irgendwann ließ aber leider das "Horror" Feeling nach. Zum Teil hatte ich das Gefühl das es daran lag das wir "besiegbare Pompfmonster" vermehrt zu diesen Zeitpunkt hatten.

In meinen Augen sind es gerade die "unbesiegbaren" Gegner die einen großteil des Horrors ausmachen. So unschön ich die Zeitbestie für ein Abenteuerspiel fand, umso schöner hätte ich sie auf einen Horrorspiel gefunden. Slow Motion Szenen können viel Horror erzeugen. Auch die Geister in der Nacht fand ich aufregender und gruseliger als die Ghule. Schade das Freitag Nacht schon ordentlich zurückgeschraubt wurde, was diese Richtung anging.

Für viele Plots war Orgapräsenz nötig... finde ich unschön... ich als Spieler bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen wegen "alleine spielen" eine Orga zu belästigen.

Die schönste Szene hatte ich dadurch das ich Firstblood war. Alleine in einen Raum kurz nachdem man von Ghulen gefressen wurde, weil man in eine Bärenfalle getreten ist. 5 Figuren stehen da... man denkt endlich trifft man die Götter... bis sie erwachen und beginnen einen zu fressen und man merkt das man in der Hölle ist. Die anschließende Aktion der Rettungstruppe wird auch für immer in meinen Gedächtnis bleiben. "Bitte erschießt mich, bringt es zu Ende, ich will nicht mehr gefressen werden" Die Rettungstruppe lädt ihre Armbrust... zielt... und tötet den Söldner neben mir. Ein Dolch wird mir zugeworfen, ich greif danach schon ist ein Schlinger da, beisst in meine Hand und entreisst mir den Dolch damit er weiterhin "lebendiges Futter" hat.

Vielen Dank an alle die sich danach meine Traumageschichte a´la Zaddock Allan angehört haben.

Wahrscheinlich wäre die Con mit weniger Spielern noch besser gewesen. Verantwortungsgefühl und Kommunikation gab es in meinen Augen nicht sehr viel untereinander... ein paar der schlimmsten Kämpfe waren meines Erachtens Spielerverschuldet. Warum kämpfen wir nicht auf offener Fläche gegen wenige Gegner? Warum lassen wir uns in den Hauseingang drängen oder kämpfen im Haus wenn es vermeidbar ist?
Asche über mein Haupt das ich mich nicht alleine den Feinden gestellt habe.

Monsterjägersammelkarten: Einfach groß... ich mag Erinnerungsstücke.

@Robert
Apfelschorle mit Malzbier lässt auch auf ein schwerwiegendes Alkoholproblem schließen ;)

@Marc von Baumbach
Schön dich mal genauer kennenzulernen. Dein Spiel als Karl hat mich sehr erfreut

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"All dies ist schon einmal geschehen und all dies geschieht irgendwann wieder..."
Freundschaften sind die Basis! gez. Zwiebelmann


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 Verfasst: 27.09.2015 - 18:23
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Hey, mein Feedback:

Alles im allen hat mir das Spiel gut gefallen, ich muss aber zugeben, dass ich hinsichtlich der Ankündigung und echt coolen Teasern (vorallem wenn man diese nochmal alle zusammen liest) etwas mehr erwartet habe.

Das bezieht sich bei mir insbesondere auf das Horror und Bedrohungsszenario bezüglich der angekündigten Monster Jagd. Ich hätte mir mehr das angekündigte Monsterszenario gewünscht mit Bestien die nachts ums Haus schleichen an Fenstern und Türen kratzen usw. halt mehr so was wie Finsternis (jedenfalls so wie ich es aus Erzählungen gehört habe).

