Erweiterung der Gifte

Eine Sammlung von alten und neuen Vorschlägen zum Regelwerk

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Oliver Haag
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Erweiterung der Gifte

Beitrag von Oliver Haag » Di 5. Mai 2009, 18:41

Der Gedanke ist mir beim lesen vom Antidot gekommen.

Grundsätzlich kann man mit einer Phiole Gift gerade eine Person vergiften. Selbst wenn man sein Essen vergiftet... regeltechnisch wird nur die Person vergiftet die den ersten Bissen nimmt. (gut in den meisten Fällen isst danach auch niemand mehr das Essen)

Nehmen wir aber ein anderes berühmtes Beispiel, nämlich den vergifteten Kuchen. Wieviel Morsus Mortis brauche ich beispielsweise um den ganzen Kuchen zu vergiften, damit jeder stirbt der einen Happen vom Kuchen nimmt?

Ich bin für die Änderung: Mit jeder Phiole Gift kann man ein komplettes Mahl (Kuchen, Teller oder Weinflasche) vergiften.

Für mehr Gift im Larp :twisted:
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Lars Büker
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Beitrag von Lars Büker » Di 5. Mai 2009, 23:38

...öhm. Streng genommen steht im Regelwerk ja nicht, dass nur der erste Bissen tötlich ist und alle anderen nicht. Es wäre also nur eine Klarstellung. Und ich bin weitergehend der Meinung, dass sie sinnvoll wäre.
In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.

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Beitrag von Michael Schurig » Mi 6. Mai 2009, 00:06

Ich würde mich der Annahme anschliessen, dass das gesamte Mahl vergiftet ist. Allerdings würde ich ebenfalls annehmen, dass Orga (und Spieler) dies bereits so handhaben (würden), insofern die Frage auftritt und sehe daher keinen "regelungsbedarf".

Technisch ist dies natürlich komplizierter, da eine Phiole wirklich nur eine Person vergiftet und die Folgefrage lauten müsste wie groß das Mahl den sein dürfte, dass vergiftet wird. Dies würde ich aber vertrauensvoll in die Hände der jeweiligen O (und der Spieler) legen wollen (auch um diese komplexeren Folgefragen in einem globalen Sinne zu umgehen)^^
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Jan_Schattling
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Beitrag von Jan_Schattling » Mi 6. Mai 2009, 01:46

Ich finde es nur logisch das immer das ganze Essen das mit dem Gift in Berührung kommt vergiftet wird.
Wenn das im Kuchen ist oder in den Suppentopf geschüttet wird, sind logischerweise alle betroffen die das gegessen haben.

Währe nur noch die Frage wie man den leuten auch klar macht das sie vergiftet wurden.
Wenn das einfach von ner Orga ausgerufen wird, währe es vermutlich der einfachste Weg, nur doof, wenn es halt nicht alle mitbekommen, bzw. dadurch dann ja Leute gehindert werden was davon zu essen.
Ansonsten bin ich voll dafür. Gifte sind toll. :)

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Dagmar Weber
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Beitrag von Dagmar Weber » Mi 6. Mai 2009, 08:32

Soweit ich mich erinnere, besteht Morsus Mortis aus Daumexol. Alternativ könnte ich mich auch Tabasco vorstellen. Das merkt man!!!
Ich finde, das Morsus Mortis würde zu "mächtig" werden, könnte man mit einer Portion gleich mehrere Spieler umlegen.
Ich würde entweder die Wirkung abschwächen, wenn eine große Mahlzeit vergiftet würde, oder in Absprache mit der jeweiligen Orga mehrere Portionen von dem Gift in die Mahlzeit geben, damit die volle Wirkung eintritt (Orgaentscheid, wieviele Personen es dann trifft).
Ist doch auch realistisch: großer Kuchen -> wenig Gift pro Stück -> weniger Wirkung als wenn man alles in einen Bissen packt.
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Beitrag von Lars Büker » Mi 6. Mai 2009, 09:12

