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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
Aktuelle Zeit: 21.11.2017 - 10:10

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 Verfasst: 30.01.2017 - 18:18
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Schareck – Böses Blut | Ein Spiel des Phönix Gremiums

Das Spiel findet von Samstag, dem 28.10.2017 bis Dienstag, 31.10.2017 (Reformationstag) im Herrenhaus Vogelsang, in Mecklenburg-Vorpommern statt. Es handelt sich um ein Phönix-Carta Liverollenspiel ab 18 Jahren mit Selbstverpflegung. Schlafsachen und Feldbetten müssen selbst mitgebracht werden. Unterkunft im Herrenhaus oder für Schnäppchenjäger im selbstmitgebrachten Zelt. Duschmöglichkeiten vorhanden.

Anmeldung:
Der Bürgerkrieg der vergangenen Jahre hat die Lebensgrundlage für viele Menschen in Aklon zerstört. Viele haben alle Reserven aufgebraucht und jegliche Möglichkeiten ausgeschöpft. Vigilanten, Hoferaner und verzweifelt Hungernde machen die Straßen in Schareck unsicher, Aklon befindet sich in Unruhe und der Bürgerkrieg tobt allerort. Genau jetzt wirst du als Teil einer Fraktion nach Schareck reisen müssen.

Die Fraktionen werden in den kommenden Wochen nochmal ausführlicher behandelt. Du erhälst nach deiner vollständigen Anmeldung, spätestens vor der Con weitere Intruktionen zu deiner ausgewählten Fraktion.

Grundsätzlich sind (fast) alle Charakter Konzepte möglich. Du musst dich jedoch für eine von vier Fraktionen vorab entscheiden. Solltest du dir nicht sicher sein ob dein Konzept passt, schreibt uns gerne eine Mail. Um den Phönix-Hintergrund in sich schlüssig zu halten, konvertieren wir nicht aus anderen Systemen oder Welten, helfen euch aber gerne dabei, euren Charakter anzupassen.

Anfahrt/Adresse:
Herrenhaus Vogelsang;
Lindenstraße 9,
18279 Lalendorf/Vogelsang
http://www.herrenhaus-vogelsang.de

Von Berlin:
Autobahn A24 bis Abzweig Wittstock, dann weiter A19 Richtung Rostock, Abfahrt Güstrow Nr. 13 in Richtung Teterow.

Von Hamburg:
Autobahn A1 bis Kreuz Lübeck, dann A 20 Richtung Rostock bis Kreuz Rostock, A 19 Richtung Berlin bis Abfahrt Güstrow Nr. 13 in Richtung Teterow.

Allgemein:
Von der A19-Abfahrt Güstrow Nr. 13 (Richtung: Teterow) kommend, biegen Sie rechts nach Lalendorf in die Hauptstraße ab und folgen dieser. Etwa 650m nachdem Sie Bahngleise überquert haben biegen Sie links Richtung Mamerow/ Vogel­sang ab. In Vogelsang nehmen Sie die letzte Ausfahrt des Kreisverkehrs und fahren direkt auf das Herrenhaus zu.

Kosten:

Indoor: (Nochmal als Erinnerung: Übernachtung im Herrenhaus, Schlafsachen und Feldbetten müssen selbst mitgebracht werden)
90,- € bis zum 15. Juni 2017
100,- € bis zum 15. August 2017
110,- € bis zum 27. Oktober 2017
Conzahler 125,- € nur nach Absprache

Zelter:
75,- € bis zum 15. Juni 2017
85,- € bis zum 15. August 2017
95,- € bis zum 27. Oktober 2017
Conzahler 110,- € nur nach Absprache

Die Anmeldung wird in den kommenden Tagen freigeschaltet. Anmelden könnt ihr euch dann per Mail an schareck@phoenix-carta.de oder unter http://db.phoenix-carta.de
Solltet ihr Probleme bei der Anmeldung haben, setzt euch bitt mit uns in Verbindung. Wir finden dann garantiert eine Lösung.

Die Gesamtanzahl der Spielerplätze ist begrenzt. Angemeldet ist nur, wer die Anmeldung ausgefüllt und überwiesen hat. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wir halten keine Plätze frei für Leute, die den Conbeitrag noch nicht bezahlt haben.

NSC:
40,- € als NSC nehmen wir nur erfahrene Spieler, die wir persönlich gut kennen und für die wir eine Rolle haben.
Übernachtung in einer Gruppenunterkunft, Schlafsachen und Feldbetten müssen selbst mitgebracht werden.
Bei Interesse und weiteren Fragen einfach per Mail unter schareck@phoenix-carta.de melden.

