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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
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 Verfasst: 11.09.2015 - 15:54
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Wollte ja nicht nur meine Fotos teilen, sondern auch noch ein paar Kommentare loswerden:

Als erstes einen großen Dank an die (stetig wachsende) Orga (Hurra!), die sich viele Gedanken und Mühe gemacht haben, auch im Vorwege immer ein offenes Ohr für Fragen und Belange hatte und immer sehr schnell auf e-mail-Anfragen reagiert haben - super klasse!

Ein herzliches Dankeschön geht auch an meine suavitischen Mitschwestern, die aufopfernd und selbstlos (ja ja, so sind sie die Suaviten) :mrgreen: die Teestube übernommen und mit Leben (und Liebe) gefüllt haben. Auf den letzten Drücker sozusagen, da sich keiner dafür gefunden hat und wir es nicht mit ansehen konnten, dass so viele Tulderoner Institutionen nicht bespielt wurden! Ihr habt das echt toll gemacht und ich kann nur hoffen, dass es eine 'Fortsetzung' der Teestube Herzenswärme geben wird! Da werden mir sicher einige zustimmen!

Dankeschön auch an die Wehrfelder und dass sie unsere Andacht 'ausgehalten' haben! Aber vor allem auch für ihre Unterstützung und ihren Beistand hinsichtlich der ungehörigen, unnötigen und wirklich unschönen Einkerkerung/Festsetzung von Mei (dem Mädel aus der Gruppe Notentanz). Ich hätte ja wirklich sehr gerne auch noch am Samstag mit euch getanzt - aber da sie im Kerker und angeklagt war, gab es keine Live-Musik und ohne Musik ist das Tanzen ja nur halb so schön 8)

Die genauen Hintergründe sind mir leider nicht bekannt, aber viele andere haben sich darüber auch sehr geärgert und aufgeregt, daher gehe ich davon aus, dass da einiges 'schiefgelaufen' ist und so hätte nicht passieren müssen/dürfen.

Ich möchte an dieser Stelle auch noch mal ein ganz großes Dankeschön und dickes Lob an die Gruppe NOTENTANZ aussprechen, es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht mit euch den Tanz zu veranstalten. Es war so unkompliziert und klappte prima - einfach nur klasse! DANKE!!!

Das Stadtfest war sehr schön, aber auch ich fand den Ort dafür unpassend, weil es dadurch in der Stadt noch leerer war und man die Stadt mit den netten Ständen und Attraktionen sehr gut hätte füllen können. Außerdem war es so extrem windig da oben auf dem Wall :roll: Aber die Grundidee dahinter war (und ist) super und kann von mir aus gerne in der einen oder anderen Art wiederholt werden!

Und die Worte an den Wänden muss ich auch noch mal erwähnen: Spektakulär, einfach nur klasse, geistreich und äußerst witzig! Das bleibt ebenfalls unvergessen!

Dankeschön an euch alle - ich fand es sehr schön und freue mich schon auf nächstes Jahr!

Meike (alias Schwester Tari)


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 Verfasst: 11.09.2015 - 17:07
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Mein persönlicher Eindruck, mal wieder ein gelungenes Spiel. ich war zwar nur 3 Tage da und musste deshalb schweren Herzens auf die Teilnahme beim Schwertmeisterturnier verzichten, hatte aber dennoch mehr als genug zu tun.
Ein Dankeschön an die ganzen Mitspieler, ich hatte den Eindruck das es dieses Jahr sehr leicht war in Interaktion mit Leuten und Gruppen zu treten mit denen man bisher nur wenig zu tun hatte
Für meinen Kumpel war es das erste Phönix Spiel und nach einigen Startschwierigkeiten hatte er auch Gefallen daran gefunden. Hier noch ein Dankeschön seinerseits für die Hypnosetherapie, es hat ihn ausgesprochen gut gefallen.

Zu den Sachen die einige Andere bereits angesprochen haben, gebe ich mal meine kurze persönliche Meinung.

- die leere Fläche in der Stadt:
ist mir nach Spielbeginn gar nicht mehr so bewusste gewesen, zumal eine Stadt durchaus ihr Antlitz bei Zeiten ändert
- kämpfende Kinder:
Kinder gehören zu Tulderon! Das sie bei Kämpfen nicht zwischen den NSC und Spieler rumspringen sollten ist aber richtig und dient der Sicherheit aller, deshalb
schlage ich ein Minischwertmeisterturnier vor wo sich die ganzen angehenden Helden mal einen Nachmittag untereinander unter Aufsicht duellieren können um den
Stärksten auszumachen. Das sollte hoffentlich die Kampfeslust soweit stillen das sie nicht mehr wie die Wilden auf jeden auftauchenden NSC lospreschen.
- Das Adelslager:
Fand ich an der Stelle völlig in Ordnung, schließlich will der Adel ja nicht ständig den gemeinen Pöbel auf den Füßen haben. Ich finde das gibt der Adelsrolle auch die
nötige Distanz wenn man das Lager des Adligen halt nicht mit einmal hinfallen erreicht.

Was mir leider schmerzlich bewusst geworden ist, ist die Tatsache das einige Mitspieler sich offensichtlich nicht bewusst sind das auch Larp Waffen bei unsachgemäßen Gebrauch gefährlich sein können. Bei Stichen die kurz unter den Hals gehen kann einem auch bei viel Vertrauen in dem Gegenüber schon mal mulmig werden. Und das Schläge abgebremst werden sollte auch jedem klar sein, ich war etwas erstaunt das mir drei Tage nach einem Trainingskampf immer noch die Hand bei Druck schmerzte. So was kenn ich eigentlich nur bei unglücklichen Treffern im Reenactment.

Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen, oder mit der Orga wenn die solche Manöver sieht.

Gruß Jens


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 Verfasst: 12.09.2015 - 13:30
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Also Shirin und Ylenya hatten deutlich NICHT genug Geld und fanden auch nichts billig *gggggg*


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 Verfasst: 12.09.2015 - 23:16
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Hallo ,
hier nun auch mal ein Feedback von zwei Tulderon Neulingen (wir waren die mit dem Gebäck- und Likör-Körbchen).

Es war definitiv ein grosses Abenteuer ohne jegliche Info (Forum und Herold helfen vor dem Spiel nicht unbedingt weiter, da sehr viel Insider-Information) in Tulderon zu landen, wo Bürokratie und Geld die Welt regieren.

