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Phönix Carta

LARP-Forum der Phönix-Carta
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 Verfasst: 27.10.2015 - 00:45
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Skarabäus - Der Schwur

Skarabäus – Der Schwur ist ein Phönix-Carta Liverollenspiel des Skarabäus Liverollenspiel e.V.. Die Teilnahme ist nur ab 18 Jahren möglich.


Datum:

Das Spiel wird vom 02.06.2016 bis zum 05.06.2016 stattfinden.
(Das Spiel endet in der Nacht von Samstag auf Sonntag)


Veranstaltungsort:


Jugendfreizeitanlage Meudelfitz
Bleckeder Landstraße,
Hitzacker/Meudelfitz


Hintergrund:


Bespielt wird erneut die Oase Delharis, dessen Stamm sich vor ca. 2 Jahren zu Fardea bekannt hat. Die heilige Ma am sul à mith ließ diesen Ort nahe dem verhassten Heshrar als Quelle der Hoffnung gegen den Pharao Fayun ausbauen und bietet jedem der sich an den Kampf gegen die Perversion der Nekromantie beteiligen möchte eine Zuflucht. Dabei wird es sich um ein Abenteuerspiel handeln, welches sich zum Teil auf die Ausbildung konzentriert.


Charaktere & Konvertierungen:


Teilnehmen kann tendenziell jeder Charakter, der ein Abendteuer in der Oase Delharis erleben möchte. Das Spiel wird 2 Jahre nach den Ereignissen von "Skarabäus - Die Wüste lebt!" anknüpfen.

Solltet ihr nicht so recht wissen, ob euer Charakter gut zu unserem Spiel passt, nehmt einfach Kontakt zu uns auf und fragt.

Um die Phönix-Welt in sich schlüssig zu halten konvertieren wir keine Charaktere aus anderen
Spielsystemen oder -Welten, aber wir sind gern bereit, eure Charaktere dem Phönix-System
anzupassen, inklusive Hintergrund und Fertigkeiten. Wendet euch einfach vertrauensvoll an:

skara.liverollenspiel@gmail.com


Anmeldung & Preise:


Die Anmeldung über die Charakterdatenbank ist ab sofort möglich!
Wir haben eine begrenzte Zahl von Schlafmöglichkeiten in den Hütten (30 Betten), welche in der Reihenfolge des Zahlungseingangs vergeben werden. Wir behalten uns das Recht vor unbezahlte Anmeldungen von Hüttenplätzen auf Zeltplätze umzubuchen!

SC Hütten (s.o) / Zelt (Selbstverpflegung)
80,00 EUR bis zum 31.12.2015
90,00 EUR bis zum 31.03.2016
100,00 EUR bis zum 15.05.2016
110,00 EUR CON-Zahler (Nach Rücksprache!)

NSC – Indoor Schlafplatz (inkl. Vollverpflegung und nach vorheriger Rücksprache!)
55,00 EUR


Sonstiges:


- Da es sich um ein Selbstverpflegerspiel handelt kann die vorhandene Küche leider nicht genutzt werden. Auf dem Gelände gibt es ausgewiesene Feuerstellen, die gerne unter Aufsicht zum Grillen oder Kochen benutzt werden können.

- Um uns die Organisation zu vereinfachen und auch optimal auf eure Hintergründe einzugehen, bitten wir euch eure Charaktere Zeitnah in der Charakterdatenbank freizuschalten. Siehe hierzu bitte nochmal den Vermerk unter dem Punkt "Hintergrund"!


Liebe Grüße
- Eure Skarabäus-Orga


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 Verfasst: 27.10.2015 - 00:50
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Der Sinn von Wernhers Leben

Wernher schlug mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck den letzten Nagel in das Brett, sodass der Rohbau einer weiteren Hütte endlich fertig gestellt war. Kaum hatte er sich auf der Bank vor der Hütte niedergelassen, perlte ihm eine Schweißperle in die Augen, welche er unter salzigem brennen versuche wegzuwischen.

Als er wieder vernünftig sehen konnte beobachtete er in dieser seltenen stillen Minute das bunte Treiben in der Oase. Die Helingarder waren gerade eifrig dabei, die Weizenvorräte auf die Karren zu laden, um sie in die neu entstandenen Außengebiete der Oase zu schaffen. Allen war klar, dass man die ersten Ernten nicht genau abschätzen konnte, doch nach dem zweiten Jahr haben die neuen Bewohner anscheinend erneut gut genug geplant, um die vielen neuen Ankömmlinge ausreichend zu versorgen. Als Wernher vor knapp 1 ½ Jahren in die Oase Del Haris auswanderte hat er die Prognosen und Planspiele des Häuptlings nie so recht ernst nehmen können, doch anscheinend werden diese in den nächsten Monaten sogar noch übertroffen.