Wir freuen uns auf euch!
Euer Gremium


Zuletzt geändert von Phönix Gremium am 13.04.2017 - 14:54, insgesamt 20-mal geändert.

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 Verfasst: 01.04.2017 - 16:30
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Irgendwo in Schareck
Die kleine Gruppe kam über eine schlammige Wiese näher. Vermutlich war diese Wiese noch vor kurzem kultiviertes Land gewesen, welches nun aber zusehends verfiel. Aber was wusste sie schon von Äckern und Gräsern. Sie sah eine größere Gestalt, Bauernkleidung, und drei kleinere, vermutlich Kinder. Warum bei allen Höllen kamen diese auf sie zu? Warum hatten die Späher nichts gemeldet? Drei verdreckte Männer in einem Sammelsurium aus verschiedensten Uniformen und Rüstungsteilen traten neben ihr Pferd, gespannte Armbrüste in den Händen. Sie schaute zu ihnen herunter. „Vier Personen mit drei Bolzen…habt ihr eine Wette abgeschlossen?“ Die Stimme Inigos erklang hinter ihr. „Marta…schau mal genau hin“. Er ließ wie immer das R rollen und betonte den Satz ungewöhnlich. „Das ist eine Frau mit Kindern.“ Die Frau auf dem Feld winkte und das Grüppchen kam weiter näher. Eine der kleinen Gestalten fiel und die Frau hob sie auf und trug sie weiter. „Eine Frau die freiwillig auf Soldaten zukommt? Das erscheint mir…unwahrscheinlich.“ „In diesen Zeiten gibt es nichts Unwahrscheinliches, aber viel Unglück“ sagte Inigo sanft. Sie richtete sich an die Männer: „Das reicht, näher müssen sie nicht kommen. Vertreibt sie.“ Zwei Männer gingen auf die Gruppe zu, während ein dritter die Armbrust bereithielt. Die Frau, die Marta genannt worden war, drehte sich im Sattel um. Inigo trug sein Lederwams, einen lächerlich breiten Hut, einen verblichenen Mantel über einer Schulter und wie immer hohe Stiefel. Außerdem hatte er dieses Lächeln im Gesicht. Es schien immer als ob er nur halb lächelte, da stets nur eine Gesichtsseite Mimik zeigte. Er saß auf einem Gerippe von einem Pferd, wie sie selbst. Aber er hatte dabei eine Haltung wie ein Ritter bei seinem ersten Turnier. Seine Art, er selbst zu sein, beruhigte Sie. Sie sagte: „Arn müsste bald zu uns aufgeschlossen haben. Er wollte bei der Botenstation in Schwarzbach ja nur einen weiteren Schwung Depeschen versenden. Bald geht uns übrigens das Papier aus…“
„Dann stehlen wir neues irgendwo.“, sagte er leichthin. „Und Arn wird schon kommen. Er hat fünf Mann bei sich und wir sehen alle nicht aus, als ob wir der Mühe wert wären uns umzubringen.“ Sie spuckte aus. „Wenn wir nicht durch Zufall bei diesem Idioten Rufus angeheuert hätten, wäre uns allen dies erspart geblieben. Ich habe Bekannte in Tornum…die haben…“ Er unterbrach sie. „Das Angebot war gut, sehr gut sogar. Und das Gold in den ersten Monaten auch. Wer ahnt denn, dass es ihm nicht gelingt, die Soldaten, die er bezahlt, auch zu koordinieren. Naja, wie soll das auch gelingen aus dem Hinterzimmer eines Bordells heraus.“ Beide schwiegen kurz und erinnerten sich an gemeinsame Erlebnisse beim Umgang mit „Herzog“ Rufus von Schareck. Er war bei ihren ersten Begegnungen ein anziehender Mann, jemand dem man gern einen Gefallen tat, mit großen Ideen. Bei ihren letzten Begegnungen…nun ja. Einer der Soldaten kam zurück. „Frau Hauptmann, die Frau bittet um etwas zu Essen…die Kinder sehen…schlimm aus.“ Der Mann war breitschultrig, aber ausgezehrt. Der Söldnerhaufen bewegte sich mit Sack und Pack, das bedeutete auch, dass einige Familien mit umher zogen. Marta wusste, dass der Mann selbst ein Kind im Tross hatte. Und er musste wissen, dass jedes Stück Brot, welches sie hergaben, zum einen von Frauen wie dieser geraubt worden war und zum anderen seinem Kinde nicht mehr zur Verfügung stand. „Ist das dein Ernst, Mann…?“ Er blickte verlegen nach unten und ging davon. Sie betrachtete, wie die kleine Gruppe sich im Schlamm niederließ und der auch der letzte Soldat sich wieder einreihte. Sie lenkte ihr Pferd neben Inigo. „Wir nehmen es ihnen und geben ihnen es dann zurück, wenn sie fragen?“ Sie schüttelte den Kopf. „Die Bauern nennen uns sythische Furien, wusstest du das? Du machst scheinbar Eindruck.“ Er lächelte unvermindert: „Ein guter schlechter Eindruck ist alles.“ Er löste einen Beutel vom Sattelknauf und wühlte darin. „Ich habe einen Blick auf die Karten geworfen. Wenn wir weiterhin Städte und Burgen meiden kommen wir in etwa zwei Tagen an einem Weiler vorbei der nicht geschützt sein sollte. Dieses Spiel ist sicher, aber anstrengend…ich kann es kaum erwarten, zu diesem seltsamen Gutshof zurück zu kehren und das alles abzuwickeln. Ich würde Wetten darauf annehmen, dass jemand aus der Reihe tanzt. Wir sollten das Vorgehen vor Ort noch einmal durchsprechen. Du musst morgen die Depeschen wegbringen, richtig? Wem schreibst du deine Liebesbriefe?“
„Den Hadranern, Graf Bestwick oder so und Nuntius Ubald Torwendil, vielleicht betet er für meine Seele, er soll ein weiches Herz für Sünder haben.“ Er zwinkerte ihr zu und ließ sein Pferd ein paar Schritte in Richtung der Gruppe auf der Wiese traben. Dann warf er einen Laib altes Brot in deren Richtung. Die Frau krabbelte auf allen Vieren darauf zu, ergriff es und starrte ihm nach als er mit einem lässigen „Vamos!“ an die Spitze der Kolonne ritt. Marta lächelte und blickte sich um. Die Kolonne von Fußsoldaten, der Tross und der Wagen mit dem Käfig darauf und dem vermummten kräftigen Mann darin setzte sich wieder in Bewegung.