Die Burg ist ein toller Spielort mit viel Ambiente, auch wenn das Wetter besser hätte sein können. Sowohl außen als auch innen waren viele kleine und große Orte sehr liebevoll gestaltet und dekoriert.

Die Verpflegung empfanden wir als sehr reichlich und lecker (auch wenn wir das erste Frühstück aufgrund von Geldsorgen ausfallen ließen). Wir waren erstaunt, dass wir nicht einmal eigenes Geschirr mitbringen mussten, sondern fleissige Helfer alles erledigt haben. Auch alles rund um die Unterbringung (Zimmer, Duschen, etc.) hebt sich positiv von anderen Cons ab.

Schade war nur, dass wir mit unserem IT-Zelt sehr weit ausserhalb waren, so dass wir manches an (im Vorfeld geplantem) Ambiente und Spiel garnicht wirklich realisieren konnten. Wir hoffen im nächsten Jahr auf einen etwas günstigeren Platz (und wärmeres Wetter), dann könnt ihr Likör und Gebäck auch mal gemütlich auf den Fellen sitzend genießen.

Ebenfalls ein bisschen störend fanden wir, dass sich -gerade im Kontrast zu all den detailreichen und liebevoll gestalteten Orten, Gegenständen und Gewandungen- doch auch immer wieder OT-Merkmale eingeschlichen haben (sowohl Gegenstände als auch Kleidung).
Aber trotzdem hatten wir sehr viele schöne Spielmomente, sogar bei unserem Kampf um die Heerscharen an notwendigen Formularen und Papieren (und deren Bezahlung und die unvermeidbaren Warteschlangen!!). Wir waren begeistert (wenn auch IT nicht erfreut) über die bis ins Detail ausgeklügelten Regeln und Gesetze, die Schikane... ähhh.. Konsequenz der Stadtwachen, die Ausarbeitung der Dokumente, die Universität (wo wir Kurse belegen durften und ein Diplom bekamen *stolz* ). Auch ganz allgemein das Zusammenspiel hat uns gut gefallen. Nach anfänglicher Verwirrung liessen sich dann doch recht schnell Kontakte knüpfen und viele Leute standen uns mit Rat und Tat zur Seite (danke an die Handelsgilde, die uns adoptiert hat, und an die Rabenapotheke für die Geschäftsbeziehungen und sogar Bürgschaft). Es war generell leicht mit Charakteren ins Gespräch zu kommen, und so erlebten wir viele kleine nette Szenen spontan "auf der Strasse".


Danke an euch alle für all die schönen Spielmomente, speziell an Nachbar Blixa, Martha , die Schwertmeisterin (die uns sogar mit Geld aushelfen wollte), den armen Betteljungen (um den wir uns so sorgten, als er plötzlich einfach verschwunden war) und viele mehr. Und Last But NOT Least: Danke an die gesamte Orga für die fabelhafte Arbeit, die ihr geleistet habt, um diesen Con überhaupt erst möglich und zu einem schönen Erlebnis zu machen.


Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder,

Liebe Grüsse
Shirin und Ylenya


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 Verfasst: 13.09.2015 - 14:42
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Also, die Schwertmeisterin hatte definitiv auch nicht zu viel Geld :) Im Gegenteil, ich war nach Kurzem (Freitag früh?) runter auf ein paar Kupfermünzen. Vom Startgeld habe ich Essen, Brücke (? oder etwas anderes, weiß gar nicht mehr) und ein paar Formulare bezahlt und das war's mehrheitlich auch schon. Hätte ich wirklich, so wie letztes Jahr, quasi rund um die Uhr mit dem Schwertmeisterturnier zu tun gehabt, hätten die Suaviten mich durchfüttern müssen. Nachdem das aber mangels Beteiligung ausfiel, konnte ich noch ein bisschen Geld verdienen.
Ich weiß nicht, ob die "Ruhe" in der Stadt daran lag, dass zu viel Geld im Umlauf war. Eigentlich sollte das doch dazu führen, dass die Händler (von Schnaps bis Teestube) gut Umsatz machen, und das belebt ja durchaus auch das Spiel.
Ich hatte die "dünne" Besiedelung der Stadt darauf zurückgeführt, dass die Jugendherberge nun mehr Zimmer hat und die Leute lieber dort übernachten - falsch gedacht?
Insgesamt war ich anfangs etwas verwundert über die Lücken, aber mit der Zeit hab ich die gar nicht mehr wahrgenommen, weil ich das restliche Spiel als sehr intensiv empfunden habe.
Was ich richtig schön fand (auch wenn ich das aus gesundheitlichen Gründen nicht nutzen konnte - mir ging's leider nicht immer ganz prima), war das große Feuer neben dem Grillwagen. Ein sehr schöner Mittelpunkt, der ja auch von vielen genutzt wurde.
Bezüglich der Kinder: Ich habe ja selbst eines mitgebracht, wenn auch ein ziemlich in die Länge geschossenes :) Auch wenn der Lärmpegel im Frühstücksraum nach drei Stunden Schlaf nicht immer das war,was ich mir gewünscht hätte, finde ich doch, das gehört dazu. Tulderon ist halt ein Familienspiel. Die ganz Kleinen hab ich auch eigentlich nirgends ohne die Eltern herumspringen sehen, und die Mittleren hab ich auch gelegentlich mit bespaßt. Eigentlich fand ich es gerade sehr hübsch, dass jede/r auf der Fläche so ein bisschen mit auf die Kinder aufgepasst hat. Und zumindest die in meinem Wahrnehmungskreis haben sich auch nicht "daneben" benommen (im Sinne von leichtsinnig, das Spiel störend, was auch immer). Aus meiner Sicht hat das gut geklappt. In Kämpfe "geraten" dürfen sie natürlich nicht bzw. nur nach Absprache ("Unterrichtsstunde"). Wenn das passiert ist, müsste man den Kindern beim nächsten Mal einschärfen, dass sie sich fernhalten müssen, wenn sie nicht explizit von den Erwachsenen eingeladen werden.
Was man wirklich hätte überlegen können, wäre gewesen, das Stadtfest auch wirklich in der Stadt stattfinden zu lassen, also unten auf der freien Fläche. Also, übertragen auf's nächste Mal, wo es ja vermutlich kein Stadtfest geben wird: Wenn die Spielfläche Lücken bekommt, warum auch immer, dann versuchen, sie kompakter zu gestalten.