Der ehemals aus Treibsand bestehende Boden um die Oase wurde von der heiligen Frau gangbar gemacht. Die Wurzeln bilden nun ein dichtes Netz, sodass keiner mehr in Sorge sein muss dort einzusinken. Leider wurde der zu bebauende Untergrund durch diesen heiligen Wildwuchs ebenfalls sehr eingeschränkt. Die folgen, welche feste Baukörper an der falschen Stelle haben könnten, konnte man am deutlichsten an den Pyramiden sehen, welche mittlerweile durch das Wurzelwerk unpassierbar geworden waren. Vielen gab dies ein beruhigendes Gefühl, da man sich am Lagerfeuer schon Schauergeschichten erzählt hat, was dort unten noch so alles verborgen sein würde.

Die Helingarder hatten in der Zwischenzeit Ihre Arbeit beenden können und hatten sich auf dem Weg zur 1 Außensiedlung gemacht, welche sich ganz am nördlichen Rand der Oase befand. Die Pläne des Häuptlings sahen es nämlich vor einen Kreis von 8 Siedlungen um Ihren Stamm zu errichten, um den Ankömmlingen schnell eine Unterkunft bieten zu können, welche den Ruf ihrer gemeinsamen Herrin gefolgt waren. Die Sonne stand bereits schon sehr nah am Himmelsrand, als sich Wernher von seiner Verschnaufpause aufraffte, um das Harz zum Abdichten der Hütte zu holen. Mit nachdenklichen Schritten bewegte er sich Richtung Versorgungslager und plante in
seinem Kopf schon das morgendliche Training für die beiden jungen Elfenkrieger aus Haralin, welche aufgrund ihrer schmächtigen Statur vermehrt Schulterprobleme beim Tragen der Kettenrüstung bekamen.

Er hoffte inständig seine Emotionen dieses Mal beherrschen zu können. Trotz Ihrer fast 200 Jahre sahen die beiden nämlich aus wie heranwachsende Knaben mit spitzen Ohren, fast genauso wie die jungen Bauernburschen, welche Wernher als Offizier vor Murel in den Tot geschickt hatte. Aber er versagte erneut, denn seine Emotionen übermannten den stattlichen akloner Hünen bereits bei dem Gedanken daran. Wieder schweißgebadet setze er sich an einem Baum am Rande des Lagers nahe der ersten Pyramidenruine, blickte gen Himmel und beschloss aufgrund der stabilen Wetterlage die Abdichtungsarbeiten auf den nächsten Tag zu verschieben, um den Abend mal als Verschnaufpause zu nutzen.

Nachdem er sich einigermaßen beruhigt hatte, fasste sich Wernher erneut an sein Herz und schöpfte Kraft aus dem Sinn, welcher hinter dieser Unternehmung steckte und ihm letztendlich dazu verleitete diesen langen Weg in die Wüste zu bestreiten. Als gläubiger Fardeaner aus einem ultorgeprägten Land wie Aklon zu kommen war schließlich nicht so einfach, wie es die meisten unbeteiligte vermuten würden. Schließlich wurde er in seiner Offizierslaufbahn beim aklonischen Heer ständig mit Wiederbelebungen und Vorurteilen gegenüber seiner Religion konfrontiert. Mental ließ sich dies schon schwer genug erdulden, doch als mit dem Krieg gegen Kolte die Untoten aus dieser Pharaonenoase mit seinesgleichen Seite an Seite kämpfen sollten, verlor Wernher schlagartig den Sinn in seinem Leben. Zu viele Freunde die mit Ihm gedient haben sah er nach deren Ableben unter den Nekromanten in den eigenen Reihen geschändet. Er hielt bis zum Ende durch, das verlangte seine Offiziersehre von Ihm ab, aber anschließend quittierte er den Dienst um den wahren Feind zu bekämpfen. Dieser Ort gab ihn wieder den Sinn, nach welchen er sich Jahrelang im innersten gesehnt hatte und war für die Sache bereit zu brennen und zu sterben. Dies fühlte sich gut und vor allem richtig an.

