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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
Aktuelle Zeit: 20.09.2017 - 04:03

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 Verfasst: 15.07.2016 - 01:23
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Ave Patrizier, Bürger, Soldaten und Sklaven!

Unser Städtchen Luruk wächst langsam und gedeiht. Damit auch ihr wieder kraft eurer Fähigkeiten dazu beitragen könnt, ist bereits der nächste Con in Planung, er findet vom 30.11. bis 04.12.2016 auf der Burg Balduinstein in der Nähe von Limburg a.d. Lahn statt.
Hier der Link zur Veranstaltung hier bei Facebook https://www.facebook.com/events/1643773602613108/
Wir werden euch dort und natürlich auch hier in der Gruppe auf dem laufenden halten :)

Wir freuen uns jetzt schon auf eine tolle Zeit mit euch in Luruk, helft mit unser kleines Städtchen lebendig werden zu lassen!

Grüße

Eure Apparatus

_________________
Rechtschreibfehler? Das ich nicht lache , das ist halt meine Interpretation der deutschen Sprache!


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 Verfasst: 15.07.2016 - 01:38
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Bei Luruk II handelt es sich um ein 5 Tages Teilverpftes Spiel , auf der Jugendburg Balduinstein vom 30.11-4.12.

Die Location besitzt 80 Betten, mehrere nutzbare Kamine, Gewölbekeller so wie eine Burgruine und sogar eine Sauna . Es darf alles benutzt werden .

Wir werden Frühstück für euch bereitstellen, es gibt mehrere Küchen und Grills auf dem Gelände.

Die Preise Staffeln sich wie folgt:

Spieler: bis 31.08.2016 129Euro (45 Plätze vorhanden)
bis 30.09.2016 139Euro
bis 31.10.2016 149Euro
bis 29.11.2016 159Euro

Helfer: bis 29.11.2016 85Euro (5 Plätze vorhanden)

Springer:bis 29.11.2016 85Euro (10 Plätze vorhanden)

Festrolle:bis 29.11.2016 99Euro (15 Plätze vorhanden)

Bei Interesse Helfer,Springer oder Festrolle zu machen bitte eine kurze mail an: orga@apparatus-larp.de

Die Anmeldung in der Datenbank ist freigeschaltet (und wurde schon eifrig genutzt)
http://www.nymphenhain.de/phoenix/index.php?event_id=92

Weitere Infos folgen in kürze

Eure Apparatus

_________________
Rechtschreibfehler? Das ich nicht lache , das ist halt meine Interpretation der deutschen Sprache!


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 Verfasst: 09.09.2016 - 16:00
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Luruk, die nördlichste Stadt des laikerianischen Imperiums und jener Punkt, an dem die koltische Invasion ihren Anfang nahm. Die Stadt war einst eine der größten Einnahmequellen Laikerias, was nicht zuletzt an einer schier unerschöpflichen Silbermine liegt, welche sich unter der Stadt entlangzieht. Dieser Reichtum hielt an, bis zur Invasion Koltes, welche der Stadt und all ihren Einwohnern ein schnelles Ende setzte.

Nach dem Sieg über Kolte, beschloss das laikerianische Triumvirat, dass es an der Zeit wäre, die Stadt wieder nutzbar zu machen. Gegen den unerbittlichen Widerstand unzähliger Mutanten und Fossoren gelang es Anfang des Jahres einer Expedition, den Zentralteil der Stadt zurück zu erobern und die Silbermine wieder in Betrieb zu nehmen. Leider ist das Silber der Mine teilweise verunreinigt und die Mitglieder der Imperialen Cabal der Cabala Serpentis haben alle Hände voll damit zu tun das Silber für Laikeria zu reinigen.

Stück für Stück wurden die Gebäude der Stadt in Besitz genommen und das Alltagsleben geht wieder seinen Gang. Ein städtischer Senat wurde berufen, um die Geschicke der Stadtbewohner zu leiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten triumphierte die Expedition zum Ruhme Laikerias und die ersten Silberladungen nehmen ihren Weg nach Laikeria Stadt.

Nun ist es an der Zeit die Stadt weiter auszubauen und zu sichern – weitere Gebäude und Institutionen in Betrieb zu nehmen. Dabei dringen wir nun in ein Viertel vor, welches sich schon früher durch einige tödliche Ereignisse einen Namen gemacht hatte. Es ist nicht bekannt, was die Kolten dort zurückgelassen haben, aber der Zugang zu einer der reichsten Silberadern wiegt die Risiken wieder auf. Jedoch bergen die Minen noch viele unerforschte Geheimnisse. Glücksritter streifen durch die Stadt auf der Suche nach dem schnellen Geld und Händler verkaufen Ware aus aller Welt.

