Aufbruch nach Tulderon

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Christian Hartmann
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Aufbruch nach Tulderon

Beitrag von Christian Hartmann » Mo 30. Apr 2012, 16:53

Die Gerüchteküche in Sythia brodelte. Niemand wusste etwas genaues und doch sprachen alle darüber. Typisch. Und doch schwierig einzuschätzen. Es sollen seltsame Dinge an den Grenzen vorgekommen sein. Eine Karawane sei umgekehrt als sie ein leeres Dorf gefunden habe.. Wirres Zeug, was da erzählt wird. Schwer einzuschätzen. Sollte man nun die Zahl der bewaffneten Begleiter verdoppeln oder nicht? Jeder gedungene Reiter mindert den Gewinn. Das weiss jeder in Sythia..

Don Franscesco de Vincenco stand an seinem Fenster und starrte in die Ferne.
Vieleicht konnte man ja aus dieser neuen Angst Kapital schlagen. Wenn er nun.. persönlich.. mit seinen Begleitern und Beratern nach Westen reisen würde, könnte er dort mit der Angst handeln anstatt mit den üblichen Waren, die er aus den Höfen seiner Umgebung nach Tulderon schickte und die nur mäßigen Gewinn abwarfen, da eh jede dritte Lieferung abgefangen wird in den wilden Landen..

Der Entschluss war gefasst. Er packte die Pläne seiner Ingenieure zusammen, rief seinen Berater zu sich und informierte diesen über die bevorstehende Reise. Die Zielgruppen des Handels waren versammelt in Tulderon. Meuchler (so sagt man), Die Gardisten der Stadtwache, die sonstigen Adligen und die Verwaltung der Stadt. Sei es die Verteidigung Tulderons, seien es neue Methoden des spurlosen, rückstandsfreien Meuchelns, sei es der Ruf nach Ruhm und Ehre. All das war genug Motiv für seine Waren. Das Beste und Ausgefallenste, was es in den Landen gab, hatte er dabei (zumindest die Pläne dazu). Zu einem Zeitpunkt, wo neue Ängste und alte Gefahren aufkochten. Sie müssen ihn anhören, sie müssen ihre Kriegskassen öffnen. Er würde sie schon überzeugen.

Er grinste, als er die unzähligen Pläne von Waffen, Giften und sonstigem Kriegsmaterial in die wasserdichten Verschlüsse packte. Wenn alles klappte, würde diese Reise mehr einbringen, als alle Warenlieferungen nach Tulderon im letzten Jahr zusammen. Er würde nur die richtigen Worte finden müssen. Und geschickt seine Zielgruppen ansprechen..

Don Franscesco de Vincenzo und sein Tross brachen auf..

.. nach Tulderon
Don Francesco de Vincenzo

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Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig.

Marcus Tullius Cicero
Römischer Redner und Schriftsteller (106-43 v. Chr.)

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