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 Verfasst: 13.09.2015 - 21:08
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so, ich komme nicht drum herum auch eine Feedback hier zu lassen.
Danke an die Orga vorweg, für DIE Stadtsimulation des Jahres. Ein großes Highlight war für mich mein diesjähriger Mitspieler Tampen Tobby.
Aber mehr möchte ich nicht zu dem schreiben, sondern zu einem Thema, was mir sehr am Herzen liegt: KINDER!

Als Vater zweier Kinder, mit denen ich auch schon das eine oder andere Mal auf LARP war, habe ich einen Anspruch an mich und somit auch an andere Eltern. Diesen Anspruch möchte ich hier einmal mitteilen, wobei "Kinder" altersmäßig ein flexibler Begriff ist. Überwiegend schreibe ich hier (aber nicht ausschließlich) von Kindern bis 10 Jahren.

- Ich bin für mich, meine Kinder verantwortlich. Für mich heißt das, dass ich auf meine Kinder selbst Acht gebe, oder eine weitere Person bitte, ein Auge auf diese zu werfen. Ich erwarte nicht, dass jemand fremdes wiederholt mein Kind aus einer gefährlichen Situation rettet (Mauer oder Stadtgraben). Ich möchte auch nicht jemanden in die Verlegenheit bringen, dies wiederholt tun zu müssen.

- Ich halte meine Kinder aus Kampfsituationen heraus, auch dadurch, dass ich ihnen keine Waffenfertigkeiten erlaube. Wie gut kann wohl ein 8-jähriger in einer "ernsten" Kampfsituation seine TP erfassen und ausspielen? Welcher IT-verantwortungsbewusste Vater lässt sein Kind in eine gefährliche Situation springen, oder läuft mit dem bewaffneten Knirps auf der Schulter einer riesigen Spinne oder Untoten hinterher?

- Ich nehme Rücksicht auf Rollenspiel anderer. Dies auch dadurch, dass ich mein Kind aus nicht kindergerechten Situationen heraushole.
Das kann beispielsweise eine finstere Taverne am Hafen sein. Ganz ehrlich, wie lange würde ich mein Kind in echt dort alleine lassen? Und im Spiel? In einer solchen Umgebung finde ich ist 22 Uhr ein angemessener Zeitpunkt um "Zapfenstreich" anzusagen. Ich war erstaunt, als ein geschätzt 8-jähriger abends aus vollen Halse "Juhu, Hurenzeit!" geschrien hat. Wenn seine Eltern wenigstens dabei gewesen wären, dann hätte es mich nicht ganz so doll geschockt!
Ein weiteres Beispiel ist, dass ich mich auf die Wünsche eines Mitspielers einlassen muss. Wenn ich beispielsweise mein Kind einen Bekannten auf den Arm drücken möchte, ein weiterer Mitspieler aber deutlich macht, dass es nicht die passende Situation ist, weil er meinen Bekannten einschüchtern möchte oder eine hahnebüchende Geschichte erzählen will, dann quittiere ich es NICHT mit einem "Worum soll es denn schon gehen, das nicht für Kinderohren bestimmt ist? Kindersex?" Vielen Dank für dies Situation (Achtung: Ironie!)

-Natürlich möchte ich meinen Kindern auch dieses tolle Hobby näher bringen. Dies sollte ich aber auch mit einen gebührenden Respekt allen anderen gegenüber bewerkstelligen können. Wenn es beispielsweise große Monsterkostüme gibt, dann darf ich sie meinen Kindern auch gerne zeigen. Aber NICHT in der Situation, wo andere Spieler aktiv mit denen zu tun haben. Entweder schaue ich es mir aus einer sicheren Entfernung an, oder vielleicht auch gar nicht, aber auf keinen Fall gehe ich in die "gefährliche" Situation rein und sage: "Guck mal, Kind, das ist alles nur Latex und Onkel Mike darunter ist in Wirklichkeit viel netter..."! Das kann ich auch nach der Szene machen, wenn das Kostüm wieder in Richtung Fundus schlurft.

Ich habe diese Jahr viele Kinder in Tulderon gesehen, kleinen Rumpelwichte, die ihre Schleich-Schafe spazieren gefahren haben, Kauffrauen, die Mandelbrot vor garstigen Wepen geschützt haben, Würfel-Experten und Losverkäufer mit tollen eigenen Ideen, Halbstarke, die Geschichten aus den Katakomben erzählen wollten und junge Maiden, die ihre weiblichen Reize einzusetzen übten. Für mich war es ein schönes Erleben mit all diesen, meinerseits diesmal ohne eigene Kinder, die hier sicherlich auch auf ihre Kosten gekommen wären, wünsche ich mir mehr Verantwortungsbewußtsein von den einen oder anderen Eltern.
Was Tulderon betrifft kann ich nur sagen:
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_________________
Ich hasse Vampire!!! (Du auch? klick mich!)Bild


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 Verfasst: 13.09.2015 - 21:47
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Huhu Gemeinde,
Errungenschaft: 30 Jahre hinter Gitter und anschließend droht der Tod.
So das Urteil für den Silbermann der seine Lehrer mit Vorliebe gütig & lehrwillig zaubert und sich dann in Luft auflöst.

Zeit für neue Silbermann Stories...
Anbei eine der guten alten Stories :-D


"Der stadtbekannte Superheld Silbermann lies es sich wieder nicht nehmen, in schillernder Prinzenrüstung dem Pokerspiel beizuwohnen! Obwohl seine überaus nicht magische Rüstung seinen Kontrahenten schon einen schweren Schlag versetzte, griff er zu seiner ultimativen Gabe des Nichtskönnens und verlor mindestens den Tageslohn eines Superhelden. Mit frustrierter Miene versuchte er noch mehrere Male sein Glück, welches ihm aber ein Leben lang entsagt ist.

Niemand behauptet, dass ein Superheld ein leichtes Leben führt, doch Silbermann lässt sich dadurch nicht einschüchtern und wird weiterhin das tun, was Silbermann eben kann. Nämlich nichts. Die Superheldenakademie berät derweil, ob Silbermann weiterhin tragbar ist. Besonders der alte Kern um den blauen Kobold spricht sich für eine baldige Exmatrikulation aus.