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 Verfasst: 10.04.2017 - 01:13
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In einer Gaststube in Schareck
Die Sperrstunde, welche in diesen Tagen an vielen Orten in Schareck von den lokalen Bütteln oder Milizen eingeführt wurde, näherte sich bereits, als ein Botenreiter die Schänke betrat. Der Staub und seine sichtliche Erschöpfung zeugten davon, dass er auch in der Dunkelheit unterwegs gewesen sein musste, was nicht nur die Gesundheit seines Pferdes aufs Spiel setzte, sondern auch in Anbetracht der vielen Vigilanten, Hoferaner und verzweifelt Hungernden für ihn und die Nachrichten, die er trägt, ein Risiko darstellte. Seit vor einigen Wochen die Botenstation hier in Ebersbrücke, einem kleinen Ort etwa 20 Wegstunden vor Schareck, niedergebrannt worden war, müssen die Botenreiter wie alle anderen auch auf die Gaststube am Ort zurückgreifen.
Dies wäre vor dem Bürgerkrieg ob der häufig delikaten Nachrichten, die diese Männer und Frauen bei sich tragen, undenkbar gewesen, aber die Zeiten hatten sich geändert; und nicht zum Besseren. Seit der gute alte Herzog Edo von Konrad Torwendil ermordet und dessen Sohn Rufus von Königin Elisabeth in den Untergrund getrieben worden war, ist kein Frieden mehr eingekehrt. Kaum ein Adliger folgt dem neuen Herzog…wie war noch sein Name? Einige Adlige bekennen sich gar nicht zu einer Seite. Rufus versuchte aus dem Untergrund heraus Kaufleute dazu zu bringen, ihn zu unterstützen, doch jüngst ist es ruhig um ihn geworden. Vielleicht haben die Häscher der Königin ihn doch zur Strecke gebracht? Johannes von Crysofas führt Truppen auf das Gebiet Scharecks, vorgeblich um Recht zu schaffen, doch es kommt vermehrt zu offenen Auseinandersetzungen mit Adligen, die seine Einmischung als Affront betrachten. Die Städte wiederum verweigern dem Adel Rechenschaft und Steuer „bis sich die Lage geklärt hat“ und der Adel holt sich immer häufiger „was ihm zusteht“ mit Gewalt von den Bauern. Nun…seien wir ehrlich…vermutlich würde inzwischen selbst das Gefolge von Adligen hungern, wenn sie sich nicht etwas holen würden. Am schlauesten ist es vermutlich es zu halten wie der Graf von Liebenstein; jener steht zur Krone, hält sich aber bedeckt und schützt was das seine ist. Zu kaufen gibt es längst nichts mehr…außer von windigen Händlern aus Warall und vermutlich Tulderon, welche mit dem Elend der Menschen Profit machen. Die Bauern flüchten in die Städte und Ortschaften, die zu groß sind, um nicht von Raubrittern bedrängt zu werden, aber so bleibt häufig kaum jemand zurück, um die Felder zu bestellen. Die Städte sind überfüllt von Hungernden und Bettlern. Und doch ritt dieser Bote allein. Er setzte sich keuchend und bestellte joval Schinken und dunkles Bier. Er bekam natürlich, wie alle anderen auch, nur verwässertes Dünnbier und eine Schale mit gekochten Wurzeln. Als er den breitkrempigen Hut abnahm konnten wir sehen, dass er jung war und gut genährt. Vermutlich kam er nicht aus Schareck oder war länger nicht hier gewesen. Schließlich nahm er einen Zinnbecher vom Gürtel und goss sich eine kleine Menge Branntwein aus einem metallenen Gefäß ein, dass er umständlich unter dem Mantel hervorgeholt hatte. Er prostete uns lächelnd zu: „Auf die gute Herrin Suavis, Schwestern!