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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
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 Verfasst: 12.09.2013 - 09:11
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Artikel in „Krone mit Herz“, einem als Boulevardmagazin getarnten, subversiven Flugblatt, dass in seiner dritten oder vierten Ausgabe in Aklon Stadt in Umlauf ist und vor allem von den Damen der nichtadeligen Gesellschaft (Töchter reicher Händler und Frauen vermögender Zunftmeister etc.) gelesen wird:


König von Sinnen!
Liebe Leserinnen,
Erschütternde Nachrichten erreichten uns aus gut unterrichteten Kreisen. König Warnulf soll vor kurzem einen seiner in letzter Zeit vermehrt auftretenden und gefürchteten Wutanfälle bekommen haben. Während einer Audienz, die er trotz seiner schweren Verbrennungen im Gesicht abhielt, und vor den Augen des versammelten Hofstaates soll der König seinen Sohn und Thronfolger, Prinz Ubald, so mißhandelt haben, daß dieser ohnmächtig von zwei Dienern aus dem Saal getragen werden mußte.
Dieser Ausbruch ereignete sich, nachdem unser guter und sanftmütiger Prinz Ubald seinem Vater ein Gedicht zu dessen Erbauung vortragen wollte. Gerüchte besagen, daß der König zuvor erschreckende Nachrichten aus Tulderon erhalten habe und Ubald als Ventil für seine Wut über die Abtrünnige Stadt herhalten mußte.
Der König soll unter wüsten Beschimpfungen erst einen leeren, dann einen vollen Weinkrug und anschließen einen massiven Schemel auf dem armen Prinzen zertrümmert haben. Nur ein heftiger Hustenanfall hielt den König davon ab, weiter auf den Prinzen einzuschlagen.
Wie wir in Erfahrung bringen konnten, geht es unserem geliebten Prinzen, wie durch ein Wunder, den Umständen entsprechend gut.
Ist der König noch Herr seiner Sinne? Sollte er nicht zum Wohle des Reiches die Amtsgeschäfte an seinen pflichtbewußten Sohn, Prinz Ubald übertragen?

Baronin Molkwitz auf dem Kreuzzug gegen das Modediktat!
Auf dem Herbstball der freien Akademie, der letzte Woche stattfand, konnte Baronin Molkwitz, unsere unerschrockene Kämpferin gegen die Konvention, wieder einmal einen glänzenden Modesieg feiern. Während alle anwesenden Damen in den nahezu gleichen, langweiligen Kopfhauben in Raennischen Stil auftraten, die uns nun schon in der 3. Saison ermüden, erschien Baronin Molkwitz mit einem gewagten Kopfschmuck neulaikerianischen Stils. Damit war unserer Vorreiterin der Avantgarde die ungeteilte Aufmerksamkeit der gesamten Gesellschaft sicher. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurde sie von diversen Herren von Rang und Namen zum Tanze aufgefordert!


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