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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
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 Verfasst: 18.11.2013 - 19:20
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D.D.Trost hat geschrieben:
Hallo Tulderoner,
mein Sohn hat mir dieses Forum ans Herz gelegt und so habe ich mich endlich registriert um auch mal meinen Senf bei zu steuern.

Hallo! Schön, von Dir zu hören. Willkommen im Forum! :-) Ja, es wurde deutlich, dass Deine Nerven unter dem gelitten haben, was Dir widerfahren ist. Mir persönlich tat das auch sehr leid, doch ich habe mich bis zu einem gewissen Grad dem Umständen verplichtet gesehen - wenn eine Revolution der Bürgertums stattfindet, dann muss der Adel unschädlich gemacht werden. Als sich dann die Ereignisse überschlugen, blieb leider die Fürsorge für eben jenen Adel auf der Strecke. Es freut mich allerdings, dass Du es als eine Art von "die Kurve kriegen" empfunden hast, wie die Ereignisse sich entwickelt haben.


Axel Freisleben hat geschrieben:
D.D.Trost hat geschrieben:
Hallo Tulderoner,
Auch ein Spiel, Spieler für Spieler braucht ein wenig Steuerung und eine „Revolution“ bei der der Adel verhaftet wird, erzwingt letztlich den Schritt den Adel aus der Stadt zu werfen oder zu köpfen, das ist doch nicht Zweck des Spiels.
Für mich und meinen Sohn hätte das bedeutet, dass unsere seit drei Jahren mit Mühen aufgebauten Charakter tot wären.
Freiherr Dietmar von Landsberg und Alexander von Landsberg


Und genau da ist das Problem das einfach viel zu viel Sissy gehabe da ist. Eigentlich hätte man euch alle die nicht kooperiert haben oder wollten sofort aufknüpfen müssen


Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Beitrag in seiner Vollständigkeit verstehe, aber eines kann ich deutlich sagen: "Müssen" mussten die Revolutionäre gar nichts. Der Umsturz wurde von Boris geplant und hatte darum auch einzig und allein seinen Vorstellungen zu entsprechen. Wer's anders hätte haben wollen, der hätte es eben selbst in die Hand nehmen müssen. :-)
Beruflich bedingt hatte ich mein Ohr recht nahe am Verlauf der Revolution, und es war von vorneherein beabsichtigt, dass dem Adel kein Schaden zukommen darf. Darum hat die Stadtwache sich im großen und ganzen viel Mühe gegeben, die Adeligen in der Stadt einzusammeln und als "Gäste" einzuquartieren. Dass der Freiherr als Einziger keine vollzählige Ehrengarde als Eskorte bekommen hat, lag an fehlerhafter Kommunikation und Missmanagement und hat mich persönlich sehr geärgert. Die Umstürzler wollten den Adel im Angesicht der Umstände mehr oder minder gut behandeln, um weniger Angriffsfläche für Standesdünkel zu geben: Eine Stadt, die Adelige mit Schimpf und Schande davon jagt, bringt einen ganzen Stand gegen sich auf. Wenn sich die Revolutionäre allerdings mit Anstand und gewissermaßen "ritterlich" verhalten und den Adeligen die Chance einräumen, das Gesicht zu wahren und ihr Leben zu behalten, dann bringt das vielleicht weniger Minuspunkte ein und lässt hoffen, dass die Stadt ebenfalls mit einem Mindestmaß an Anstand behandelt wird. Mörder müssen damit rechnen, dass die Stadt im Falle eines Scheiterns geschliffen wird. Großmütige Staatsmänner können auf Haft, Verbannung under wenigstens ein paar schnelle Exekutionen hoffen.

Der Irre Warnulf allerdings war ein Faktor, den keiner so richtig in Betracht gezogen hatte... ;)

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In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.


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 Verfasst: 19.11.2013 - 12:57
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Ich halte das Tulderonspiel für extrem ungeeignet um einen Adligen Charakter zu spielen.
Erst recht, wenn man nicht mindestens 10-30 Personen im Gefolge hat.
Ich empfehle über ein anderes Spielkonzept nachzudenken.
Wobei sich das ja jetzt eigentlich von selbst ergibt, denn wer als Adliger freiwillig noch in der Stadt bleibt, nachdem sie vom König geächtet wurde - wird seinen Titel wohl über kurz oder lang an den Nagel hängen können!