“ Schwester Unella und ich grüßten zurück und er fragte, ob er sich wohl zu uns setzen dürfe. Wir hatten keine Einwände und es würde gut sein zu hören, wie es anderswo stand. Zwar waren wir seit Wochen auf Reisen, aber wir verharrten in jedem Dorf einige Tage, um das nötigste für die Leidenden zu tun, was in unserer Macht stand. Es stellte sich heraus, dass er ein lebensfroher und freundlicher Mann war, wenn er auch zum Aufschneiden neigte. Ich glaube er versuchte uns zu beeindrucken. Hellhörig wurde ich allerdings, als er von seinem jüngstem Botenritt berichtete…Er habe von einem Sythen, einem Mercenario names Inigo de la Capra, den Auftrag erhalten, eine Depesche zu einem Grafen zu bringen. Dieser Mann, der eine kleine Schar befehligte, sei in den Koltenkriegen mit Aklon gezogen und habe danach eine Anstellung in Schareck erhalten. Nun schien es aber, als ob die Männer monatelang nicht bezahlt worden waren, also hatten Inigo und zwei weitere Obleute sich zusammengeschlossen, um „aktiv“ zu werden, was auch immer das bedeute... Und die Depesche habe er, der Botenreiter, noch immer in seiner Tasche, denn als der Verwalter des alten Herrn Grafen diese gelesen hatte, habe der sich furchtbar aufgeregt, sie seinem Herren vorgelegt und den Reiter sofort weitergeschickt. Er habe ihm ein weiteres Schreiben mitgegeben, welches er zusammen mit der Depesche nach Mittental zu den beiden Söhnen des Herrn Grafen, Zwillingen die dort mit ihren Familien auf einem Landgut weilen, bringen sollte. Dann sollte er die Depesche mit einer Notiz direkt nach Warall, zu der Herzogin Hiltrut, bringen. Dafür habe der Herr Graf auch besser bezahlt als Inigo und da die Stationen der Botenreiter schlecht besetzt seien, hatte der junge Mann eigenmächtig beschlossen, den Ritt und die Belohnung nicht zu teilen. Schwester Unella war neugierig geworden und hat nachgefragt, was denn wohl in dem Brief des Sölders stand. „Ach“, meinte der junge Bote, „ich öffne natürlich die versiegelten Taschen mit den Unterlagen nicht, aber ich habe einige Gespräche des Verwalters belauschen können. Sie scheinen unter die Kopfgeldjäger gegangen zu sein, und ihnen ist wohl ein fetter Fisch ins Netz gegangen, den sie nun meistbietend versteigern wollen. Keine Ahnung, warum sich Adlige darum streiten könnten wer ihn aufhängen darf, aber wie gesagt, der Verwalter war ganz schön aufgeregt. Es geht um irgendeinen Konrad und der Verwalter nannte ihn einen Mörder“.