Ende November wird nun die alte Sternwarte von Luruk, die Specula Astronomica wiedereröffnet. Astronomen und Wissenschaftler warten mit Spannung auf diesen Moment. Der Senat diskutiert, nach dem Vorbild der Fremdenlegion, seine Vigillis zu bemannen.

Aber tief unter Luruk, irgendwo in den Minen, schlummert ein uraltes Geheimnis …


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 Verfasst: 09.09.2016 - 16:01
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Bei Luruk II – Specula Astronomica handelt es sich um ein Abenteuer-Stadtspiel mit Horrorelementen. Gespielt wird auf der Jugendburg Balduinstein, Burgweg 7, 65558 Balduinstein.

Das Spiel ist ab 18 Jahren, wir sind 24/7 IT und wir konvertieren Charaktere nur in sehr eingeschränkten Grenzen.

Die Unterbringung findet in Zimmern auf der Burg statt. Bitte schreibt uns rechtzeitig welcher Gruppe ihr angehört und mit wem ihr auf ein Zimmer möchtet.

Das Spiel ist vorerst mit Teilverpflegung geplant, kann sich aber abhängig von der Anzahl der angemeldeten Spieler in ein Vollverpflegung wandeln (selbstverständlich zu gleichbleibenden Kosten).

Bitte bedenkt, dass es Anfang Dezember schon ordentlich kalt und regnerisch sein könnte, denkt also an warme Kleidung und Umhänge.

Verpflegungstechnisch bieten wir neben der/den Hauptmahlzeiten eine Taverne und eine Pizzabäckerei. Vielleicht kommen bis zum Spielbeginn weitere Institutionen hinzu die Verpflegung anbieten, vielleicht auch deine?

Bei uns sind viele Charakterkonzepte möglich, wir legen euch dabei keine Steine in den Weg, bedenkt nur folgendes: Laikeria entwickelt sich gerade von einer Militärdiktatur zu einem Staat, der vom Senat zu Laikeria unter der Führung des Triumvirats geleitet wird. Bedenkt bitte, dass jeder in Laikeria von den Liktoren im Geheimen überwacht werden könnte. In Laikeria herrscht Glaubensfreiheit. Außerdem sind weder Akloner noch Ultorianer im Land gerne gesehen. Das heißt nicht, dass ihr nicht undercover kommen könnt. Rechnet allerdings damit, dass so etwas auch schief gehen kann.

Ansonsten könnt ihr alle Konzepte mitbringen, welche für ein Stadt-/ Abenteuer-Spiel geeignet sind.

Bei Fragen sind wir jederzeit unter der E-Mail Adresse orga@apparatus-larp.de erreichbar.

Wir freuen uns auf euch!

Eure Apparatus Orga,
Karsten, Karsten, Axel, Ole, Lars und Stefan


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 Verfasst: 23.09.2016 - 10:00
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Seit zwei Wochen war er nun in Luruk. Und alles was er hatte herausbekommen können war, dass es in der Stadt ganz eindeutig Geheimnisse gab. Die Amtsträger in der Stadt verhielten sich seltsam. Das betraf die Senatoren, die Mitglieder der Imperialen Cabal und die Vigilis. Teile der Stadt waren nur mit hochstufigen Genehmigungen betretbar. Die Mine durfte nur in Begleitung und dann auch nur bestimmte Claims betreten werden. Das Silber wurde sofort und ohne dass man eine Option hatte erst zur Cabal und dann zur Hafenmeisterei gebracht. Immerhin stimmte die Bezahlung. In manchen Nächten gab es Ausgangssperren für Zivilisten und Besucher. Ja er war sich sicher, hier stimmte irgendetwas nicht.
Luruk war für das Imperium zurück gewonnen worden. Der spontane und immer weiter wachsende Reichtum der Stadt lockte von überall aus dem Imperium Bürger an, aber auch Abenteurer aus fernen Ländern. Das machte Luruk zum einen wichtig und zum anderen gefährlich. Er würde sich nicht wundern, wenn hier von Seiten des Triumvirats einige Augen zugedrückt wurden, um den Fluss des Geldes aufrecht zu erhalten.
Die neuste Spur, welcher er nachging, war das Verschwinden eines Liktors. Es hatte Gerüchte in der Vigilis gegeben. Man erzählte sich, der Mann sei in seinem Arbeitszimmer gefunden worden. Mit aufgeschnittener Kehle. Die Spekulationen überschlugen sich förmlich. Einige behaupteten es wären Arachniten gewesen, andere sagten der Mann wäre wegen seines Geldes von einem Besucher ausgeraubt und getötet worden. Wieder andere meinten er sei in Ungnade gefallen und beseitigt worden. Er würde der Sache schon auf den Grund gehen. Schließlich wollte er dem „Observaverimus Luruk“ eine tolle Story liefern. Er musste vorsichtig sein, denn wenn er zu auffällig war, würde man seinen Bericht einkassieren oder ihn am Ende gar weg sperren. Er hatte schon einen ordentlichen Satz Informationen zusammen getragen. Er kannte den Ort des Geschehens, er kannte den leitenden Zenturio der Vigilis und er kannte zumindest in groben Zügen den Tathergang. Zeit um sich in die Ermittlungen zu stürzen...