Gruß
Mathias


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 Verfasst: 19.11.2013 - 14:04
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Mathias K. hat geschrieben:
Ich halte das Tulderonspiel für extrem ungeeignet um einen Adligen Charakter zu spielen.

Meinungen darf jeder haben. Bisher hat das doch sehr gut funktioniert mit dem Freiherrn. :-)
Mathias K. hat geschrieben:
Ich empfehle über ein anderes Spielkonzept nachzudenken.

Nana, wer wird denn gleich. Das ist doch letzten Endes seine Sache, ob er daran Spaß hat oder nicht. Es ist doch unerheblich, wie ich oder Du oder sonstwer in Tulderon einen Adeligen spielen würde. Ihm gefällt's doch offensichtlich so, wie es ist.
Mathias K. hat geschrieben:
Wobei sich das ja jetzt eigentlich von selbst ergibt, denn wer als Adliger freiwillig noch in der Stadt bleibt, nachdem sie vom König geächtet wurde - wird seinen Titel wohl über kurz oder lang an den Nagel hängen können!

:?: Das bleibt ja abzuwarten. Nichts wird so heiß gegesen und so, und Unkenrufe im Vorhinein sind leicht gemacht. :-) Wenn der irre Warnulf erst einmal den Thron geräumt hat, wird alles anders aussehen. :-)

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In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.


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 Verfasst: 19.11.2013 - 17:20
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Habe ich mich wohl nicht verständlich genug ausgedrückt:

@Lars
Sich einen anderes Spielkonzept zu überlegen, war ein gut gemeinter Ratschlag an D.D., da ich seinem Post entnehme, dass er eben nicht zufrieden ist mit der Rolle eines Adligen in Tulderon.
Ich bin fest davon überzeugt (erst recht, wenn man noch recht neu im Hobby ist), dass die kleine Gruppe mit einem anderen Spielkonzept mehr Spaß an der Con hätte.

Übrigens
@D.D.

Zitat:
An dieser Stelle ist für die Zukunft vielleicht der Orga nur zu empfehlen etwas dichter am Spiel zu bleiben. Auch ein Spiel, Spieler für Spieler braucht ein wenig Steuerung und eine „Revolution“ bei der der Adel verhaftet wird, erzwingt letztlich den Schritt den Adel aus der Stadt zu werfen oder zu köpfen, das ist doch nicht Zweck des Spiels.


Das verstehe ich ehrlich gesagt gar nicht. Denn meiner Auffassung nach ist möglichst wenig Steuerung genau die Besonderheit der Tulderonspiele und auch der Zweck der Veranstaltung (sonst würde ich doch gar nicht hingehen) :?:

Zitat:
Für mich und meinen Sohn hätte das bedeutet, dass unsere seit drei Jahren mit Mühen aufgebauten Charakter tot wären.


Abgesehen davon, dass drei Jahre erfahrungsgemäß eine überdurchschnittliche "Lebenserwartung" für einen adligen Char darstellen, kommt es zumindest bei mir jetzt nicht so gut an, nach Orgasteuerung zu rufen, um dem Charaktertod vorzubeugen - das sollte man besser durch Rollenspiel hinbekommen.

Gruß
Mathias


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 Verfasst: 20.11.2013 - 21:24
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Au wei, da hab ich ja was losgetreten. :oops:

Als Erstes mal ... ich mag meine Charakterrolle so wie wir sie spielen und mein Geschrei nach der Orga gegen einen Charaktertod wird völlig missverstanden. Ich denke halt, dass das Ziel des Spiels das Charakterspiel ist. Selbst bei großen Schlachtcons wird empfohlen jedem Gegner eine Überlebenschance zu bieten. Letztlich haben wir doch auch mit unserem Angebot für die Stadt diplomatisch tätig zu werden und den Brief an den König zu überbringen in unserer Rolle weitergespielt.

8) Nun mal zum Umgang mit dem Adel bei bürgerlichen Revolutionen. Deutschland ist seit fast hundert Jahren keine Monarchie mehr und bis auf den brummigen Auszug des Kaisers 8) "wir wolln unsern Kaiser Wilhelm wieder haben, ..." 8) nach Ostpreußen, ging es keinem Adligen an den Kragen. Im Gegenteil die Mehrzahl haben ihre Verbindungen und Kontakte in den Dienst des neuen Staates gestellt.