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 Verfasst: 15.04.2017 - 17:09
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Auf Burg Schennersee in Schareck
Graf Gregor zu Bestwick-Schennersee ließ sich noch einmal nachschenken, dann entließ er die Magd mit eine knappen Geste. Er hatte bereits zu viel getrunken, dass wusste er, trotzdem würde er weitertrinken, nachdem dieses Gespräch um ist. Er blickte zu der Frau mit dem harten Gesicht am anderen Ende des Tisches, die nun allein mit ihm im Kaminzimmer war. Vor ihr lag die Abschrift einer Depesche. Er war zu alt für so etwas.
„Diese Halunken behaupten sie hätten Prinz Konrad Torwendil. Das kann wahr sein oder auch nicht. Den Konrad Torwendil, von dem seine Schwester behauptet hat, ihn hinrichten zu lassen, wenn er Aklon noch einmal betritt. Auch das kann wahr sein oder auch nicht. Und das Urteil, ob Schareck in diesen unruhigen Zeiten noch Aklon ist, ist eine Spitzfindigkeit, für die sich dieses schlechte Abbild ihrer Mutter vermutlich nicht interessieren wird. Mir wurde zugetragen, ihr habt an Konrads Feldzug in Anguir teilgenommen und kennt ihn persönlich, Freifrau. Das ist einer der Gründe, warum ich euch ausgewählt habe. Ich selbst kenne ihn nur als aufbrausenden Dreikäsehoch, der einem meiner Jungs beim Spielen die Nase gebrochen hat. Ein weiterer Grund lautet, dass diese Bande auf kleine Gruppen von Emissären bestehent, sonst würden sie verschwinden…ich will niemanden schicken, der sich im Zweifel nicht selbst verteidigen kann.“ Er schwieg einige Sekunden und setze dann erneut an: „Ich weiß nicht, wer alles eine Depesche dieser Art erhalten hat, aber ich will es wissen. Ich will wissen, ob er es ist und was er in Schareck wollte. Ich will wissen, wer da ist, wer auf ihn bietet und wer ihn bekommt. Ich will wissen, wie sich seine Schwester benimmt. Ich will wissen, wie sich Ubald benimmt. Ich will verdammt noch eins wissen, ob Rufus von Schareck vertreten ist. Wenn er da ist, soll er mich schnellstmöglich kontaktieren. Und vor allem, Freifrau, vor allem will ich wissen, warum diese Söldner ausgerechnet mir eine Nachricht zukommen ließen. In diesem Moment ist ein Botenreiter auf dem Weg zu meinen Söhnen. Die sollen sich heraushalten!“ Den letzten Satz hatte der Graf stark betont. Er war dankbar, dass seine Frau dies nicht mehr erleben musste. Er dachte an die lange Zeit, die sie kinderlos geblieben waren…an den ersten glücklichen Blick seiner Frau auf die beiden Jungen. „Sie sollen bleiben wo sie sind, wir übernehmen diese Sache zur Gänze.“
Er nahm einen Zug aus dem Becher und setzte wieder an: „Ihr seid im Bilde, Freifrau? Ich will wissen, warum ausgerechnet ich kontaktiert wurde, das ist essentiell. Alle Informationen dazu gehen an mich und nur an mich. Das Treffen findet in …“ Er stockte kurz“ „… einer Ruine statt. Ich vermute zumindest, dass es inzwischen eine ist – Gut Süße Aue, ein schöner Name, nicht wahr? Und ich verlange euch Stillschweigen zu dem Auftrag ab, es wird euer Schaden nicht sein; ihr habt einen Sohn und ich Enkeltöchter.“
Die Frau, die aufmerksam zugehört hatte, runzelte die Stirn: „Aber, verzeiht die Frage, Graf Gregor, wie viel seid ihr bereit für Konrad Torwendil zu zahlen, wenn er es sein sollte? Was kann ich den Söldnern anbieten?“
Der Graf leerte den Becher und schaute seine Emissärin ernst an: „Auslösen? Warum sollte ich das wollen? Der Bastard hat meinen Herzog getötet, Unfall hin oder her; Ich habe Edo fast vierzig Jahre lang einen Freund genannt, dieses Merkmal wird kein Mitglied der Familie Torwendil je wieder erreichen.“ Er lachte heiser. „Und überhaupt: Womit sollte ich ihn auslösen? Ich bezweifle, dass alle Adligen Scharecks gemeinsam das Lösegeld aufbringen könnten…Haltet sie hin, blufft und erfüllt meine Wünsche, Freifrau!“