Auszug aus dem Observaverimus Luruk vom 23.09.5032

„...über die Ermordung eines Liktors konnten nicht bestätigt werden. Alle diesbezüglich eingegangenen Informationen haben sich als bestenfalls unzuverlässig oder übertrieben herausgestellt. Auf direkte Nachfrage bei der Vigilis, sowie bei der städtischen Anlaufstelle des Liktoriats wurde die Existenz eines solchen Vorfalls glaubwürdig widerlegt. Das besagte Ereignis fand auch an einem anderen Ort als ursprünglich angenommen statt. Tatsächlich handelte es sich hierbei um eine Auseinandersetzung zwischen zwei ausländischen Minenarbeitern, welche sich über die Aufteilung ihrer großzügigen Bezahlung für geleistete Bergbaudienste nicht einig werden konnten. Ermittlungen haben ergeben, dass der eine ein Messer gezogen hatte und den anderen wegen seines Anteils niederstach. Besagter Angreifer wurde kurze Zeit später ergriffen und sitzt gegenwärtig in Haft, um das Urteil durch den Aedil zu erwarten. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Es berichtete für Sie Informatius Clavius, Redakteur des Luruker Falken

Redigiert und korrigiert durch Gaius Castificarius Z.a.D.


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 Verfasst: 31.10.2016 - 13:04
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Er konnte noch einige Informationen zu dem Liktoren-Vorfall zusammentragen, jedoch hatte er seine Aufmerksamkeit seit einiger Zeit auf einen neuen Fall gerichtet. In der Stadt erzählte man sich hinter hervorgehaltener Hand von riesigen Ratten, welche des Nachts aus den alten Tunneln der Stadt und den Eingängen der Mine strömen sollen. Schließlich zog er los, um genauere Informationen in der Bevölkerung zu sammeln.

Der erste, den er befragte, war ein Bettler, welcher sich vor der Mine umhertrieb und hoffte dem einen oder anderen Minenarbeiter eine Münze entlocken zu können, wenn diese von ihrer Schicht nach Hause gingen. Der Bettler berichtete von sechs mannshohen Ratten, welche aus den unterirdischen Tunneln kamen und angeblich in Richtung Stadt marschierten. Trotz einer großzügigen Spende in seine Almosenschale, fiel dem Umherstreicher darüber hinaus nichts weiter ein.

Seine zweite Quelle schien deutlich vertrauenswürdiger: Ein Mann der Vigilis, welcher an einem der besagten Abende Dienst hatte. Auch er berichtete von einigen übergroßen Ratten, welche sich scheinbar an Essensresten der städtischen Ausgabestellen gütlich taten. Er konnte beobachten, wie sich eine besonders fette Ratte in eine dunkle Gasse stahl und sich dort mit einem Senator, samt hochgradig bewaffneter Eskorte traf. Auch wenn sein Informant nur Fetzen dieses Gesprächs mitbekommen hatte, versicherte er ihm, dass es darin um Essensrationen und die Unterstützung in einer ominösen Schlacht ging.
Angestachelt von seinen gesammelten Berichten, entschloss er sich letztendlich dazu, einen der Senatoren direkt mit seinem Wissen zu konfrontieren. Umgehend eilte er in den Diplomatenbezirk Luruks …

Auszug aus dem Observaverimus Luruk vom 29.10.5032

„…wurden uns Berichte über außergewöhnlich große Ratten zugetragen. Einer unserer Spitzenreporter ging dem Gerücht nach und konnte in einem der Luruker Kornspeicher tatsächlich ein Rattennest ausfindig machen. Mit gut vierzig Zentimetern Körperlänge konnte man hierbei schon um eine ansehnliche Größe für Ratten reden. Dies wird nicht zuletzt an der Qualität und Quantität des Korns gelegen haben, welches die Ratten seit der letzten Lieferung konsumiert hatten. Der Kornspeicher ist Eigentum einer Patrizierfamilie, welche uns in diesem Zusammenhang um Diskretion gebeten hat, bis die ortsansässigen Kammerjäger sich dem Problem angenommen haben. An dieser Stelle sei noch einmal davor gewarnt, sich den Ratten alleine gegenüberzustellen. Wie unser Reporter an eigenem Leib erfahren musste, verfügen diese Nager über einen kräftigen Biss. Gegenwärtig erholt er sich bei einem Medicus von seinen Abenteuern.“