Preiset Fardea!


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 Verfasst: 22.12.2015 - 10:40
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Liebe Spielerschaft,

wir möchten kurz vor Weihnachten nochmal auf die anstehende nächste Preisstaffel zum Jahreswechsel hinweisen.
Die gute Anmelde- und Zahlungsmoral sieht nach aktuellen Stand nur noch 7 freie Hüttenplätze vor. Wer noch unter einem festem Dach das Spiel verbringen möchte, muss sich also sputen!

Desweiteren planen wir die Veröffentlichung von weiteren In-Time-Informationen im Januar 2016 und wünschen Euch und Euren Familien ein besinliches Weihnachtsfest 2015 und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

- Eure Skarabäus-Orga

(Monia, Justyna, Kai, Mike & Daniel)


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 Verfasst: 25.02.2016 - 21:13
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Ein merkwürdiges Ereignis erfährt aktuell auch außerhalb Shai-Anarat vermehrt an Würdigung.
Die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenorgans "Der Wüstenprophet" dringt weiter nach Westen vor als üblich.

Edit: Auf vielfachen Wunsch nochmal als Bilddatei direkt im Forum....

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Zuletzt geändert von Daniel Brügmann am 29.04.2016 - 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Verfasst: 27.03.2016 - 20:18
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Liebe Spielerschaft,

ab dem 01.04.2016 greift unsere nächste Preisstaffel, sodass Ihr den Rest des Monats noch die Möglichkeit habt von der vorrigen zu profitieren. Zudem gibt es Neuigkeiten aus dem Kalifat Risha...

Von den Vorvätern verlassen

Das monotone Geräusch der Hufen Ihrer Pferde wirkte sehr einschläfernd auf Samir und seine drei Begleiter, welche zu dieser Unzeit noch vor Sonnenaufgang in Richtung des kleinen Dorfes Valiesch ritten. Schnell musste es gehen, als Sie mitten in der Nacht auf Geheiß des Kalifen auf die Pferde gedrängt wurden, um diese eigenartigen Vorkommnisse der letzten Nacht in diesem kleinen Dorf zu untersuchen. Die Informationslage war wie immer spärlich, sodass die Männer tief im Herzen ein überaus beklemmendes Gefühl nach dem skandalösen Vorfall an der nördlichen Grenze verspürten. Früher wurden solche Meldungen nicht so wichtig genommen und erst nach Tagen bearbeitet. Heute gefriert einem das Blut in den Adern, wenn man okkulte Grenzüberschreitung untersuchen muss.
Nachdem Fayuns Schergen das letzte Mal vor ca. zwei Jahren in einer Kommandoaktion den Schutzschild umgangen sind, um dieses „Blumenmädchen“ einzuschüchtern, sind die hohen Herren ständig in Alarmbereitschaft. Nebst den grauenhaften Ereignissen um die Schändung des Prophetendenkmals an der Nordgrenze Rishas und dem Druck der Bevölkerung, welcher endlich die Täter gefasst sehen will.

Samir kann diese Paranoia vollkommen nachvollziehen. Die Barriere der Magier hält seit Jahren und erledigt ihre Aufgabe bisher mit Bravour. Laufend wurde die Stabilität der magischen Barriere verbessert, und die eigenen Opferzahlen hielten sich seit fast einem Jahrzehnt weit hinter den befürchteten Erwartungen zurück. Doch seit dem Attentat auf das Propheten-Denkmal wird alles in Frage gestellt.

Dennoch ist Samir dankbar für seine Anstellung als Hauptmann in der Grenzabteilung I, welche für die Überwachung der Barriere im äußersten Westen der Landesgrenzen zuständig ist und direkt dem Kalif von Risha untersteht. Er ist ein einfacher Mann, welcher mit Magie nichts am Hut hat, der dafür aber die Wüste wie seine Westentasche kennt. Aus diesem Grund erledigt er die Aufarbeitung vermeintlicher Grenzdurchbrüche und erstattet den Magiern ausführlich Bericht, um etwaige Veränderungen an der Barriere vorzunehmen.
Der sehnlichst erwartete Sonnenaufgang war bereits eingetreten als die Männer die letzte Abzweigung zum Dorf erreichten. Sichtlich entspannten sich Ihre durch die Kälte versteiften Minen durch die wohligen Sonnenstrahlen des noch recht jungen Tages. Die goldenen Morgenstunden jenes Tages ließen sie schnell die Strapazen der Nacht vergessen.

