Fragen Bardenmagie

Fragen, Anmerkungen und Interpretationen zum Phönixlarp-Regelwerk
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Daniel Baalmann
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Fragen Bardenmagie

Beitrag von Daniel Baalmann » Mi 7. Okt 2015, 12:10

Moin zusammen

Ich beschäftige mich gerade ein bisschen mehr mit Bardenmagie und da sind bei mir so einige Fragen aufgekommen, die sich meiner Meinung nach nicht aus dem Regelwerk erschließen. Da Bardenmagie ja auch sehr wenig bespielt wird, gibt es vielleicht gar nicht für alle Fragen explizite Antworten, aber für Erfahrungswerte, Hinweise und Erklärungen wäre ich trotzdem sehr dankbar.

1.) Direkter Augenkontakt
Bei vielen Liedern steht als Reichweite „Direkter Augenkontakt“. Wie genau ist das zu verstehen? Bedeutet das, dass der Barde und sein Opfer sich den ganzen Liedvortrag hindurch in die Augen schauen müssen? Oder reicht es, wenn der Barde freie Sicht auf die Augen des Opfers hat, dieses aber eventuell woanders hinschaut (den Nebenmann des Barden etc…)?
Oder reicht es vielleicht sogar, wenn der Barde direkten Augenkontakt hat und hält, also das Opfer die ganze Zeit über ansieht?

2.) Magiestörung vs. Runen und Distanzmagie
Das Bardenlied „Magiestörung“ unterbindet alle Magie im Umkreis von 10m. Was passiert mit Runen, die innerhalb dieses Umkreises ausgelöst werden? Und wie sieht das aus mit Distanzmagie (Verliere den Verstand, Pesthauch…) die von außerhalb des Umkreises in diesen hinein gewirkt wird?

3.) Gesinnungswandel vs. Glaube mir
Es gibt zwei Bardenlieder, die sich meiner Meinung nach sehr ähneln, aber sehr unterschiedliche Kosten haben.
Beim „Gesinnungswandel“ (5 MP) kann der Barde den Bezauberten von einer anderen Meinung überzeugen, beispielsweise einem Wechsel des Glaubens oder der Freundschaft mit einer verhassten Person.
Beim „Glaube mir!“ (2 MP) glaubt der Bezauberte den vom Barden geschilderten Sachverhalt bedingungslos.
Nun könnte ich mit dem „Glaube mir!“ ja einfach den Sachverhalt schildern: „Person XY ist dein allerbester Freund“ oder aber „Malagash ist der einzig wahre Gott, dem all deine Verehrung gilt“.
Mit anderen Worten: Ich sehe nicht, was der „Gesinnungswandel“ kann, was der „Glaube mir!“ nicht erreicht. Und der Gesinnungswandel ist deutlich teurer…

4.) Lied des Vergessens
Beim „Lied des Vergessens“ vergisst der Bezauberte ein Ereignis. Was würdet ihr als Ereignis bezeichnen? Wenn ich jemanden niederschlage und beraube, ist das wohl als ein Ereignis zu sehen. Wenn er zwischendurch gefoltert wird auch noch? Rein theoretisch könnte man ja auch eine komplette Reise (ergo Con) als ein Ereignis sehen. Gibt es da vernünftige Richtwerte?

5.) Töne der Schmerzen vs. TP
Beim Lied „Töne der Schmerzen“ ist nicht angegeben, dass die Wirkung durch den Verlust von TP aufgehoben wird. Theoretisch könnte man also mit einem Spielmann, der Töne der Schmerzen singt und einem magieimmunen Krieger eine ganze Gruppe von (nicht magieimmunen) Gegnern in aller Ruhe einen nach dem anderen tot schlagen, während sie sich auf dem Boden winden. Oder spricht da etwas dagegen?

Wie gesagt, ich wäre dankbar für ein paar Antworten, Meinungen oder Erfahrungswerte 

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Simon K.
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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Simon K. » Mi 7. Okt 2015, 14:33

Daniel Baalmann hat geschrieben: 5.) Töne der Schmerzen vs. TP
Beim Lied „Töne der Schmerzen“ ist nicht angegeben, dass die Wirkung durch den Verlust von TP aufgehoben wird. Theoretisch könnte man also mit einem Spielmann, der Töne der Schmerzen singt und einem magieimmunen Krieger eine ganze Gruppe von (nicht magieimmunen) Gegnern in aller Ruhe einen nach dem anderen tot schlagen, während sie sich auf dem Boden winden. Oder spricht da etwas dagegen?
Finstere Idee aber genau das ist möglich. Solche Gruppenkonstellationen gab es auch bereits öfters in der Vergangenheit.
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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Hendrik Plagmann » Mi 7. Okt 2015, 20:45

Erinnert mich an ein Dorf vor 17 Jahren, wir auf einem Hügel versuchten das Dorf zu verteidigen, von außen kam ein Barde ein und paar heiße Kurzschwertschwingerinnen welche durch die Palisaden brachen und alle abgemurkst haben. Funktionierte sehr gut ;)

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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Lars Discher » Do 8. Okt 2015, 08:55

Die Schlacht um Traubstedt?
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der Edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der Leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der Bitterste.
Konfuzius

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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Mark Fiedler » Do 8. Okt 2015, 17:17

Traubstedt war auch mein erster Gedanke.
Wo ist der "Gefällt mir" Button wenn man mal einen braucht...? :lol:
Nostalgie ist aber leider total offtopic grade... ;)
... der freundliche Bauer aus der Nachbarschaft.

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Daniel Baalmann
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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Daniel Baalmann » Do 8. Okt 2015, 17:27

Ok, also ist diese Idee wirklich möglich. Danke :-)

Weiß vllt auch jemand was zu meinen anderen Fragen?

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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Jonas Hollensteiner » Mo 21. Dez 2015, 12:34

*push*

Moin moin zusammen,

gibt es eine allg. Meinung zur Frage 2? oder besser noch eine offizielle Gremiums Meinung :mrgreen: sowas wie Runen ja, reinzaubern nein!

cu
Joni
Meine Axt die singt ein Lied wenn ich sie schwinge,
meine Axt zerhackt deinen Schild und deine Klinge.
HAK HAK HAKMATAK HAKMATAK DE GRUMBALAK

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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Phillipo Bauer » Do 31. Dez 2015, 21:12

Wie ist die aktuelle offizielle Auslegung zum hineinzaubern in Tempel?
Würde ich dann entsprechend auch auf Magie Stören anwenden.

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Re: Fragen Bardenmagie

Beitrag von Simon K. » Fr 1. Jan 2016, 19:36

Phillipo Bauer hat geschrieben:Wie ist die aktuelle offizielle Auslegung zum hineinzaubern in Tempel?
Würde ich dann entsprechend auch auf Magie Stören anwenden.
Magie wirken im Tempel funktioniert selbstverständlich nicht aber man kann sehr wohl von ausserhalb in einen Tempel wirken. So würde ich das auch bei Frage 2 anwenden. Das heißt, der Anweder und die Personen innerhalb der Magiestörung können betroffen werden.
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