Es berichtete für Sie Informatios Clavius, Redakteur des Observaverimus Luruk

Redigiert und korrigiert durch Gaius Castificarius Z.a.D


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 Verfasst: 20.11.2016 - 00:51
Profil
Nachdem er alle Informationen über den Rattenzwischenfall zusammengetragen hatte, sowie die nötigen Beweise, konnte er sich der nächsten Geschichte zuwenden. In Luruk sollte es seit Jahrtausenden eine alte Sternwarte geben. Diese befindet sich in einem Bereich der Stadt, welcher seit der Rückeroberung noch nicht gänzlich erforscht wurde. Um was genau es sich bei dieser Sternwarte handelt, wusste niemand so genau. Die relevanteste Information, welche er finden konnte, stand in zwei Berichten des Stadtarchivs. Der eine besagte, dass die Sternwarte schon länger als das Imperium existierte, der andere wies darauf hin, dass es wohl einst einen Astronomen gab, welcher sich mit der Funktionsweise des Geräts auskannte. Dieser war aber anscheinend seit der Invasion Koltes nicht mehr gesehen worden.
Mit einigem Aufwand gelang es ihm weitere Informationen zu erlangen. Scheinbar gab es ein halbes Jahr vor der koltischen Invasion einen Zwischenfall, bei dem das gesamte Stadtviertel, in dem sich auch die Sternwarte befand, abgeriegelt wurde. Die Sternwarte stand angeblich im Zentrum dieser Ereignisse. Die wenigen Überlebenden des Vorfalls sollen dem Wahnsinn anheimgefallen sein, so auch der Schüler des Astronomen. Er konnte herausfinden, dass dieser im Sapiencia Sanatorium in Laikeria Stadt untergebracht wurde, da man ihm vor Ort nicht hatte helfen können. Dies hatte ihm vermutlich das Leben gerettet. Durch Briefwechsel mit einem befreundeten Berichterstatter erfuhr er, dass der Mann immer wieder wirre Worte von sich gab. Möglicherweise Teile von Zauberformeln, jedoch ohne jeden Sinn. Die einzigen beiden verständlichen Sätze, welche er unter irrem Gelächter von sich gab, waren: „Sie gehen durch die Wände.“ und „Zerstört die Linsen.“. Was auch immer das bedeuten mochte, er war an etwas Großem dran. Dem musste er unbedingt nachgehen und er wusste auch genau, wen er fragen sollte...

Auszug aus dem Observaverimus Luruk vom 15.11.5032

„...Findet hoffentlich in Kürze die Wiedereröffnung der großartigen Imperialen Sternenwarte zu Luruk statt. Dieses, von den Großastronomen des Imperiums gebaute Meisterwerk aus der Gründungszeit der Stadt, zählt zu den wertvollsten, erhaltenen Kunstwerken jener Zeit. Dass dieses Meisterwerk die Invasion aus Kolte unbeschadet überstehen konnte, grenzt an ein Wunder.
Wir hoffen, dass bald ein Experte aus Laikeria Stadt geschickt wird, der diese Attraktion Luruks wieder für Bürger und Besucher der Stadt zugänglich macht.“

Es berichtete für Sie Informatius Clavius, Redakteur des Observaverimus Luruk

Überarbeitet und Korrektur gelesen durch Gaius Castificarius Z.a.D.


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 Verfasst: 22.11.2016 - 02:56
Profil
Wenn alles, was er über die Sternwarte erfahren hatte wahr sein sollte, wäre es wohl besser, diese unberührt zu lassen. Er würde die Bevölkerung warnen, sobald er die Zeit dazu fand, einen Bericht zu verfassen. Er beschloss Teile der Informationen nicht aufzuschreiben, damit ihm niemand diese Titelgeschichte streitig machen konnte. Er wusste auch, dass ihm nicht mehr viel Zeit blieb, bis sich irgendjemand anderes an die Recherche machen würde. Er musste schneller arbeiten.