Die Zukunft des Silbermanns ist ungewiss. Los geht’s Silbermann, erfreue uns auch weiterhin mit deinem Nichtskönnen!"


Zuletzt geändert von Christoph B. am 14.09.2015 - 13:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Verfasst: 14.09.2015 - 00:00
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Moin,

jetzt doch auch mal ein Feedback von mir. Langsam fühl ich mich irgendwie gezwungen hier an dieser Stelle auch mal was zu schreiben.

Vorweg, Danke erstmal an alle Stadtwachenspieler! Im diesen Jahr wart ihr alle so gut. Ich mach diesen Posten jetzt seit glaub ich vier Jahren und es hat selten so gut geklappt wie in diesem Jahr. Dafür ein hoch auf die ehrenwerte Stadtwache zu Tulderon! Nächstes Jahr gerne wieder.

Aber auch mir ist in diesem Jahr extrem aufgefallen wie schwach das Stadtspiel war. Wo waren denn die ganzen Leute? Es kam nie wirlich Leben auf. Um das für die ganzen "Neuen" zu verdeutlichen. Hier schreibt jemand der dieses Jahr sein 10tes Tulderon erleben durfte. Vielleicht sollte man mal über die alte Vorgabe nachdenken: Jeder der einen Burgplatz hat muss auch zusätlich ein Zelt im Burghof aufbauen. Das aber nur am Rande. Ein Zwang ist bestimmt nicht umzusetzten, aber eine Bitte an alle anwesenden wäre schon toll.

Ich werde hier mal ein paar Themen kurz anreißen:

Kinder: Ich finde grundsätzlich auch nichts negatives an Kindern auf dem Tulderon. Aber liebe Eltern, denkt nicht nur an eure Freizeit. Basti hat das gerade sehr schön formuliert. Ich habe zu dem Thema nicht mehr viel hinzuzufügen. Aber die angesprochenen Problemsituationen sind in diesem Jahr diverse Male aufgetreten. Bitte im nächsten Jahr ändern. Pro Waffenfertigkeiten ab 16 Jahren.

Dauerthema Plot: Ich bin kein Freund von Stadtübergreifenden Plot. Das wissen die entsprechenden Stellen aber auch schon seit Jahren. Hieran hab ich in diesem Jahr auch nichts zu meckern, aber es wird wohl auch nur wenigen alten aufgefallen sein, gerade durch die Reinigung der Tul wurde das Spiel der Altspieler sehr stark beschnitten. Wenn jetzt auch die "Nebenplots" so stark ins Stadtspiel eingreifen verliere ich die Lust am gesamten Stadtspiel. Hierzu werde ich mit der Orga aber gesondert Konatakt aufnehmen.

Stadtwachenspiel: Sollte irgendjemand ein Problem mit unserem Spiel haben kann er sich gerne an mich wenden. Tulderon war und ist halt immer so gewesen. Wir können es nie allen recht machen. Aber ich möchte hier einmal für alle etwas klarstellen: Wir sind keine NSC! Die komplette Stadtwache besteht aus Spielern, die auch wie Spieler agieren. Wenn wir jemanden in den Kerker stecken haben wir auch unsere Gründe, dass das Konsequezen hat ist uns bewusst. Aber es ist auch immer eine Reaktion auf Spieleraktionen. Wenn ich nochmal von irgendjemanden hier im OT höre, dass es ja total blöd war dass wir jemanden eingekerkert haben und dadurch irgendwelche Aktionen unterbunden wurden, werde ich meinen Posten hinschmeißen und jemand anderes kann sich um die Stadtwache kümmern! Auch wir machen uns lange vor dem Spiel Gedanken darüber wir wir Spass haben und nicht nur blöd auf der Brücke stehen und Scheine kontrollieren.

Soweit erstmal

Der Kommandant der Stadtwache zu Tulderon


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 Verfasst: 14.09.2015 - 00:04
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@ Christoph B. : You make my day!


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 Verfasst: 14.09.2015 - 01:51
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Danke Basti, genau das meinte ich mit meiner Kritik.
Ich bin absolut nicht gegen Kinder auf dem Spiel und finde es sogar großartig wenn sie sich mit einbringen. Aber es muss Grenzen geben und da sind dann die Eltern gefragt. Ich hatte zum Teil das Gefühl, dass da mit dem Gedanken rangegangen wurde "sind ja genug Leute da, die passen schon auf" und ja, die meisten tun das dann auch, das heißt aber eben nicht, dass sie das auch tun wollen.

LG


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 Verfasst: 14.09.2015 - 13:10
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So, nun versuche ich, mehr und umfangreicher mein Feedback zum Spiel zu geben. Die folgenden Angaben sind nicht chronologisch oder thematisch geordnet sondern purzeln ungeordnet aus meinem Hirn, wie sie mir gerade einfallen.
Das Stadtfest hat mir riesengroßen Spaß gemacht. Es war lebhaft und schön anzusehen, und es herrschte eine ganz tolle Atmosphäre; die angebotenen Spiele waren toll und einfallsreich, und die Tombolapreise waren der HAMMER. Es hat mir besonders viel Spaß gemacht, den Admiral zur Tull mit Torten zu bewerfen. :-) Vielen dank auch für das tolle Hufweisenwerfen! Die Lage des Festes fand ich gar nicht so schlecht; auf dem Wall ließ es sich schönf flanieren. Es ist allerdings wahr, dass dadurch das Spiel in der Stadt sehr entzerrt wurde, und der Weg zwischen dem Wettbewerb auf dem Marktplatz und den Attraktionen auf dem Wall war doch etwas weit.

