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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
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 Verfasst: 24.05.2015 - 22:37
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Ich bin mir nicht sicher ob diese Rubrik genau richtig ist, erscheint mir die Frage/das Thema hier am besten aufgehoben.

Ich habe es in jüngster Vergangenheit des öfteren (mit)erlebt, erzählt bekommen, nach einem Spiel diskutiert usw. Es kommt nicht so selten vor das amtliche Dokumente vorgelegt werden sollten (gutes Beispiel das letzte Skarabäus :) ), aber wie bekommt mein Chrakter die ? Selber machen ? (Könnte dann zur Fälschung erklärt werden...), von der Orga (Riesenextraaufwand), sonst wie xD ??

Und ich meine damit echte Dokumente/Papiere (wie zB in Tulderon), nicht jeder Charakter gibt sich für irgendwen aus, für mich gesprochen sind alle die, die sie behaupten zu sein (inzwischen :lol: ), in einigen Ländern scheinen aber Ausweisdokumente Usus zu sein ? Selber erstellen und dann von der Orga abstempeln, gewissermaßen authentifizieren lassen ?

Desgleichen Adelsbriefe, ich habe zumindest einen adligen Charakter, der sollte das doch auch schriftlich belegen können ? Stammbaum mache ich mit dem Hintergrund, Adelsbrief auch ? Und dann wieder absegnen lassen ? Oder haben die Chartaorgas da ein Format und ich hab das nur nicht mitbekommen :roll: :) ?


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 Verfasst: 25.05.2015 - 13:43
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Ich würde sagen: Jedes Dokument ohne Fälscherzinken ist echt!
Für bereits exestierende Formen (Akloner Garde, Laikerianische Truppen, Tulderon) wäre vielleicht eine Möglichkeit zum Download (phönixwiki) gut.
Bei Unsicherheit (z.B. Hat die Lirer Armee Ausweise?) würde ich immer erstmal die Orga fragen, bevor ich mir was bastle.
Für Adelige gehört ein Adelsbrief zur Grundausstattung und sollte vom Spieler mitgebracht werden.
Wer besondere Dokumente braucht, sollte das im Vorfeld mit der Orga absprechen. Falls nötig könnten Dokumente beim einchecken abgestempelt werden. (dabei hilft es kurze, eindeutige Texte vorzulegen)
Sven

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Wenn du den Durst verspürst vom Wasser der Erkenntnis zu trinken, dann nimm wenigstens kleine Schlucke und stürze nicht gleich den ganzen Becher deine Kehle herrunter!


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 Verfasst: 25.05.2015 - 15:09
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sven r hat geschrieben:
Für Adelige gehört ein Adelsbrief zur Grundausstattung und sollte vom Spieler mitgebracht werden.


Darüber denke ich immer wieder nach. Ich bin mir da nicht so sicher. So ein Adelsbrief ist ein wichtiges Dokument, und es ist wertvoll. In der Regel wird ein Adeliger davon auch nur eine Ausgabe, nämlich das Original, haben. Wenn man das ständig überall mit hinnimmt, dann kann es gestohlen, verloren oder zerstört werden. Das ist ein großes Risiko. Ich nehme ja auch nicht meine Geburtsurkunde im Original überall mit hin.

Ein Adelsbrief ist ja kein Personalausweis. Ohne Lichtbild ist er nur so glaubwürdig wie mein persönliches Wort: Wem es nicht reicht, dass ich ein Wappen führe und ein Gefolge in meinen Farben habe - warum sollte derjenige dann aufgrund eines Adelsbriefes seine Meinung ändern? Natürlich, ein offizielles - oder offiziel aussehendes - Dokument verleiht einem eine Gewisse Aura von Echtheit. Aber der Brief kann ja auch gestohlen sein. Oder ausgestellt von einer Autorität, die nicht vertraut ist - was weiß ein Akloner schon, wie ein Haraliner Adelsbrief aussieht? Oder einer aus Sythia?

Und weiter: Der Verlust eines Adelsbriefes bedeutet ja nicht den Verlust des Titels. Bloß, weil ein Moosmonster den Adelsbrief des Grafen von Trondtal aufgefressen hat, ist er deswegen nicht weniger der Graf von Trondtal. Der Brief ist es nicht, was den Adeligen ausmacht. Er dient zur Buchhaltung, und er ist eine Ehrenauszeichung.

Am Ende läuft es darauf hinaus, ob die anderen bereit sind, an meinen Adelsstatus zu glauben. Ein guter Leumund bei anderen Adelshäusern, persönliche Bekanntschaft mit lokalen Adeligen, ein gewisser Ruf über die eigenen Ländereien hinaus, und nicht zuletzt das angemessene Verhalten und Auftreten (inklusive eines Gefolges in den eigenen Farben) ist der eigentliche Garant dafür, als Adeliger die notwendige Legitimation zu haben.

Ein Adelsbrief ist ein schönes Dokument, um es auf einem Spiel vorlegen zu können, und ein tolles Accessoire. Es eignet sich auch gut dazu, zu einem relevanten Plot/Spielgegenstand zu werden. Weil es aber a) ein wertvolles Schriftstück und b) kein "Personalausweis" ist, bin ich eher zögerlich damit, ihn zu jeder Gelegenheit und überallhin mitzunehmen.

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In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.


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 Verfasst: 25.05.2015 - 16:41
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Zum Adelsbrief.
Im Regelwerk wird ein Adelsbrief nicht mal erwähnt. Man braucht also keinen...

Wer aber schönes Spiel fördern will, darf gerne einen Adelsbrief haben. Wer sich dadurch zu angreifbar fühlt, kann auch nur eine Kopie mitführen die ebenso Prunkvoll ist (evtl. sogar in-time anfertigen lassen). Durch Verlust oder Diebstahl wird wiederum Spiel generiert. Ebenso durch die Bewachung dieses wichtigen Dokuments. Ein Ritter der zum Turnier reist, sollte seinen Adelsbrief dabei haben, ein Freiherr der seine Schar gegen eine Übermacht von Orks führt vielleicht lieber nicht.
Durch „ermitteln“ können gefälschte Dokumente erkannt werden. Ein Akloner Adeliger muss also nicht wissen wie (Haraliner) Adelsbriefe aussehen, es sei denn er hat „ermitteln“. Im Zweifel sollte man also einen Fachmann zu Rate ziehen.
Ich finde ein Adelsbrief trägt zum Gesamtbild eines guten Adeligen bei, ersetzt aber keinesfalls standesgemäßes Auftreten, Ausstattung, Kleidung und Gefolge.
Sven

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 Verfasst: 26.05.2015 - 16:45
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Unsere Rulonische Gesandschaft hat Adelsbriefe. Einmal für meinen Freiherrn und für den Ritter der ihn begleitet. Die sind mittelmäßig aufwendig gestaltet, bis zum Skarabäus aber nie wirklich von nutzen gewesen und dort auch nur zum Teil. (Verdammt woher soll ich wissen wer meinen Adelsbrief gezeichnet hat...das ist fast zwanzig Jahre her!) *grummel*

Die mitgeführten Briefe sind natürlich Kopien und enthalten außerdem die direkte Weisung des Königs von Rulos den Träger als Diplomaten mit der dazugehörigen Immunität zu behandeln.

Kaum einer macht sich die Mühe alles zu lesen, es ist einfach ein nice to have. Sollte aber kein Zwang werden. Adelige sind schon genug "angesch..."


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