Ach übrigens das Mittelalter, dass unseren Rahmen stellt liegt so in der Zeit vom 9. Jahrhundert bis zum 14. Jahrhundert .... da gab es noch keine Revolutionen.. die Hinrichtung Karl des 1. im Jahr 1649 nach erfolgtem Prozess war der Erste Akt in dieser Richtung. 8)

So nun sollten wir uns aber wieder beruhigen, wir sind schon ganz gespannt mit welchen Ergebnissen wir vom Hof zurückkommen und freuen uns auf alle.

Freiherr Dietmar von Landsberg und Alexander von Landsberg


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 Verfasst: 21.11.2013 - 09:44
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Da kann man ja mal wieder sehen, wie fortschrittlich wir sind.^^


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 Verfasst: 26.11.2013 - 22:09
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@Matthias, naja das war Tulderon einmal , mittlerweile ist es zu Orga gestörrt ähm steuert. Tulderon ist leider kein von Spielern für Spieler mehr, sondern der Plothammer kommt immer härter.

_________________
Rechtschreibfehler? Das ich nicht lache , das ist halt meine Interpretation der deutschen Sprache!


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 Verfasst: 27.11.2013 - 12:36
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Axel Freisleben hat geschrieben:
@Matthias, naja das war Tulderon einmal , mittlerweile ist es zu Orga gestörrt ähm steuert. Tulderon ist leider kein von Spielern für Spieler mehr, sondern der Plothammer kommt immer härter.


Das Konzept von Spielern für Spieler geht nur dann auf, wenn sich die Teilnehmer_Innen auch darauf einlassen und nicht nur konsumieren und das war die letzten Jahre meist leider der Fall. Ich fahre nicht auf ein Liverollenspiel um mich verkleidet mit guten Freunden zu treffen. Wenn die Spielerschaft einfach schlichtweg zu faul ist, eigene Institutionen zu gründen und somit nicht auf das Spielkonzept von Tulderon eingeht, ist die Orga meiner Meinung nach dazu verpflichtet, mit Plot dagegen zu halten, um der Spielerschaft überhaupt irgend eine sinnvolle Spielbeschäftigung zu bieten. Ich bin für jeden Plot, so dämlich er vielleicht auch sein mag, einfach glücklich und schätze die Arbeit einer jeden Orga und auch der Tulderonorga sehr.

Mehr Institutionen und Spielerprojekte in Tulderon würden das Stadtgeschehen auch wieder interessanter machen und die Orga müsste garkeinen Plot anbieten.

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// Neuigkeiten zu weiteren Cons der Phönix Carta findest du auf Facebook unter http://www.facebook.de/phoenixlarp


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 Verfasst: 27.11.2013 - 13:13
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im gegensatz zu dir simon bin ich das nur wenn man nicht belogen wird und das von vorne bis hinten. Wenn die TUlderon Orga das einstellen würde und sie sich nicht alle Institutionen vergraulen wuerde naja lassen wir das lieber .

Und nein so ein unausprechlich dummer plot wie diese feengeschichte kann mir gestohlen bleiben dann lieber nichts

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Rechtschreibfehler? Das ich nicht lache , das ist halt meine Interpretation der deutschen Sprache!


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 Verfasst: 27.11.2013 - 13:32
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SimonKlenge hat geschrieben:
Wenn die Spielerschaft einfach schlichtweg zu faul ist, eigene Institutionen zu gründen und somit nicht auf das Spielkonzept von Tulderon eingeht, ist die Orga meiner Meinung nach dazu verpflichtet, mit Plot dagegen zu halten, um der Spielerschaft überhaupt irgend eine sinnvolle Spielbeschäftigung zu bieten. Ich bin für jeden Plot, so dämlich er vielleicht auch sein mag, einfach glücklich und schätze die Arbeit einer jeden Orga und auch der Tulderonorga sehr.

Wenn die Orga Plot macht, weil (manche) Spieler sowohl welchen wollen als auch finden, dass andere Spieler nicht genug Plot anbieten, hat das vor allem zwei Konsequenzen: (1) Der "faule" Anteil der Spielerschaft stellt fest, dass es schon genug Plot gibt, und sieht weiterhin keinen Grund, sich aufzuraffen, selbst welchen zu machen; und (2) der "nicht-faule" Anteil der Spielerschaft, der Plot und/oder Institutionen anbietet, läuft ständig Gefahr, mit seinem Konzept unter die Räder des Orga-Plots zu geraten, und gibt früher oder später frustriert auf und gesellt sich zu (1) oder bleibt halt weg.