Ich hatte großen Spaß am Spiel mit den Fossoren. Als Bedrohung habe ich sie nicht so richtig ernst genommen (es waren stets HORDEN von schwer bewaffneten Spielern zur Stelle, um die armen Riesenratten klein zu hacken), aber die Gespräche waren fantastisch. Armes Rattenvolk!Die sozio-ökonomischen Implikationen unserer Unterhaltungen sind weitreichend - die "Monster" sind bloß hungrig und missverstanden. Wir sollten Wirtschaftshilfe leisten! Vielen Dank an dieser Stelle auch an die beherzten Tulderon, die mit viel persönlichen Einsatz einen lebenden Fossoren gefangen, gefesselt und ins Wachhaus geschleppt haben. Das war super! :lol:

Die Adelslager waren beeindruckend, und das Spiel mit dem Adel war dieses Jahr besonders toll. Der Baron von Wehrfeld hat sehr eidnrucksvoll dargestellt, was es bedeutet, in einem Feudelstaat an Stelle eines Rechtsstaates zu leben: Wenn dem hohen Herr die Wege der Gerichtsbarkeit nicht gefallen, dann ändert er sie eben mit Waffengewalt - und das Volk hat das zu schlucken. Als Tulderoner Bürger hat mich das natürlich auf's äußerste empört, aber als Spieler fand ich es klasse, Adelsherrschaft einmal in Aktion zu sehen. :-)
Apropos Adel: YES! Wir haben eine Rädelsführer für Bauernaufstände! Schon beim "Torwendil"-Spiel habe ich mich gefragt, wo denn die Bauernkriege bleiben. Ich empfand es darum als Triumph, die Schmähungen des mysteriösen "Hofer" zu lesen.

Und Apropos Schmähungen: Nicht nur waren die Schmähungen als solche schon großartig ("Adel ist Gluteus Maximus"), die Krönung waren die Bemnühungen der tapferen Stadtwache, die Schmähungen verschwinden zu lassen. "Bei Adel muss ich tanzen!" wird bestimmt zum geflügelten Wort werden! :lol: Ganz besonders viel Lob und herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an die beiden elfischen Maler und Anstreicher aus unserer Truppe. Oh, und auch ein Lob an die Orga: Das war phänomenal clever von euch, den anstehenden Abriss des Fassadenputzes zu nutzen, um sich so richtig an der Wand auszutoben. Wann sonst bekommen LARPer mal die Gelegenheit, eine Burgfassade großflächig zu beschmieren? :-) (Marc v. B. - wäre das mal was? ;-) )

Oh, ganz aus dem Zusammenhang, aber trotzdem schön: Ich war sehr angetan von Tampen Tobbys Spiel auf diesem Tulderon. Danke für die großzügige Vergabe des Multivitaminbieres. :-)

Die Vernehmung der Verdächtigen! Allmächtiger Herr im Himmel, ich habe selten so viel gelacht. Ich hatte noch zwei Tage lang Muskelkater. Tausendmal dankeschön an Vitali und Doc Doyle für das Verhör, und an Mei und Tambourin für's mitmachen. Ganz besonders letzterer hat den Abend zu einem derartig unvergesslichen Erlebnis gemacht. "Lüg nicht!" mit schwerem lirer Akzent wird sich hoffentlich ebenfalls als Redewendung einbürgern. :-) Danke auch an den Schnapsmann für die spontane Verköstigung der Schaulustigen - und danke auch an die Schaulustigen, die den "Schaulustigentaler" entrichter haben, um dabei zu sein. In Zukunft werde ich bestimmt häufiger Veranstaltungen für Schaulustige ausrichten. :lol:

Die nächtliche Expedition zum Friedhof! Es war ein wundervoller Moment, um die Anspannung der Tage zu lösen und Stress abzubauen. Danke an alle, die mich begleitet haben. Ich hatte tatsächlich mitten in der Nacht in den Slums auf dem Wall eine Erleuchtung - ich habe plötzlich begriffen, wieso und wie die Partyfisten vom letzten Mal so viel Unsinn machen, oberflächlich alberne Nabbel sind, und trotzdem so viel Leidenschaft und Ernsthaftigkeit in ihr Spiel liegen. Die Götter m ögen mir beistehen, Ju-unge und der ganze andere Haufen hat mir dieses Jahr ein bisschen gefehlt.

So, was habe ich noch vergessen? Die Cabal hatte schöne, gesellige Abende; die, öhm, Müslitruppe war dieses Jahr herausragend gut organisiert und fleißig; das Mandelbrot war wie immer lecker (und hatte dieses Jahr sogar einen Ofen direkt im Laden!); der lustige alte Narkoleptiker war dieses Jahr viel lustiger als das letzte mal; das "Leichen-Ex" war wirklich eine schöne und witzige Idee; vielen Dank an alle, die Gastronomie zur Verfügung stellen (Taverne, Affenfass, Bodega, Marzipan, Kräuter, Schnaps, und alle, die ich vergessen habe); ganz besonders expliziten Dank an die Bodega für das 5-Silber-Stadtwachenpicknick (das sollten wir zu einer Tradition machen!); andere denk- und erwähnenswürde Ereignisse habe ich ganz gewiss noch vergessen und werde sie nachtragen falls ich daran denke. ;-)

Und hier nocheinmal zur Stadtwache: Ihr seid die beste Stadtwache Tulderons! Das Nordtor kann uns mal! :D

Zum Abschluss möchte ich noch auf einiges Gesagte eingehen. Es ist zwar ein bisschen schlechter Stil, die Beiträge anderer in großem Umfang zu kommentieren, aber hier ist so eine schöne und lebhafte Diskussion entstanden, dass ich mich daran beteiligen möchte. :-)
Daniel Brügmann hat geschrieben:
[...]Komisch nur, dass Tobi der einzige ohne Maske war und als einziger nach seiner Erlösung liegengeblieben ist. Mein Beileid an die anderen NSC, die meiner Meinung nach keine Beachtung erfahren haben, hatten bestimmt kein lesbares Namensschild mehr um die Armen... Wie das nur passieren konnte? evtl. war es ja göttliche Eingebung, dass sich manche ohne Deus ex machina diese Dinge nicht anders erklären konnten.[...]

