Politische Verhältnisse nach Anguir III

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Frank Bauer
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Politische Verhältnisse nach Anguir III

Beitrag von Frank Bauer » Di 18. Nov 2003, 10:59

Hallo zusammen,
auf vielfachen Wunsch kommen hier nun einige Info's darüber, wie sich die große Politik auf der Phönixwelt nach den Ereignissen auf dem Anguir III darstellt. Die Darstellungen sind die aus der Sicht der Anguirer, der Hadraner und der Ultorianer/Akloner. Darin beschriebene Ereignisse sind als Tatsachen aufzufassen, Meinungen sind als - nun ja - Meinungen aufzufassen...

Hier zuerst die "Wahrheit" der Anguirer:

Rede des Thanes Robert McCulloch bei der eilig zusammen gerufenen Ratsversammlung in Anguir:

Thanes, Stammesfürsten, Brüder!

Große Taten sind geschehen! Mutige Frauen und Männer aus dem Dorf Glenfinan und aus der Umgebung haben das Unmögliche geschafft. Die Geißel Anguirs, der Imperator Laikir ist tot! Mit mutigem Herzen und Todesverachtung haben unsere Brüder die Gunst der Stunde genutzt. Ich weiß nicht genau, was den Imperator veranlasste, seine Festung in Hadran zu verlassen und mit kleinem Gefolge dieses Dorf aufzusuchen, aber es hatte mit dem magischen Metall zu tun, daß dort gefunden wurde. Dieses Metall schien ihm von unschätzbarem Wert.
Die arme Dorfbevölkerung schickte er in die verseuchte Mine, um für ihn das begehrte Metall zu Tage zu fördern. Aber er hat den Bogen überspannt, als er verlangte, daß die berühmte Schlacht von Glenfinan beim jährlichen Fest einen Ausgang nach seinem Willen nehmen solle.
Ihr wisst, Brüder, wir lassen uns viel gefallen und ertragen jede Pein, solange man nicht unsere Ehre beleidigt! Also sind die tapferen Bewohner Glenfinans und ihre Freunde aufgestanden wie ein Mann und haben das Schwert gegen den Imperator Laikir erhoben. Ihrer geballten Wut hatte er nichts entgegenzusetzen und wurde wie ein Hund erschlagen.
Doch die Bewohner des Heldendorfes Glenfinan mußten ihren Mut mit dem Verlust ihrer Heimat bezahlen, denn wenige Tage nach Laikirs Tod sind Scharen von Legionären mit dämonischer Unterstützung wie Heuschrecken über das Gebiet um Glenfinan hergefallen und haben alle Wohnstätten und Wälder niedergebrannt, die Erde verseucht und das Vieh geschlachtet. Ich habe es gesehen, Thanes, die ehemals fruchtbaren Hügel werden auf viele Jahre eine Wüstenei sein. Die meisten Bewohner Glenfinans und der umliegenden Dörfer könnten fliehen, da sie rechtzeitig gewarnt wurden, aber nun stehen sie da ohne Land und ohne Vieh und bedürfen unsere Hilfe. Ihr Mächtigen Anguirs, lasst nicht zu, daß die Helden von Glenfinan der Armut anheim fallen!
Wir, Thanes, wir Anguirer haben die Welt von seiner schrecklichsten Bedrohung befreit! Überall in den großen und mächtigen Reichen des Südens und Westens wird man unseren Mut und unsere Tatkraft rühmen. Wir werden an der Tafel des großen Königs Warnulf von Aklon speisen, von den hohen Kirchenfürsten geladen und auf den rauschenden Festen des Kaisers von Sythia tanzen! Zu uns, Brüder, wird die Welt hinaufblicken!
Doch lasst unsere Taten nicht unvollendet! Schart eure Krieger um euch und lasst uns gemeinsam nach Claedach ziehen, um diesen Verräter Dabruth McMarnoch aus der Halle unserer Väter zu werfen und die Legionäre Laikerias, nun kopflos und schwach, über die Grenze treiben oder im Meer ersäufen, auf das wir endlich wieder in Freiheit leben können!

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