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 Verfasst: 26.04.2017 - 14:21
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Hallo liebe Spielerschaft,

die Anmeldung über die Datenbank ist dann ab sofort möglich. Wie bereits auf dem Torwendil - Bande des Blutes wünschen wir uns für dieses Spiel, dass möglichst viele Spieler mit einem Charakter kommen, der aus Aklon stammt. Den Kernbereich dieses Spiels bilden verschiedene politische Fraktionen, welche mit unterschiedlichen Intentionen nach Schareck reisen werden.

Anmeldung über die Phönix Carta Datenbank: http://db.phoenix-carta.de/

Momentane Ausgangssituation in Schareck:
Parallel zum Tode König Warnulfs verstarb auch der alte Herzog Edo von Schareck. Er wurde vom jähzornigen Prinzen Konrad wegen einer Nichtigkeit erschlagen. Der Tod Edos war ein harter Schlag für die Bevölkerung Scharecks. Der Herzog war äußerst beliebt und führte sein Herzogtum liberal und mit Umsicht. Schareck war das wohlhabendste Herzogtum Aklons. Die Handelsbeziehungen waren weitreichend, auch zu vielen Ländern außerhalb Aklons. Die Bürger lebten in Freiheit und Sicherheit. Dies ist Vergangenheit. Die neu gekrönte Königin Elisabeth hat den Sohn Edo von Scharecks, Rufus, nicht als neuen Herzog bestätigt, ihm Unfähigkeit vorgeworfen und Walther von Meeringen, einen Gefolgsmann Crysofas‘, als neuen Herzog eingesetzt. Ebenso wie die Herzöge von Warall und Camberion rebellierte Rufus von Schareck gegen diese Entscheidung und nutzte Vermögen und Ansehen seines Vaters, um sein Herzogtum in die Rebellion zu führen. Leider ist Rufus‘ militärisches Geschick nicht so groß wie das von Hiltrud von Warall oder Jobst von Walden-Ahr.
Die militärische Kompetenz des neu eingesetzten Herzogs Walther von Meeringen ist allerdings ebenso fragwürdig. So verschwendeten beide Kontrahenten ihre Truppen in schlecht geplanten Aktionen und ermutigen durch ihre Inkompetenz viele Gruppierungen, sich vollständig loszusagen und ihr Glück in die eigene Hand zu nehmen. Viele Städte in Schareck haben sich nach dem Vorbild Tulderons zu Freistädten erklärt, allerdings ohne eine Legitimation dafür erhalten zu haben. Für einige eine schlechte Entscheidung, weil sie gestürmt oder ausgehungert wurden. Andere konnten sich behaupten, aber auch dort hungert die Bevölkerung. Fast das gesamte Land ist durch die durchziehenden Soldaten und Söldner verwüstet und geplündert, die Dörfer abgebrannt und die Ernten vernichtet. Die Menschen hungern. Viele haben sich dem Bauernführer Hofer angeschlossen und sich gegen jede Obrigkeit aufgelehnt. Selbst die Klöster werden geplündert, von aufständischen Bauern oder ausländischen Söldnergruppen, die Ersatz für ausstehenden Sold suchen. In vielen Regionen haben sich die noch lebenden Bauern unter lokalen Rädelsführern zusammengerottet und versuchen, ihre Habseligkeiten gegen jeden zu verteidigen, der ihr Land betritt; egal, ob dieser aus Aklon oder aus der Fremde kommt. Ehemalige Söldner haben sich in verlassenen Burgen niedergelassen, unterjochen das Land in ihrer Umgebung und überfallen jeden, der schwach genug dafür erscheint. Wer kann, ist (je nach politischer Ausrichtung oder Möglichkeit) nach Warall, Crysofas, Raenna oder Klant geflohen. Schareck leidet und gut geht es nur den sehr wenigen, die es verstehen, in jeder Situation vom Krieg zu profitieren.