So komisch war das eigentlich nicht, dass Tobi als einziger keine Maske trug. Er war ja immerhin die einzige "frische" Leiche - alle anderen waren schon alt und gammelig und im fortgeschrittenen Stadium der Verwesung. Darum trugen sie Masken und waren so unansehnlich. :-)
Es waren durchaus auch andere der Leichen identifizierbar. Zwei von denen waren eindeutig Wächter, und einer hat sogar reagiert, wenn man ihn mit Namen angesprochen hat. Ich hatte viel Spaß im Spiel mit diesen Untoten. :-)
Susanne Pavlovic hat geschrieben:
[...] Was ich gerne anregen würde: Eine bessere Abstimmung zwischen Orga-Aktionen und Spieler-Angebot wäre sinnvoll. Ein paar Spieler-Aktionen sind einfach ausgefallen, weil sie sich mit Plot überschnitten haben (ich denke vor allem an das Klingenturney der Wehrfelser, das von der Gerichtsverhandlung "geschluckt" wurde.) Natürlich soll die Orga nichts über ihre Pläne verraten, schon klar, aber vielleicht gäbe es einen Weg, geplante Aktionen bei der Orga anzumelden, und die teilt dann Zeitfenster zu. Sonst laufen halt viele Fäden ins Leere. [...]
Es ist natürlich schade, wenn geplante Aktionen von Spielern ausfallen, aber sowas passiert nun mal. Es ist nicht die Aufgabe der Orga, den Kalender für Spieleraktionen zu führen. Ich würde das als Spieler auch gar nicht wollen; wenn ich eine Sache tun will oder mich dazu gezwungen sehe (Eine Straße Sperren, Monster jagen, einen Dieb fangen, etc.), will ich nicht erst den Terminplan von jemand anderem konsultieren. Ich werde auch keinesfalls stets der Orga mitteilen, wenn ich die Entscheidung treffe, etwas zu tun.
Gerade die Gerichtsverhandlung ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Spiel entwickelt: Eine Musikerin wurde festgenommen und in Untersuchungshaft gehalten. Die Spieler, die Staatsanwaltschaft und Gericht besetzen, haben eine Gerichtsverhandlung organisiert: Sie haben einen Ort und einen Termin festgelegt, eine Anklageschrift gemäß der Strafprozessordnung und des Strafgesetzbuches Tulderons geschrieben, Anwälte, Richter und Gerichtsdiener organisiert sowie die Verhandlung öffentlich angekündigt und schließlich auch ausgerichtet. Der Herr Baron hat daraufhin beschlossen, dass ihm die Verhandlung nicht schmeckt, hat seine Truppen bewaffnet und gerüstet und ist in die Stadt eingezogen, um zu intervenieren. Niemand hat am Abend der Verhaftung einer Verdächtigen vorausgesehen, dass am Nachmittag des nächsten Tages ein militärischer Konflikt ins Haus steht. Sowas passiert eben. Der Baron hätte ja auch zu Hause bleiben und sein Turnier abhalten können, anstatt sich in Gerichtsverfahren einzumischen, die ihn gar nichts angehen. ;-)
Bei langfristiger geplanten Angeboten (Turniere, Auftritte, Losverkauf usw.) könnte man allerdings durchaus die Planung koordinieren. Das wäre doch eine schöne Idee für einen Spielerposten: Jemand, der einen Veranstaltungskalender für die Stadt führt, vielleicht auch in Zusammenarbeit mit dem Herold. So eine Art Stadteilbüro oder Tourist-Info. Das wäre auch ein super Anlaufpunkt für Stadtführungen. :)
Shirin hat geschrieben:
Hallo ,
hier nun auch mal ein Feedback von zwei Tulderon Neulingen (wir waren die mit dem Gebäck- und Likör-Körbchen).[...]
Schade war nur, dass wir mit unserem IT-Zelt sehr weit ausserhalb waren, so dass wir manches an (im Vorfeld geplantem) Ambiente und Spiel garnicht wirklich realisieren konnten.[...]

Das stimmt. Euer Zelt war so hübsch, und euer Garten so liebevoll gestaltet! Ihr seid ja nun frisch eingebürgert - zieht doch nächstes Jahr einfach ins Stadtzentrum! :-)
Shirin hat geschrieben:
Wir waren begeistert (wenn auch IT nicht erfreut) über die bis ins Detail ausgeklügelten Regeln und Gesetze, die Schikane... ähhh.. Konsequenz der Stadtwachen, die Ausarbeitung der Dokumente[...].
[...]
Das freut mich als Stadtwächter sehr. Wir geben uns große Mühe, eine möglichst Wirklichkeitsnahe Bürokratie und Schikane zu simulieren. :-) Hoffentlich sehen wir euch nächstes Jahr wieder!
Meike hat geschrieben:
[...]ungehörigen, unnötigen und wirklich unschönen Einkerkerung/Festsetzung von Mei (dem Mädel aus der Gruppe Notentanz). [...]
Die genauen Hintergründe sind mir leider nicht bekannt, aber viele andere haben sich darüber auch sehr geärgert und aufgeregt, daher gehe ich davon aus, dass da einiges 'schiefgelaufen' ist und so hätte nicht passieren müssen/dürfen.
Wie bitte was? Mei wurde wegen Verdachts der Beihilfe zu einem schweren Verbrechen vorläufig festgenommen. Die Stadtwache hat nur ihre Arbeit getan, und das erfolgreich. "Schiefgelaufen" ist da gar nix, oder allerhöchstens, dass es uns nicht gelungen ist, besagtes Schwerverbrechen zu verhindern.
Kai Kabelmacher hat geschrieben:
Ich bin kein Freund von Stadtübergreifenden Plot[...]gerade durch die Reinigung der Tul wurde das Spiel der Altspieler sehr stark beschnitten. Wenn jetzt auch die "Nebenplots" so stark ins Stadtspiel eingreifen verliere ich die Lust am gesamten Stadtspiel.[...]
Huch. Da ist das offensichtlich bei unterschiedlichen Spielern ganz unterschiedlich angekommen. Mir hat das Reinigen der Tul sehr viel Spaß gemacht. Wir wären da ja auch gar nicht zu gezwungen: Wenn wir's nicht getan hätten, wären halt ab und zu ein paar Fischer, Waschweiber und andere Uferbewohner tot umgefallen. :-) Das Auftauchen der Untoten am Sonntagmorgen war auch kein "triggered Event", welches die Orga einfach an einem bestimmten Zeitpunkt X auf die Stadt losgelassen hat - das war komplett spielergemacht.
Kommandant Kai Kabelmacher hat geschrieben:
Wenn ich nochmal von irgendjemanden hier im OT höre, dass es ja total blöd war dass wir jemanden eingekerkert haben und dadurch irgendwelche Aktionen unterbunden wurden, werde ich meinen Posten hinschmeißen und jemand anderes kann sich um die Stadtwache kümmern!
Ach, wer wird denn gleich. Wir würden Dich sehr vermissen. :-) Aber es stimmt schon: Die Stadtwache besteht aus Spielern, die nach ihrem besten Wissen und Ermessen auf das Geschehen der Stadt reagieren. Wer einfach nur sagt, "Das war total doof, das hat nämlich mein Spiel durcheinander gebracht!" ohne dabei zu fragen, warum die Stadtwache etwas getan hat, der ist ungerecht und auch ein wenig selbstsüchtig. Wir Stadtwächter sind selber Spieler. Wir spielen so, wie wir es für angemessen halten. Es ist nicht unsere Aufgabe, uns den Spielideen anderer Spieler unterzuordnen.