Ein weiteres Mysterium ließ ihm keine Ruhe: Die Minenarbeiter berichteten einstimmig, dass das Silber, welches sie in der Mine schürften, in den meisten Fällen durch eine merkwürdige Substanz verunreinigt gewesen sein soll. Die Herkunft dieser Substanz konnte bisher nicht ermittelt werden, da allerdings alles Silber direkt an die Imperiale Cabala Serpentis zur Reinigung übergeben werden musste, ging er davon aus, dass zumindest diese Institution etwas über die mysteriöse Substanz wissen musste.

Nach einem Gespräch mit dem leitenden Magus, der für die Reinigung des Silbers zuständig war und bei dem er das unangenehme Gefühl hatte, mehr Informationen an ihn geliefert, als von ihm erhalten zu haben, beschloss er sich die Sache selber anzusehen.

Als Minenarbeiter getarnt, nahm er an der kommenden Schicht teil und konnte so selbst einen Blick auf diese Substanz werfen. Sie war merkwürdig weich und grünlich. Wie er durch die Minenarbeiter bereits erfahren hatte, waren die meisten Silberadern von diesem Material regelrecht durchsetzt.

Er nutzte einen unbeobachteten Moment und schlich weiter in die Mine. Je tiefer er kam, desto mehr Silber und Substanz konnte er finden. Außerdem meinte er gelegentlich ein dumpfes Schaben zu hören. Ein Schaben ,welches so klang, als würde sich etwas Riesiges durch den Berg fräsen. Plötzlich erstarrte er. In einem halb eingestürzten Minenschacht, gute fünfzig Meter vor ihm, konnte er eine merkwürdige Gestalt erkennen, welche sich mit zwei riesigen, aufrechtgehenden Ratten unterhielt - nein, sie befehligte. Die Gestalt hatte merkwürdige, kleine, verkümmerte Flügel. Plötzlich erinnerte er sich, fast so wie an einen vergessenen Traum. Er hatte diese Gestalt schon einmal gesehen und jetzt wurde ihm auch klar, warum manche, recht übernächtigte aussehende Bewohner Luruks, manchmal von einem Traum berichteten, in dem sie eine Gestalt wie diese gesehen haben wollten. Als das Wesen mit einer kalten Stimme in einer ihm unbekannten Sprache zu sprechen begann, sagte er sich, dass es Zeit wäre zu verschwinden. Er bemühte sich leise zu sein, doch den ganzen Rückweg lang hatte er das unangenehme Gefühl verfolgt zu werden. Er musste hier schleunigst raus! Er musste jemandem berichten, was er gesehen hatte. Wer wusste hiervon? Warum wurde so etwas geheim gehalten und was zum Inferno war das für eine Kreatur?

Er erreichte die anderen Arbeiter. Als ob nichts gewesen wäre, griff er seine halb leere Silberschale und nahm den Lastenzug an die Oberfläche. Dann übergab er das Silber an die bereits wartenden Männer der Vigilis, welche es wohl sicher an die Cabal weiterreichen würde.

Er machte sich auf den Weg zu einem alten Freund. Einem Freund, dem er trauen konnte. Sein Name war Gaius Castificarius und er war Korrekturleser und Drucksetzer beim Luruker Falken. Er würde ihm sicherlich helfen das gesammelte Wissen auf Papier zu bringen...

Auszug aus dem Observaverimus Luruk vom 21.11.5032

„...müssen mit Bedauern mitteilen, dass einer unserer besten Berichterstatter, Informatius Clavius, in Ausübung seiner Pflicht für das Imperium bei einem Mineneinsturz ums Leben kam. Clavius arbeitete zuletzt an einem Bericht über die Minenaktivitäten. Seine Notizen besagen, dass die Förderung um weitere 17% gesteigert werden konnte. Das sind großartige Neuigkeiten für die Stadt. Sollten unsere Bemühungen weiter so gut voranschreiten, dann werden wir das vom Senat zu Laikeria Stadt geforderte Soll in weniger als der halben Zeit erreichen. Wir erinnern weiterhin daran, jegliches Silber vor dem Verkauf an den Hafenmeister unbedingt gegen eine geringe Gebühr bei der Cabala Serpentis auf Verunreinigungen, wie z.B. Taslin, untersuchen zu lassen. Zuwiderhandlung ist im höchsten Maße strafbar.

Wir wollen nun noch einmal Berichterstatter Clavius für seine hervorragende und absolut zuverlässige Arbeit der letzten Jahre danken. Wir hätten uns keinen besseren Berichterstatter wünschen können. Heute ist ein Tag der Trauer für die gesamte Redaktion.

R.I.P. Informatio Clavius 20.09.5032 „Held, Freund und Sucher der Wahrheit“

Gaius Castificarius, Redakteur des Observaverimus Luruk in Vertretung, Z.a.D.


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