Dagmar Weber hat geschrieben:Ich würde entweder die Wirkung abschwächen, wenn eine große Mahlzeit vergiftet würde, oder in Absprache mit der jeweiligen Orga mehrere Portionen von dem Gift in die Mahlzeit geben, damit die volle Wirkung eintritt (Orgaentscheid, wieviele Personen es dann trifft).
Ist doch auch realistisch: großer Kuchen -> wenig Gift pro Stück -> weniger Wirkung als wenn man alles in einen Bissen packt.
Das muss dann aber ein großer Kuchen sein. An sich ist es doch kaum unsinnig, einen kleinen Gugelhupf oder einen Sandkuchen mit einer Flasche zu vergiften - auch, wenn das Gift sich verteilt. Es ist einfach nicht viel Masse da, in der sich das Gift verteilen kann. Ich finde es nicht zu mächtig, wenn "Morsus Mortis" mit einer Dosis mehrere Personen töten kann. Es ist ein sehr teurer Trank, der lange braucht, um hergestellt zu werden, und die Wirkung, mit einer Dosis mehrere Personen umzubringen, istdurchaus nicht ohne Vorbilder in der Natur.
Natürlich erscheint es irgendwann unsinnig, einen 30 Litertopf mit Erbsensuppe mit einem Kümmerlingfläschchen komplett zu vergiften. Für genau so einen Fall ist der Geschmack der Giftes ein toller Indikator: Wenn man das Gift noch schmecken kann, dann wirkt es. Wenn nicht, dann nicht. Natürlich hängt dieser Effekt auch davon ab, wie kräftig die Speise von sich aus schmeckt, aber das ist dann eine Unregelmäßigkeit, mit der man leben muss.
In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.

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Beitrag von Jan_Schattling » Mi 6. Mai 2009, 09:25

Wobei ich dabei, einfach weil ich Koch bin, mal darauf hinweisen möchte wie scheiße es ist wenn man sich hinstellt und zwei stunden lang nen Eintopf schnibbelt und kocht, den dann keiner mehr essen mag weil er seltsam schmeckt.
Dann darf man den Mist wegkippen und hat, im schlimmsten Fall z.B. auf nem Selbstverpflegercon, nix mehr was die Leute an dem Tag essen können.
IT sind sie zwar eh Tod, aber OT ist das ganze super Frustig.
Bei Tabasco mag das noch gehen, da kann man im nachhinein etwas Gegenwürzen, aber grade bei Daumexol ist das essen dann nur noch für die Tonne.
Ich als Koch würde mir den Giftpanscher dann durchaus auch mal OT zur Brust nehmen.

Bei einer Portion mag das nicht so schlimm sein, darum klappt es ja auch aktuell, wenn aber davon mehrere, und auch OT betroffen sind, ist das echt Problematisch.
Da sollte man einen anderen Weg finden.

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Beitrag von Dagmar Weber » Mi 6. Mai 2009, 09:52

Stimmt Jan, da gebe ich Dir vollkommen recht. Aber für solche Aktionen findet die Orga vor Ort sicher eine gute Lösung :-)
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Beitrag von Sebastian H » Mi 6. Mai 2009, 14:37

Ist es notwendig, die gesamte Phiole zu sich zu nehmen, damit das Gift wirkt? Ode rkann ich mit einer Phiole auch 10 Leute nacheinander umbringen. Für den Fall, dass es die gesamte Piole braucht, müsste ein Opfer auch den gesamten Kuchen essen, damit das Gift seine Wirkung entfaltet (ist ja dann auch verteilt).

Ist doch auch in der Realität so. Wenn ich die notwendige tödliche Dosis in einer größeren Masse auflöse muss auch die gesamte Masse verzehrt werden. Oder ich handle von vorn herein mit einer Überdosis, dann kann ich damit auch mehrere töten.