Coole Szenen/Gegenstände (die mich teilweise auch wirklich gegruselt haben) waren für mich:
- Die "Eröffnungsszene" bei der Duchesse, mit Befragung des Gefangenen
- Die Anreise und der Kampf mit Irina
- Die erste Entdeckung/Öffnung des Kellerraums und das lösen des Rätsels während Marius dahinter gefressen wird, auch wenn ich das irgendwann alleine gemacht habe ;)
- Die erste Nacht als Heinrich verschwunden ist, das war echt unheimlich
- Die fahlen Frauen (heißen die so?) und die wirklich heftig spitzen Schreie nachts
- Die Geisterseance bei Madame Mystique
- Der Raum hinter der Barriere (das jeder nur einmal rein kann fand ich echt gut da so nicht alles von wenigen Personen gelöst werden konnte
- Das Buch Alleine Spielen, für ein Horror Spiel hätte ich mir mehr solche "Spiele" gewünscht und auch einen größeren Anreiz/Zwang diese zu spielen
- Die Monster Jäger Sammelkarten und das Album waren echt Klasse
- Die Geister Königin, insbesondere in der Form des kleinen Hilflosen Mädchens das plötzlich auf sprang und um sich schlagend in uns rein rannte.

Von SCs und NSCs waren alle super besonders in Erinnerung sind mir geblieben:
- Die komplette Truppe um den Lirer Baron
- Marius
- Natürlich Lopin und Lopez
- Die beiden Brüder Konrad und Magnus
- Der Geistermann
- Alle die bei meiner Geisterseance beteiligt waren

An Kritik neben dem oben genannten kann ich noch beifügen das ich das eigentlich nicht sterben zu können schwierig fand, da es mir einen Teil der Bedrohung genommen hat. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass während des übersetzens der Texte für die nicht beteiligten viel Leerlauf war, was ich nicht schlecht finde aber bei der Art wie das Spiel angekündigt wurde weniger erwartet hätte.
Die Location war gut, viel konnte man ausblenden dennoch hätte ich es cool gefunden wenn das ein oder andere zu moderne Bild oder Schaukasten mit Stoff abgegangen worden wäre.
Ähnliches bei den Treppenlichtern und der Lampe im Eingangsbereich die einfach zu viel Licht gemacht haben wodurch es wenig unheimlich an den stellen war.

Abgesehen davon fand ich die Location von Zimmern, Bädern und der kleinen Benutzbaren Küche gut.

Kurzum leider nicht das was ich von der Ankündigung her erwartet habe aber trotzdem ein gutes Spiel!


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 Verfasst: 30.09.2015 - 05:23
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Endlich komme ich auch mal zum Feedback, vieles wurde bereits gesagt:

Wie Jonas hatte ich aufgrund der Teaser ein etwas anderes Spiel erwartet, mehr Monsterjagd und gegenseitiges Umbringen im Haus.

Mir hat das Spiel so, wie es jetzt war, aber sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich zwischendurch echt gegruselt und war ziemlich schreckhaft – das war super!

Das Gelände draußen war nicht so toll (Slacklines, Bewegungsmelder mit plötzlichem gleißenden Licht…), dafür fand ich die Mühle sehr schön, auf allen Ebenen ;)

Die schummrige Beleuchtung im Haus hat viel zur unheimlichen Atmosphäre beigetragen, gerade wenn dann an manchen Stellen die Kerzen fehlten oder ausgegangen waren. Dazu noch seltsame schleifende Geräusche aus der dunklen Taverne… mehr davon!

Die Ghule hätten im dunklen Wald sicher mehr Horror erzeugt, als beim hell erleuchteten Hauseingang hinter unserer Bank-Barrikade, vor allem da sie besiegbar waren. Sie haben für mich trotzdem genug Bedrohung erzeugt, dass ich nicht alleine ins Dunkle hinter der Barrikade gehen wollte, erst recht nicht nach dem verdammt gruseligen Verschwinden von Heinrich (…„Scheiße!“ tapp, tapp, tapp – Stille)

Dass man nach dem Tod (begrenzt) wiederkam, hat mir nicht viel Bedrohung genommen, ich wollte es trotzdem gerne vermeiden, gefressen zu werden^^ Es hat sich allerdings auf Konflikte untereinander ausgewirkt, man konnte sich schlecht gegenseitig umbringen (es sei denn man befindet sich mit denjenigen in der Gruft und schlägt sie immer und immer wieder tot…^^)

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir:

- all jene, mit denen ich meine diversen Laster ausleben konnte, allen voran der gute Renoir und Sorsza (ein Hoch auf den neuerfundenen Schnaps!), aber auch der Junggesellenabschied und die Würfelrunde mit Geister-Christine und Co, aus der ich so unsanft hinaus befördert wurde ;)