Hier eine Übersicht über die möglichen Fraktionen für unser kommendes Spiel: Schareck - Böses Blut

• Fraktion Torwendil (Königin Elisabeth)
Elisabeth Torwendil hat sich nach dem Tod des alten Königs Warnulf in der Thronfolge durchgesetzt. Ihr älterer Bruder Ubald ist durch seine Berufung zum Nuntius der ultorianischen Kirche wenige Monate vor dem Tod seines Vaters aus der Thronfolge gefallen. Elisabeths Zwillingsbruder Konrad ist wenige Minuten jünger und daher in der Thronfolge nachrangig. Dennoch hat Konrad versucht, die Krone an sich zu reißen, da er sich für den besseren Thronfolger hielt. Dies wurde vereitelt und Konrad wurde von Elisabeth aus Aklon verbannt, mit der Maßgabe, zum Tode verurteilt zu werden, wenn er je wieder einen Fuß auf aklonischen Boden setzt.Elisabeth wird hauptsächlich durch die Herzogtümer Tornum und Crysofas unterstützt, die moralisch und militärisch fest zu ihr stehen. Weniger enthusiastisch, aber dennoch an der Seite Elisabeths sind die Herzogtümer Raenna und Klant. Wie ihre Mutter vor ihr, hat auch Elisabeth eine gute Beziehung zur ultorianischen Kirche. Ihre religiösen Ansichten sind konservativ; liberale Strömungen in der Kirche bekämpft Elisabeth. Trotz aller Versuche, die Beliebtheit der Königin zu erhöhen, steht das Volk nicht so geschlossen hinter ihr wie zuvor hinter ihrem Vater Warnulf. Es mehren sich Stimmen, die glauben, dass die mehr als 1000 jährige Ära der Torwendils vorbei sei. Elisabeth ist tatkräftig, aber auch unbarmherzig. Sie ist die gesalbte Königin und wer den Treueeid verweigert, muß mit einer Anklage wegen Hochverrats rechnen.

• Die Rebellen (Camberion, Warall und Schareck)
Die Herzogtümer Warall, Camberion und Schareck befinden sich in offener Rebellion gegen die Königin. Nachdem die neu gekrönte Königin Elisabeth als eine ihrer ersten Amtshandlungen die Herzöge Hiltrud von Warall, Jobst von Walden-Ahr zu Camberion und den Erben des Herzogtums Schareck Rufus abgesetzt hat und durch neue Herzöge ersetzen wollte, schworen die alten Herzöge Königin Elisabeth und der Familie Torwendil ab und weigerten sich, die neue Königin anzuerkennen. Die reiche Handelsstadt Tulderon in Warall schloss sich aus wirtschaftlichen und machtpolitischen Erwägungen der Rebellion an. Die Herzöge, die Elisabeth eingesetzt hat, sind allesamt machtlos. In Schareck hat der neue Herzog kaum ein Stück seines Landes unter Kontrolle, in Camberion ist der neue Herzog von Jobst von Walden-Ahr gefangen genommen worden und in Warall hat die neue Herzogin es noch nicht einmal geschafft, einen Fuß auf Waraller Boden zu setzen.
Die rebellischen Herzogtümer sind unterschiedlich stark vom Bürgerkrieg betroffen. Während Schareck im Chaos versinkt, ist Warall bisher nahezu verschont geblieben. Die kompetente und geschickte Herzogin Hiltrud verstand es bisher, ihre militärischen Handlungen auf Grenzscharmützel zu beschränken. Camberion wurde in einer großen militärischen Offensive, hauptsächlich durch Truppen aus Raenna und Verbände der Königsgarde, angegriffen. Das südliche Camberion wurde durch die Invasoren besetzt, doch dann versandete die Offensive, auch dadurch, dass große Gruppen von Marodeuren unbekannter Herkunft in Raenna einfielen und somit Truppen aus Camberion wieder abgezogen werden mussten.
Camberion, Schareck und Warall stehen ebenfalls zur ultorianischen Kirche, sind aber alle eher dem liberalen Flügel der Kirche zugetan und verfolgen auch Varkaziten nicht. Die Bürger und Bauern stehen hinter ihren alten Herzögen, zumindest in Warall und Camberion.