(Mit "unter die Räder kommen" meine ich noch nicht mal, dass die Orga willentlich gegen den Spieler-Plot arbeitet -- das geschieht ganz von selbst, wenn die Orga versucht, ungezielt die ganze Stadt zu bespaßen.)


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 Verfasst: 02.12.2013 - 19:40
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Mathias K. hat geschrieben:
Ich halte das Tulderonspiel für extrem ungeeignet um einen Adligen Charakter zu spielen.


Ich danke dir Mathias das du solche Ratschläge erteilst, wenn ich Systemfremd bin höre ich solche Ratschläge gerne. Bitte fahre damit fort, auch wenn manche (zu Lars B. schiel) es als unnötig empfinden.

Ich persönlich halte Tulderon nicht für extrem ungeeignet um einen Adligen zu spielen, aber es sind dort definitiv Nischencharaktere. Falls man diese Nischen nicht findet, kann es durchaus schwer werden sich als Adliger dort wohl zu fühlen. Phönix zeichnet sich durch seine Fülle an Welthintergrund aus. Dadurch haben Adlige in Tulderon von vornherein gewisse Vorteile und Nachteile. Und ob sie es wollen oder nicht werden sie immer in den Konflikt mit reingezogen werden. Wer da lieber aussen vor bleibt sollte wirklich lieber keinen Adligen spielen.


@D.D.

Ich finde es schön das ihr eure Nische gefunden habt und denke das euer Tulderonspiel erst mit den nächsten wirklich beginnt. Phönix unterscheidet sich von anderen Systemen da sehr. Charakterspiel ist nicht das einzige Ziel eines Spiels sondern auch die Weltentwicklung. Wir als Charaktere erhalten die Möglichkeit mit unseren Entscheidungen die Welt ein Stück weit zu verändern und vllt. eine Fussnote in der Geschichte zu werden. Obwohl mein Charakter jetzt ausserhalb von Tulderon gesucht wird und das meinen Tod bedeuten könnte, finde ich es großartig. Ich bin einer der "großen" Revolutionäre Tulderons / Mein Name ist auf dem Schriftstück des Königs und wer weiß vllt. erleide ich ein Ende wie Karl Liebknecht und die Zeitungen berichten davon? Eine derartige Fülle von Nachwirkungen auf andere Cons, habe ich in keinen anderen System bisher erlebt.

Leider erfordert diese Art des Spiels eine gewisse Konsequenz die das Charakterspiel sowohl fördern als auch behindern kann. Du hast selbst geschrieben
Zitat:
eine „Revolution“ bei der der Adel verhaftet wird, erzwingt letztlich den Schritt den Adel aus der Stadt zu werfen oder zu köpfen, das ist doch nicht Zweck des Spiels


Eigentlich hätte es das gefordert und manche Spieler wollten auch euren Tod, aber die Orga hat da (in meinen Augen zum Glück) reguliert und versucht mit den beteiligten Spielern eine Lösung zu finden.
Für einen Phönix-Stammspieler wäre eine Verbannung nicht schlimmes gewesen, sondern eher ein tolles Erlebnis in seiner Charaktergeschichte. Es gibt ja viele weitere Phönixspiele neben Tulderon und wer weiß vllt. sammelt man irgendwann genug Unterstützung und kommt zurück? Oder man beauftragt andere die Dinge in Tulderon für einen zu klären.
Da ihr aber nur auf dem Tulderon seid, wollte man euch auch nicht verbannen. Letztendlich ist deswegen wahrscheinlich soviel suboptimal verlaufen da niemand so recht wusste, wie er den Kompromis (Rücksichtnahme-Konsequenz) umsetzen sollte.

Ich freue mich auf nächstes Jahr mit euch.

@Michael Buschbeck

traurig aber ja (auch letzteres)

_________________
"All dies ist schon einmal geschehen und all dies geschieht irgendwann wieder..."
Freundschaften sind die Basis! gez. Zwiebelmann


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 Verfasst: 27.01.2014 - 20:07
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Grübel... grübel...


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