- das anschließende „Stillhalten“-Spiel mit den Urs Sanktum Gardisten

- diverse Interviewpartner, Fachsimplereien über Werwölfe mit den Lirern

- Interventionsversuche von verschiedenen Seiten, was meinen „Alkohol“konsum anging

- Wachehalten mit Magnus und Audra (auch wenn sie mich so oft absichtlich erschreckt hat) und dem, was wohl der dunkle Jakob war

- die erste Prüfung mit dem Scheibchenspiel, vor allem der dramatische Moment, als mir die Scheibe herunterfiel und HINTER die Untoten kullerte

- diese unangenehme Situation, als ich von den Schlingern umstellt war und es nicht bemerkte bzw. sie nicht erkannte…

- die Sammelbildchen und der Nerd! Erst dachte ich, sie interessieren mich nicht sooo sehr, aber dann packe mich doch das Sammelfieber und ich wollte sie alle haben

- der viel zu nett wirkende Lopez und sein unheimlicher Gefolgsmann mit dem grünen Auge („Heute keine Autogramme mehr“)

- die Schlussszene mit Marie – ich habe das Gefühl, dass kaum jemand wusste, dass man den Stein anfassen musste, ich habs nur gemacht, weil der vor mir das getan hat, der wiederum hatte scheinbar nur den Mann vor sich kopiert…

- irgendwas/-wen hab ich sicher vergessen ;)


Nun denn, ich habe ein Büchlein gut gefüllt mit Interviews, Besprechungsmitschriften und anderen Notizen und sobald dieser Conmarathon mal zu Ende geht, werden daraus ein paar Artikel!


Linnit/Wanda Wagemut, Krisen-Berichterstatterin der AKUT


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 Verfasst: 30.09.2015 - 13:41
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Ich erwarte zwei Dinge von einem guten Liverollenspiel: Eine dichte, spielfördernde Atmosphäre und einen Plot, der meinen Intellekt nicht beleidigt und der das Spiel mit meinen Mitspielern fördert.
Wenn ich auf ein Tribunal-Spiel fahre, dann weiß ich, das ich mindestens eins davon bekomme, meistens beides. So auch in diesem Fall.
Es war EIN GANZ GROSSES SPIEL, wie es sie leider nur selten gibt! Diese Aussage will ich erstmal so im Raum stehen lassen, bevor ich sie mit Details verwässere. Allein die potenzielle Gefahr, es könnte das letzte Tribunal-Spiel gewesen sein, treibt mir die Tränen in die Augen.


Nun doch zu den Details. Ungewöhnlich für das tribunal war, dass man etwas anderes bekam, als man erwartete. Normalerweise sind die Vorankündigungen immer so, dass man gut entscheiden kann, ob man Lust auf das Setting hat. In diesem Fall waren die Vorankündigungen tatsächlich etwas irreführend. Wenn ich das Feedback hier lese, ging das den meisten so. Machte aber nichts, denn was dann kam, war nicht schlechter, nur anders.
Einen solch fordernden Plot, der einen nahezu rund um die Uhr auf Trab hielt und so umfassend war, dass wir nicht alles geschafft haben, was zu tun gewesen wäre, ist leider selten. Ich hätte gerne Zeit gehabt, die Hintergründe besser zu verstehen; herauszufinden, wer die "Königin" zu Lebzeiten war und was ihre Agenda war. Das blieb für mich leider im Dunkeln. Auch die "Fahle Schwester" war ein Charakter, der es verdient gehabt hätte, das wir uns eingehender mit ihr beschäftigen. Das war leider bei all der Arbeit, die Hauptstory zu verstehen und den Informationstransfer an alle Spieler zu organisieren, kaum möglich.

Dass es nur knapp 40 Spieler waren, fand ich toll. Es zwang uns dazu, mit nahezu jedem umgehen zu müssen. Es tut mir im Nachhinein sehr leid, dass meine durchgehende Paranoia dazu führte, dass ich mit einigen viel weniger gespielt habe als ich es gerne getan hätte. Aber ich habe bis zum Ende damit gerechnet, dass wir Spione und Verräter der "Zweifachen" in unseren Reihen haben.