Als Sie schließlich das Dorf von westlicher Richtung erreichten offenbarte sich am Ortsrand eine gewaltige eingezäunte Grubenlandschaft, als wären hier riesige Wühlmäuse aus der Erde gekrochen. Noch verwirrt durch diesen seltsamen Anblick stieg ihnen der faulige Gestank des Todes in die Nase, als sie sahen wie einige alte Dorfbewohner eine Vielzahl zerfetzter Leichenteile aus der Dorfmitte zu einem am Vortag zusammengescharrten Scheiterhaufen schleppten. Auf die Frage hin wo sich die Hütte des Dorfoberhauptes befinde, zeigten die alten Männer mit durch Trauer erstarrtem Gesichtsausdruck auf eine karge Hütte neben Brunnen, wo die alten Frauen die wenigen Überreste Ihrer anscheinend toten Söhne betrauerten.

Samir nahm sich einen seiner Begleiter an die Seite und wies noch eilig die restlichen zwei an, den alten Männern beim Tragen zu helfen, bevor er die verwitterte Holztür zur Hütte öffnete, um diese zu betreten.

Im Inneren der Hütte saßen in der linken Ecke des Raumes die Kinder des Dorfes, die von Ihren Müttern mit Geschichten und Bastelarbeiten abgelenkt wurden, um sie vor dem Elend, welches sich vor Ihrer Haustür abspielte, zu bewahren. Rechts traf Samir auf das Dorfoberhaupt Maroof, der ihn augenscheinlich bereits erwartete und ihm zu Tee und Brot an den Tisch bat. Auch Maroof wirkte äußerst verstört, sodass man seine Anstrengungen ein guter Gastgeber zu sein nicht übersehen konnte, als er mit zitternder Hand den Tee in Samirs Glas einschenkte und einen nicht unerheblichen Anteil auf den gehäkelten Untersetzer vergoss. Nachdem sich Maroof wieder setzte herrschte ein Augenblick beängstigtes Schweigen im Raum, sodass man nur das gedämpfte Weinen der alten Frauen vor der Haustür wahrnehmen konnte. Samir selbst war wie in Watte gepackt und konnte die letzten 20 Minuten nicht verarbeiten, sodass er sich heimlich in den Arm kniff um festzustellen, ob er nicht Träumen würde. Aufgeschreckt vom leichten ziehen im Unterarm fragte er Maroof in einem knappen, leise gesprochen Satz: „Was ist hier passiert?“.

„Die Sterne standen hell am Himmel und wir waren alle in unseren Betten als sich der Wahnsinn in unser Dorf schlich... Ich wurde wach durch das langsame näherkommen permanenter Trommelschläge, gespenstischen Stöhnens und dem Fauchen von undefinierbaren Kreaturen. Mein Weib klammerte sich an meinem Arm als ich rasch aufstehen wollte, um vor der Tür nach dem Rechten zu sehen. Sie hatte unaussprechliche Angst und flehte mich an im Haus zu bleiben. Flüsternd erklärte ich ihr, dass es meine Aufgabe sei nach dem Rechten zu sehen und bevor ich meinen Satz beenden konnte, erschütterte uns aus der Gasse der Todesschrei einer Frau aus der Nachbarhütte, welche den gleichen Gedanken hatte wie ich.“

„Wie gebannt zerrte ich meine Frau aus dem Bett, damit wir uns hinter den Weidenkörben verstecken konnten. Nur durch das gewaltsame aufpressen meiner Hand auf Ihren Mund konnte ich verhindern, dass ihr Panikschrei aus dem Haus dringen würde. Wir hörten die anderen jungen Männer, wie sie bewaffnet nach draußen rannten und Ihren Frauen und Kindern die Anweisung gaben, in den Hütten zu bleiben. Ihr Weg führte sie dem Gehör nach zum Friedhof, wo die Männer nach einem kurzen Gefecht, gepaart mit blanker Panik, niedergestreckt wurden. Die lebhafte Unruhe der Männer wich wieder einer kurzem beängstigten Stille und mündete erneut in den bekannten dumpfen Geräuschen und Trommelschlägen.“