_________________
In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.


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 Verfasst: 14.09.2015 - 23:01
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Hallo,
ich freue mich darüber, das es Tulderon gibt. Vielen dank an alle Beteiligten, insbesondere der Orga und den vielen Helfern.
Tulderon könnte mehr Spieler vertragen. Ich werde mal Werbung machen.

Kinder:
Als betroffener fühl ich mich genötigt, etwas zu schreiben, aber es ist ungeordnet und aus dem bauch raus.

Ich hatte 2 Kinder mit (12/13). Ja, sie sind auf Mauern geklettert (Anschiß), haben mit Schild und Kurzschwertern gekämpft gegen fossore und in den Katakomben, haben im berüchtigten affenfaß gewürfelt (bis zum IT -rausschmiss) . Möglicherweise haben sie nicht immer ganz korrekt gezählt (aber da kenn ich noch ganz andere).
Ehrlich gesagt waren sie ziemlich enttäuscht, das sie keine Meuchller, diebe und Supermagier sein durften.

Da war das erlebte schon echt ein kompromiss, mit dem sie leben konnten mußten.

Ist es denn für den Spielspaß so entscheidend, wenn ein paar halbstarke an der Welt der Erwachsenen teilhaben wollen?
Ich glaube, das Spiel würde bereichert, wenn mann ihnen ein paar Schurkereien zugesteht.

Klassisch wäre, trickbetrug, stehlen, schmiere stehen, taschendiebstahl, eher so du kannst, was du kannst (olliver twist, Huckeberry Finn ((Oh wie altbacken)).
Denkbar wäre auch, sie sind Junge Adelige und Ihr das gefolge.
Oder Zauberlehrlinge (Harry Pottermäßig nur z.B.).

Wenn sie aber alles nicht dürfen und nur der erhobene Zeigefinger kommt, wo ist denn da der Sinn, Kinder auf dem spiel zuzulassen.
Kämpfen: Wenn sie es können, warum nicht. ( als Kinder eines Schwertmeisters kann man schon mal auf rattenjagd gehen, oder sich ruhig mal ein bischen ärger suchen)
Ach irgendwie reicht das geschreibsel für heute.
Diskussion gern auch über pm.

Ich möchte mich noch bei so vielen bedanken, besonders bei meinen Nachbarn, den ehrenwerten Tischlern, gertchen und erklecks, meinen Kontorbeleberrrn Sirion und der Schnappshändler, und Swente für seine Großzügigkeit (du hast etwas gut, einen Gefallen) , was die auswahl seiner Katakombengäste anbelangt. Fresse ohne Worte

Ansonsten kann ich nur gebetsmühlenartig wiederholen, wer auf dem Spiel keinen Spaß hatte hat keinen gemacht.
LG Peter

aka Karl Fahrweit, Logenmeister der Gilde der HHD, Boss des Kontors, Affenfassbevorzuger (Karriereknick)

Werbung! nutzt das Amt to go von salica

_________________
Ein lebendsgroßer Prinz ritt mit Hunden, Leoparden, Falken und anderen zu Jagd abgerichteten Tieren durch den Wald.


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 Verfasst: 15.09.2015 - 11:03
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Mal wieder die Kinderdiskussion als 100% Contra fühle ich mich mal wieder genötigt ebenfalls was zu schreiben.

Das Verhalten, das manche Kinder an den Tag gelegt haben, war gelinde gesagt eine Frechheit. Hätte ich diese auch Aufsichtspersonen zuordnen können, hätte es wohl OT Stress gegeben. Gut, ich bin da auch etwas schnell pissig und verfüge nicht über die endlose Toleranz toller Eltern. Ich selbst war nicht betroffen, sondern habe nur Situationen live mitbekommen.

Seis drum, denkt mal über das Verhalten eurer Kinder nach, es gab EINDEUTIG auch sehr sehr vorbildliche Kinder und Jugendliche.

peter g. hat geschrieben:
Hallo,
Ich hatte 2 Kinder mit (12/13). Ja, sie sind auf Mauern geklettert (Anschiß), haben mit Schild und Kurzschwertern gekämpft gegen fossore und in den Katakomben, haben im berüchtigten affenfaß gewürfelt (bis zum IT -rausschmiss) . Möglicherweise haben sie nicht immer ganz korrekt gezählt (aber da kenn ich noch ganz andere). Ehrlich gesagt waren sie ziemlich enttäuscht, das sie keine Meuchller, diebe und Supermagier sein durften.


Mauernklettern: Habe ich dutzende Male erlebt. Das schlimmste war wohl das Klettern auf den Mauern linksseitig der Brücke. Da ist mir schon fast der Atem gestockt. Ich war ehrlich gesagt sprachlos. Ein Erwachsener hätte sich wohl den OT Anschiss seines Lebens eingefangen und wäre nach Hause gefahren. Aber es sind ja nur Kinder...

Supermagier wäre ich auch gern. Meuchler deckt sich wohl nur in Teilen mit den Jugendschutzgesetz und Gewaltverherrlichung. Über Tricksereien und Einbrüche kann man reden. Macht doch mal was selber! Einbrüche gehen meistens so ab 03:00 Uhr....wenn die Kinder so lange wach bleiben wollen...klar kein Thema.

peter g. hat geschrieben:
Da war das erlebte schon echt ein kompromiss, mit dem sie leben konnten mußten.

Ist es denn für den Spielspaß so entscheidend, wenn ein paar halbstarke an der Welt der Erwachsenen teilhaben wollen?
Ich glaube, das Spiel würde bereichert, wenn mann ihnen ein paar Schurkereien zugesteht.