Da es doch aber spieltechnisch so geregelt ist, dass nur eine Person betroffen wird, ist die Frage richtig, wieviel Phiolen müssen in den Kuchen, damit er für alle wirkt. Und dann sag ich kann keiner kontrollieren, vielleich tmuss es mit der Orga abgestimmt werden,a ber dann wirkt es halt bei 3 Phiolen auf die ersten 3. etc. Damit wäre eine Änderung auch unnötig. Die Frage "wieviel Gift brauche ich für alle" kann man in der Realität auch nur beantworten wenn man "alle" kennt. Oder man nimmt eine große Überdosis und läuft gefahr, dass das Gift dadurch vor Einnahme entdeckt wird :) so auch im Spiel (merkwürdig duftender Erbseneintopf :D )
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Arsen und Spitzenhäubchen

Beitrag von Andreas P. » Do 7. Mai 2009, 10:00

ich würde nur eine Vergiftung pro Dosis zulassen. Das ist zwar nicht wirklich realistisch aber meiner Meinung nach die regeltechnisch einzige faire Variante. Alle Tränke und Rezepturen wirken nur einmal und somit ist die Regeltechnische Auslegung für mich eine klare Sache. Da jemand sofort nach dem Verzehr von Morsus Mortis stirbt, kann er auch die vergiftete Portion nicht aufessen oder die Flasche nicht austrinken. Ich glaube diesen Effekt muß man leider in Kauf nehmen.

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Beitrag von Dagmar Weber » Fr 8. Mai 2009, 11:51

Grundsätzlich ne gute Idee - aber dann sollte die Geschmacksrichtung von dem Zeug unbedingt geändert werden ;-)
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Re: Erweiterung der Gifte

Beitrag von Tobias Melz » Mo 28. Sep 2009, 13:45

Den Vorschlag mit der Dosierung finde ich gut.
(Das es entsprechend ausreicht um ein gewisses [realistisches] Volumen zu vergiften.)

Alternativ noch folgende Gedankengänge meinerseits:

- Der Pesthauch wirkt auch gegen alle, die getroffen werden und nicht nur gegen den Ersten.

- Bei einigen Zaubern (z.B. Sei mein Sklave) kann der Nutznießer die Wirkung verstärken (in meinem Fall verlängern)
Er muss also nicht den Zauber jede Stunde ganz neu auf das Opfer Sprechen, sondern investiert nur noch für die Aufrechterhaltung.

Bei Tränken wäre es doch sinnvoll, wenn ein Alchimist/Pharmazeut einen Trank für nur eine Anwendung ansetzt, sondern für viele. Und sofern es sich UM DEN SELBEN Trank hält würde ich das Herstellungsverfahren damit belohnen, dass er für jede Zusatzportion weniger CP investiert...
Evtl. ist das bei Alchemie etwas anders, weil es ja darum geht die Quintessens aus den Inkredenzien heraus zu filtern, aber wer Asterix und Obelix kennt... ;)

Also mein konkreter Vorschlag:

Morsis Mortis kostet 9 CP
und tötet eine Person
Man kann aber die Wirkung verstärken, in dem man 5 CP je Person hinzusteuert, die zusätzlich vergiftet werden soll.
Jedoch sollte man dann auf jeden Fall darauf beschenken, dass nur ein Essen vergiftet werden darf!
(Also nur der Suppentopf oder nur die Torte und nicht eine Portion hier und die andere da...)

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Re: Erweiterung der Gifte

Beitrag von René Wohlfeil » Di 29. Sep 2009, 18:47

Nanu? und müssen dann die Acht Tortenesser hinterher streichhölzchen ziehen wer vergiftet worden ist oder wie findet man das raus? Oder darf die Orga dann drauf achten in welcher reihenfolge sich die Opfer tortenstücken nehmen und Essen. Dann haben die die ihr essen aufbewahren aber echt mal glück, wenn andere im Essen schneller sind...

Oder es ist gezieltes Gift, das man dressieren kann und ihm sagen kann welchen esser es vergiften soll...


Ganz oder Gar nicht.



*smile*
Ja ich habe eine sehr gute schlechtschreibung.
Schlecht lesen kann ich auch gut :-).

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