„Meine Frau verlor zwischenzeitlich das Bewusstsein und ich wendete mich im stillen Gebet an unseren Schöpfer, um mich vorzubereiten seiner Herrlichkeit gegenüberzutreten. Ich unterbrach erschrocken mein Gebet, als durch die Wände und Fenster eine blaue glitzernde Wand in Schrittgeschwindigkeit durch den Raum glitt und in der Raummitte zum Stillstand kam. Die Trommeln stoppten schlagartig und wurden ersetzt durch rituelle Gesänge und Instrumente. Doch die Gesänge wurden Stück für Stück durch aufsteigendes Stöhnen einer immer größeren Masse an Kreaturen übertönt bis die Trommeln wieder einsetzten, sich der Pulk langsam wieder aus dem Dorf entfernte und sich die blaue Wand mit ihnen wieder zurückzog. „

„Die nächsten Stunden bis zum Sonnenaufgang habe ich weinend und schweigend hinter den Weidenkörben verbracht bis die ersten Sonnenstrahlen den Tag erhellten. Neben mir haben auch die anderen Überlebenden in gleicher Weise gehandelt, da sich nach und nach alle Türen der Hütten öffneten und die Insassen das Ausmaß dieses Wahnsinns erblickten und beweinten. Alle Männer, außer die Greise sind Tot und bis auf ihre abgeschlagenen Gliedmaßen spurlos verschwunden. Und dies ist noch nicht alles…“ Maroof brach erneut in Tränen aus und fügte mit schluchzender Stimme hinzu: „Sie haben auch die Ahnen mitgenommen, alle unsere Vorväter sind aus Ihren Gräbern verschwunden und mit den Fremden fortgegangen.“

Das war das letzte was Maroof herausbekam, bevor er sich unter Tränen halt an der Schulter seiner Frau suchte und sich für einen kurzen Moment aus dieser Welt in seiner Trauer verabschiedete.

Samir saß fassungslos mit geöffneten Mund und erstarrter Mine vor Maroof und war für einen kurzen Moment zu keiner Handlung fähig. Dann sprang er schlagartig aus dem Stuhl auf, Griff seine Waffen und rannte so schnell er konnte aus der Hütte zu seinem Pferd. Hastig warf er sich auf die Schultern des Tiers, sodass sich sein Hengst erschrocken auf die Hinterbeine stellte und Samir Mühe hatte das Gleichgewicht zu halten und das Tier zu beruhigen. Schnell brüllte er zu seinen Begleitern, dass sie alle Zeugenaussagen schriftlich festhalten sollen und dann mit Ihren Aufzeichnungen nach Risha zurückzukehren. Kaum wurde der Befehl von seinen Männern bestätigt trat er sein Pferd mit seinen Hacken, um den Rückweg nach Risha in einem Gewaltritt anzutreten. Nach wenigen Minuten war er am sengenden Horizont der Morgensonne verschwunden und bemerkte gar nicht, dass er in seiner Eile ganz vergessen hatte seine Wasservorräte am örtlichen Brunnen aufzufrischen.


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 Verfasst: 26.04.2016 - 08:54
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Information Time-In

Das Spiel wird vorraussichtlich gegen 19:00 Uhr beginnen.
Eine Anreise wird am Donnerstag ab ca. 14:30 - 15:00 Uhr möglich sein.

Die genauen Zeiten werden wir in den nächsten Wochen mit den Anmeldebestätigungen verschicken.


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 Verfasst: 05.05.2016 - 22:00
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Du beginnst morgens bei deinem Frühstück dir vermehrt Gedanken über deine Träume in den letzten Nächten zu machen. Anfangs hast du dir nichts dabei Gedacht und beschließt mal etwas früher ins Bett zu gehen, um evtl. so an ruhigeren Schlaf zu kommen, damit du nicht jede Nacht so ein wirres Zeug träumst, aber auch dies hat die Situation nicht verbessert und die Träume gingen weiter.

Etwas Panik keimte in dir hoch, als sich diese Träume dann auch noch regelmäßig wiederholten.
Sprichst du mit jemanden darüber oder behälst du das lieber für dich? Versuchst du diese Geschehnisse zu überspielen oder nagt es zusehenst an deinen Gedanken?
Diese Entscheidung muss wohl jeder für sich selbst beantworten...

Traum Nr. 1

Traum Nr. 2

Traum Nr. 3



Anleitung:
Auf den Link des entsprechenden Traumes klicken und anschließend auf der verlinkten Seite auf das "Play" Symbol drücken. Bei richtiger Anwendung wird dann eine Audiodatei im Browser abgespielt.


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