• Die ultorianische Kirche
Die ultorianische Kirche hatte ihren Machthöhepunkt der jüngeren Vergangenheit nach dem Ende des Krieges gegen Laikeria, als weite Teile Südlaikerias an die Kirche fielen und als Urs Sanktum seitdem unter direkter Kontrolle der Kirche stehen. Im Kampf gegen die Dunkle Bedrohung hat die Kirche noch stärker gelitten als die meisten anderen und ist militärisch völlig ausgeblutet. Die ehemals starke militärische Macht, durch den Krieg gegen Laikeria bereits stark geschwächt, ist während der Dunklen Bedrohung fast vollständig aufgerieben worden. Die Kirche kann gerade noch die Ordnung im Urs Sanctum aufrechterhalten. Neue Schwertbruder-Regimenter und Ordensritter werden rekrutiert, haben aber qualitativ und quantitativ bei weitem noch nicht wieder die alte Stärke. Viele interne Querelen erschüttern die Kirche. Der konservative und der liberale Flügel der Kirche liegen im Dauerstreit. Vermutungen darüber, dass der Achte Orden noch immer existiert, halten sich hartnäckig. Viele Nuntii sind in den letzten Jahren verstorben ohne dass es Ultor gefallen hätte, neue Ordensführer zu benennen, so dass die Kirche Führung und Legitimation verlor. Die Erhebung des Thronfolgers Ubald Torwendil als neuen Nuntius des Ordens des Wissenden Geistes war daher eine Sensation. Doch seitdem spaltet der neue Nuntius Ubald mit extravaganten und extrem liberalen Ansichten die Kirche mehr als dass er ihr zur Einheit verhilft. Dazu halten sich Gerüchte, dass seine Erhebung zum Nuntius nicht durch Ultor erfolgte. Das würde innerhalb und außerhalb der Kirche allerdings niemand offen aussprechen, wenn er nicht auf dem Scheiterhaufen landen möchte. Durch die internen Streitigkeiten und die militärische Schwäche fehlt der ultorianischen Kirche die Möglichkeit, entscheidend in den Bürgerkrieg einzugreifen. Dennoch gibt es in der Kirche immer noch viele Brüder und Schwestern, die entschieden für ihre Überzeugung und gegen das Böse auf der Welt kämpfen. Der ultorianische Glaube ist immer noch und trotz aller Ereignisse stark in Aklon und die Ehrfurcht in der Bevölkerung vor der Kirche und ihren Vertretern hoch.

• Freie Fraktion
Wer sich in den oben genannten Fraktionen nicht wiederfindet, kann sich auch ein alternatives Konzept ausdenken, warum der Charakter zu dieser Zeit an diesem Ort sein sollte. Je nachdem, wie gut es passt, werdet ihr mehr oder weniger in den Plot eingebunden.


Wir freuen uns auf euch!
Euer Gremium


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 Verfasst: 06.06.2017 - 14:47
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Hallo liebe Spielerschaft,

die Schlafplätze im Herrenhaus neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Wer also auf einen Schlafplatz im Herrenhaus besteht, sollte sich schnellstmöglich über die Datenbank anmelden UND überweisen. Achtung, ab dem 15. Juni gilt die neue Preisstaffel!

Andernfalls gibt es weiterhin die Option draußen im Zelt zu übernachten. Auch hier tritt ab dem 15. Juni die neue Preisstaffel ein!

Liebe Grüße,
euer Phönix Gremium


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 Verfasst: 07.06.2017 - 13:15
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Hallo liebe Spielerschaft,

manchmal kommt es schneller als man denkt, die Schlafplätze im Herrenhaus sind ausgebucht und es gibt seit gestern Abend eine Warteliste für eventuelle Nachrücker. Solltest du bisher nicht überwiesen haben, tue das bitte innerhalb der nächsten zwei Wochen, andernfalls müssen wir deinen Teilnehmerplatz streichen, damit Spieler aus der Warteliste nachrücken können.

Es gibt weiterhin die Option draußen im Zelt zu übernachten. Achtung, die Zeltplätze sind ebenfalls irgendwann erschöpft und nicht endlos!

Viele Grüße,
euer Phönix Gremium


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 Verfasst: 29.08.2017 - 14:10
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Liebe Spielerschaft,

es folgen einige Neuigkeiten:

1. Spielerplätze
Wir sind ab jetzt ausgebucht und können nur noch Anmeldungen über die Warteliste entgegennehmen. Sollten bereits angemeldete Spieler abspringen wird die Warteliste abgearbeitet.

2. NSC
Du hast noch lust uns auf unserem Spiel als NSC zu unterstützen? Dann melde dich bei uns via E-Mail unter schareck@phoenix-carta.de

3. Geldbestände Eurer Charaktere
Leider erfolgte auf die versendete E-Mail bisher wenig Rückmeldung. Deshalb bitten wir Euch noch auf diesem Wege Eure Geldbestände in der Datenbank unter dem Reiter "Sonstiges" einzutragen. Dies würde uns viel Aufwand beim Einchecken sparen.

Liebe Grüße,
euer Phönix-Gremium


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