Terminologie - geweihte Waffe und magische Waffe

Eine Sammlung von alten und neuen Vorschlägen zum Regelwerk

Moderator: Spieler Moderator

Antworten
Benutzeravatar
Lars Büker
König
Beiträge: 552
Wohnort: Zwischen zwei Haufen Hausstaub
Kontaktdaten:

Terminologie - geweihte Waffe und magische Waffe

Beitrag von Lars Büker » Do 17. Apr 2008, 14:20

Nach meinen bisherigen Erfahrungen bei Phönix werden magische und geweihte Waffen wie folgt gehandhabt:
  • Artefakte, die als Waffen einsetzbar sind (Zauberstäbe, Doogols-Zorn-Schwerter, etc.), können unheilige Kreaturen verletzen und sind immun gegen den Zauberspruch "Klingenrost". Bei der Schadensansage wird das Wort "magisch" hinzugefügt.
  • Waffen, die mit dem klerikalen Wunder "Waffenweihe" geweiht wurden, werden für die Dauer des Wunders wie magische Waffen behandelt und können ebenfalls unheilige Kreaturen verwunden und sind ebenfalls immun gegen den Zauberspruch "Klingenrost". Bei der Schadensansage wird ds Wort "geweiht" hinzugefügt.
  • Waffen, die in keine der beiden oben genannten Kategorien fallen, gelten als "normal", können keine unheiligen Kreaturen verletzen und sind, soweit zutreffend, anfällig für Klingenrost. Die Schadensansage erfolgt ohne besondere Zusätze.
Ich bin mir nicht sicher, wie verbindlich die beschriebene Handhabung geweihter Waffen ist, denn aus dem Regelwerk lässt sich das so nicht zwingend ableiten; ich bin dieser Handhabung aber im tatsächlichen Spielalltag begegnet und halte sie für sinnvoll.

Daher schlage ich nun vor, bei einer neuen Auflage des Regelwerkes eine deutliche und vereinfachte Terminologie zu verwenden: Waffen werden grundsätzlich unterschieden in magische und nicht magische Waffen, die Kategorie "geweihte Waffe" entfällt. Für magische Waffen und für nicht magische Waffen gelten die oben ausgeführten Regeln. Der Regeltext von "Waffenweihe" wird wie folgt angepasst:
  • "Wirkung: Mit diesem Ritual kann der Priester eine Waffe weihen,
    sodass sie gegen Kreaturen wirkt, diemit normalen Waffen nicht zu
    verwunden sind (z.B. Dämonen). Für die Wirkungsdauer des
    Wunders zählt die Waffe als magische Waffe.
    Die Waffe muss
    mit einem blauen Band gekenntzeichnet werden."
Der rot markierte Text ist ein von mir vorgeschlagener Zusatz. Gleichzeitig wird der Text von "Dogols Zorn" ergänzt um die Zeile "magische Waffen sind immung gegen den Zauberspruch 'Klingenrost'"; bei unheiligen Kreaturen wird der Text dementsprechend angepasst, so dass sie nur noch durch magische Waffen zu verwunden sind.

Sinn und Zweck dieses Vorschlages ist es, die Nomenklatur von Phönix zu verschlanken und so zu vereinfachen. Zudem tritt so bereits aus dem Regelwerk deutlich hervor, dass geweihte Waffen immun sind gegen "Klingenrost" - möglicherweise wäre dafür ein Querverweis zum Eintrag von "Dogols Zorn" zusätzlich hilfreich. Der Zusatz könnte dann also "Für die Wirkungsdauer des
Wunders zählt die Waffe als magische Waffe (S.XX).
lauten.
Schadensansagen würden so in Zukunft nur noch durch "magisch" ergänzt werden, nicht mehr durch "magisch" oder "geweiht", welche regeltechnisch exakt gleich behandelt werden.
In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.

Benutzeravatar
René Wohlfeil
Graf
Beiträge: 141
Wohnort: Arschderwelthausen
Kontaktdaten:

Beitrag von René Wohlfeil » Do 17. Apr 2008, 16:57

Ich habe schon erlebt, dass geweihte Waffen durch den Zauber "Gegenzauber" entzaubert wurden. Das würde damit wegfallen, weil man sie nicht mehr unterscheiden kann.
Ja ich habe eine sehr gute schlechtschreibung.
Schlecht lesen kann ich auch gut :-).

Benutzeravatar
Lars Büker
König
Beiträge: 552
Wohnort: Zwischen zwei Haufen Hausstaub
Kontaktdaten:

Beitrag von Lars Büker » Do 17. Apr 2008, 17:50

Hm. Das ist ein Argument dagegen, stimmt. Dieses Spielelement würde wegfallen oder zumindest schwieriger werden. Allerdings: Woher weiß denn ein Zaubernder, dass die Waffen geweiht sind? Er weiß es nicht; der Spieler weiß es, weil er die ansagen der anderen Spieler hört. Bei jeder anderen Gelegenheit, in der ein "Gegenzauber" angewendet wird oder werden kann, muss der Zauberer zunbächst herausfinden
a) ob das Ziel bezaubert ist und
b) welcher Zauber vorliegt.

Im Grunde wäre es nur konsequent, bei Waffen auch so vorzugehen. Und auf Verdacht einen Gegenzauber sprechen können die Zauberer ja immernoch - und dann sehen, ob es wirkt.
In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.

Benutzeravatar
Oliver Haag
SPAMMER
Beiträge: 608
Wohnort: Lübeck
Kontaktdaten:

Beitrag von Oliver Haag » Do 17. Apr 2008, 18:12

jup... zum letzteren der argumentation.
"All dies ist schon einmal geschehen und all dies geschieht irgendwann wieder..."
Freundschaften sind die Basis! gez. Zwiebelmann

Michael B.
Herzog
Beiträge: 258

Beitrag von Michael B. » Do 17. Apr 2008, 18:53

Jup. Das vereinfacht die ganze Sache, "Stimme dem Antrag zu." Ob nun geweiht oder verzaubert, spielt bei der Ansage keine Rolle. Fakt ist nur, dass beide Waffen im Stande sind übernatürliche Wesen zu verletzen.

Benutzeravatar
René Wohlfeil
Graf
Beiträge: 141
Wohnort: Arschderwelthausen
Kontaktdaten:

Beitrag von René Wohlfeil » Di 22. Apr 2008, 20:41

Joa. erspart wirklich einiges. bei dem einen Vorfall wusste es das wesen genau, denn die waffen konnten es verletzen. Deswegen konntensie nur geweiht sein und so konnten sie entzaubert werden.

Aber vereinfachungen sind mir seeehr lieb.
Ja ich habe eine sehr gute schlechtschreibung.
Schlecht lesen kann ich auch gut :-).

Antworten