Klassisch wäre, trickbetrug, stehlen, schmiere stehen, taschendiebstahl, eher so du kannst, was du kannst (olliver twist, Huckeberry Finn ((Oh wie altbacken)).
Denkbar wäre auch, sie sind Junge Adelige und Ihr das gefolge.
Oder Zauberlehrlinge (Harry Pottermäßig nur z.B.).


siehe oben

Des weiteren: junge Adlige! Genau...wir die die Urlaub haben wollen bespassen die Heranwachsenden. Ganz ehrlich: Such dir ne Truppe die darauf Bock hat und bitte...

Zauberlehrling: Was hat deine Kinder abgehalten? Es gibt eine Universität, jede Menge Magier, Schamanen und Kleriker. Spielt sie an! Da findet sich bestimmt jemand der das zurückspielt. Gut ich nicht, aber reichlich andere.


peter g. hat geschrieben:
Wenn sie aber alles nicht dürfen und nur der erhobene Zeigefinger kommt, wo ist denn da der Sinn, Kinder auf dem spiel zuzulassen.
Kämpfen: Wenn sie es können, warum nicht. ( als Kinder eines Schwertmeisters kann man schon mal auf rattenjagd gehen, oder sich ruhig mal ein bischen ärger suchen)


Frage ich mich auch. Kinder sind sakrosankt, wo der normale Spieler OT den Arsch versohlt bekommt. Das werde ich nächstes Jahr nicht mehr hinnehmen. Da gelten gleiche Spielregeln. Die Kinder haben die Fossoren zum Großteil nicht durchblickt. (Keine Monster zum tothauen, sondern anspielbar). Bis auf eine Adeligentruppe wäre alles erreichbar gewesen, wenn die Kinder nur mal angespielt hätten. Jammern bei Papa reicht da eben nicht.

So genug zum Thema Kinder. Es gab auch durchaus Positives:

Steuer zu machen ist kein Geschenk in Tulderon. Ich bin mit Elan dabei und es macht mir Spaß. Danke für die vielen Momente beim Steuerneintreiben. Auch nächstes Jahr werde ich die Buchhaltung für Schuh übernehmen, da sogar umsonst. Schönen Dank Herr Schuh!

Mein Ritual war sehr angenehm und ich empfand die Spielsituation als genau so wie ich sie wollte. Vielen lieben Dank Orga, das war eine echte Bereicherung für mein Spielerdasein.

Ich fand den Hof auch sehr leer, das muss besser werden. Dem sehe ich aber positiv entgegen.

Vielen Dank an alle mit denen ich wunderbares Spiel hatte: Der Bürgermeister, Frau Hut, Doc Doyle, Wieland, Claas, Kalle, Erklecks, Gertchen, Cedwyn, Herr Schuh *grummel*

Bis zum nächsten Jahr

Bruder Rutgar


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 Verfasst: 16.09.2015 - 11:00
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Hallo zusammen,
nochmal zum Thema Kinder:
Die Diskussion hat ja inzwischen zwei Schwerpunkte, nämlich a) Wie sind Spielercharktere zu handhaben, regeltechnisch und so, und b) Wie ist das mit der Aufsichtspflicht.
Ich finde, b) ist sehr schnell abgehakt: Eltern müssen sicherstellen, dass ihre Kinder weder sich selbst noch andere gefährden. Hab ich ein Kind, dem ich das nicht zutraue, muss ich es entweder ganztägig quasi "an der Hand" halten oder darf es nicht mitbringen. Gleichzeitig sind wir aber nun mal ein Stadtspiel, da ist auch Toleranz seitens der Spieler gefragt, die keine Kinder "am Start" haben. Mit ein wenig Gespür kann man, finde ich, auch unterscheiden, welche Kinder gerne am Spiel der Erwachsenen teilhaben wollen, und welche zufrieden damit sind, mit ihren Gummischwertern rumzuziehen und ihr eigenes Spiel zu machen. Und ich selber empfinde es jetzt auch nicht gerade als Zumutung, mal kurz einzugreifen, wenn ich im Vorübergehen das Gefühl habe, da entwickelt sich eine wie auch immer riskante Situation.
Kann ja sein, dass ich bei den "kritischen" Situationen nie zugegen war, aber ich empfand die Situation eigentlich als ganz entspannt. Ich habe sowohl mit dem kleinen Hobbit (blonde Haare, grüner Umhang, Rabenapotheke, also nicht mein Suaviten-Hobbit) als auch mit dem kleinen blonden Adelsspross (sorry! Namensgedächtnis!) sehr nett gespielt und hatte schon das Gefühl, dass die gut in ihrer Rolle waren. Und ohne begeisterte Halbstarke wäre die Stadtwache ja auch schlecht dran :)
Das mit den Kindercharakteren ist schwieriger. Ich hab hier einen zwölfjährigen Suavitenhobbit, den es schon ganz schön annervt, dass er pro Spiel nicht mehr als zwei Punkte bekommt und von denen auch, streng genommen, gar nichts lernen darf. Da könnte man mal über die Altersgrenze nachdenken. Ich meine, im Extremfall haben wir einen 15jährigen, der gerade seine Hauptschule fertig gemacht hat und einen Vertrag für eine Lehrstelle unterschrieben hat, der aber noch keinen vollwertigen Charakter spielen darf. Nachdem es ja nicht so viele Kinder auf der Fläche sind und auch viele davon jedes Jahr wiederkommen, wäre ich für eine Einzelfallentscheidung. Wer sich sinnvoll und gemeinschaftlich ins Spiel einbringt, der kann auch mehr Möglichkeiten bezüglich seines Charakters bekommen. Man kann ja trotzdem den Daumen draufhalten und schauen, was "zumutbar" ist und was nicht. Sprich, ein 12jähriger Heiler ist sicher verträglicher fürs Spiel als ein 12jähriger Schwarzmagier-Meuchelmörder.

Nochmal Thema Zeitplan / Aktionen abstimmen: Ich meine auch nicht, dass man mit jeder Aktion während des Spiels zur Orga schleichen und sich einen Termin geben lassen soll. Aber Dinge wie Schwertmeister, Jugger, Klingenturney könnte man besser eintakten. Dass Schwertmeister mit dem Besuch der Adelsdelegation kollidiert, wäre z.B. vermeidbar gewesen, denn beides war im Vorhinein bekannt (der Orga zumindest). Da gibts also noch Chancen, die keinem wehtun und den Spielfluss nicht behindern.
Beste Grüße,
Susanne / Feuerfaust


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