Was Spiellocations betrifft, haben wir unterschiedliche Ansichten. Ich hätte die Mühle eher nicht als Spiellocation gewählt. Sie war ok, aber weder innen noch außen ein Ambientekracher. Dafür hätte man jetzt nicht 3 Stunden bis zur holländischen Grenze fahren müssen. Es spricht aber für das Spiel, dass mir Plastikstühle und Jugendherbergsambiente total egal waren und ich so auf dem Film war, dass ich das kaum bemerkte. Die diffuse Beleuchtung war sehr hilfreich!

Toll fand ich, wie die Orga mit typischer Spieler-Erwartungshaltung gespielt hat. Wenn etwas da ist, muß es einen Sinn haben und wichtig sein. Nein, muß es nicht! Das Tableau mit den Bocciaci oben war für nichts gut und das war gut so! Wir haben Stunden damit verbracht, zu versuchen, die Namen auf den Grabsteinen in Verbindung mit dem Plot zu setzen und haben sogar die relative Lage der Gräber zueinander analysiert. Dabei war es einfach nur ein Friedhof, ohne irgendeine Bedeutung (glaube ich zumindest). Und das ist ebenfalls super. Zumindest dann, wenn es auch die anderen Dinge gibt, die einen sehr wohl im Plot weiterbringen.

Eine kleine Kritik habe ich daran, den Informatiintransport zu so großem Maße auf die 200 (!) Schriftrollen aus der Bibliothek zu legen. Es ist anscheinend gut gegangen, aber es hätte anders kommen können.

Die NSC waren super besetzt und bescherten mir so großartige Szenen wie die mit dem Kartensammel-Nerd, mit Lupin und Lopez, mit der Königin oder mit Magnus und seinem Bruder.

Persönliches Highlight: Der erste Schrei der Fahlen Schwester. Da ist mir wirklich fast das Blut gefroren, auch wenn ich in einem ganznandwren Zimmer lag. Andrea, Oscarverdächtig!

Ich hoffe, ich kann bald wieder ein so großartiges Liverollenspiel erleben. Ihr habt mit diesem Spiel die Latte mal wieder ordentlich hoch gehängt.
Ich bin euer Fan. Wenn es ein Tribunal-Sammelalbum gibt, bin ich dabei.

Frank aka Magister Hattenbach


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 Verfasst: 06.10.2015 - 17:24
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Auch ich möchte mich an dieser Stelle für das (hoffentlich nicht letzte) Tribunal-Spiel bedanken!
Ihr NSC's wart alle toll und habt uns ein tolles Spiel geboten!
Ich mochte die Kostüme, die Ausstattung, die nächtlichen Schreie, die fallenden Hüllen der Verschleierten/Königin (mit nur sehr kurzen Unterbrechungen).
Ich bedanke mich für den Plot und den persönlichen Einstieg/Hintergrund für meinen Charakter.

Mir hat das Übersetzen der Schriften dieses Mal sehr viel Freude bereitet und es war gut, dass es teilweise Abschriften einiger der Original-Texte gab, damit nicht alles irgendwo verschwand.
Mit Ausnahme der Endschlacht (mit dem Auftreten von Marie) war der Informationsaustausch unter den Spielern dieses Mal sehr gut, so dass wir wenigen Charaktere gut mit einander arbeiten konnten.

Ich empfand einzig das grelle Licht im Eingang nervig und mochte sehr, dass Abends ansonsten nur kleine Kerzen das Licht spendeten.
Die Mutanten hätten mehr Horror erzeugen können, wenn sie sich an den Fensterscheiben zu schaffen gemacht hätten.
Die Geistwaffen schon am Anfang zu bekommen war praktisch, nahm unseren Gegnern aber auch etwas ihrer Bedrohung.

Marius (Oliver H.) hinter der Dämonentür war ein schauriges Erlebnis... Hilflos mit zu erleben, wie er wieder und wieder gefressen wurde und um seinen Tod bettelte.
:lol: Der Erlöser-Bolzen aus Birtes Hexenjäger-Armbrust traf dann aber nicht ihn, sondern einen anderen Gefangenen im dunklen Keller... Das war ein sehr schöner Spielmoment für mich.

Das Auslösen von Karls (Marks) Falle zwischen den Angriffen der Geister, bewirkte die gefühlt längsten 20 Minuten meines Lebens! Ich spielte schon mit dem Gedanken mir die Hand abzuhacken... <3

Bitte macht weiterhin Spiele!
Tobias aka Amir Feenmond


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